Fondskosten

Für das Fondsgeschäft gilt: Gerade was wenig kostet, kann viel wert werden.

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Ausgabeaufschlag Einmalige Gebühr, die man sich mit dem richtigen Fondsvermittler spart.

Der Ausgabeaufschlag (AA) ist eine einmalige Gebühr, die bei jedem Kauf eines Fonds vom Anlagebetrag abgezogen wird. Dieser variiert je nach Fondskategorie und auch zwischen den Anbietern und kann üblicherweise bis 5 % betragen, in Ausnahmen bis 7 %. Der Ausgabeaufschlag wird von Banken oder Finanzvermittlern als Beratungspauschale deklariert.

Der Ausgabeaufschlag ist die Differenz zwischen Rücknahmepreis und Ausgabepreis eines Fonds. Er kann nach zwei verschiedenen Methoden berechnet werden, der Netto- und der Bruttomethode. Bei einer Anlagesumme von 100 Euro und einem Ausgabeaufschlag von 5% entspricht bei der Nettomethode die Anlagesumme gleich 105% und der Ausgabeaufschlag beträgt somit 4,76 Euro. Bei der Bruttomethode entspricht die Anlagesumme 100% und der Ausgabeaufschlag in Höhe von 5 Euro wird davon abgezogen.

Die Höhe des Ausgabeaufschlages ist entscheidend für die Rendite, da die anfängliche Anlagesumme durch die Kosten des AA reduziert wird. Anleger, die auf die Beratung verzichten können, bekommen die meisten Fonds z.B. über einen freien Fondsvermittler im Internet mit reduziertem Ausgabeaufschlag oder oft auch ganz ohne Ausgabeaufschlag angeboten.

Tauschgebühren

Wenn der Anleger seine Fonds tauschen möchte, so werden Gebühren fällig. Dieser Fall wird wie eine Neuanlage gesehen und es wird der volle Ausgabeaufschlag verlangt.

Verwaltungsgebühren Gutes Fondsmanagement ist aufwendig.

Neben dem Ausgabeaufschlag und den Depotkosten gibt es bei jedem Fonds noch weitere Kosten, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Die Managementgebühr/Verwaltungsgebühr deckt die Kosten für die Tätigkeiten des Fondsmanagements, der Analysten und weitere Verwaltungskosten ab und beträgt zwischen 0,5 und 3 % vom Fondsvermögen. Diese variiert je nach Fondstyp.

Darüber hinaus haben einige Fondsgesellschaften in den letzten Jahren eine sogenannte Erfolgsvergütung eingeführt. Wenn der Fondsmanager seinen Vergleichsmaßstab (zumeist einen Index) übertroffen hat, wird diese erfolgsabhängige Gebühr fällig.

Um die Kosten eines Fonds vergleichen zu können hilft dem Anleger der Total Expense Ratio (TER), zu dem die folgenden Kosten zählen:

  • Managementgebühr
  • Depotbankgebühr
  • Kosten für Wirtschaftsprüfer
  • Transaktionskosten
  • Marktbeeinflussungskosten (entstehen beim Kauf oder Verkauf großer Stückzahlen von Wertpapieren)

In der aktuellen ausgewiesenen Wertentwicklung eines Investmentfonds sind diese internen Kosten bereits berücksichtigt.

Transaktionskosten Fallen für An- und Verkäufe von Wertpapiertitel an.

Beim An- und Verkauf von Wertpapieren innerhalb des Fonds entstehen Transaktionskosten. Wenn das Fondsmanagement die Positionen innerhalb des Fonds mehrmals umschichtet, sind diese Kosten umso höher.

Auch einige Depotbanken berechnen für die Abwicklung von Kauf- und Verkaufsaufträgen Transaktionskosten. Diese können als Pauschale erhoben werden, oder als prozentualer Anteil vom Transaktionsvolumen. Gängige Praxis ist dies beispielsweise beim Handel mit ETF, wo zusätzlich eine sogenannte Additional Trading Costs (ATC) erhoben wird.

Fondskauf Anbieter gibt es viele. Kaufen Sie Ihren Fonds beim Besten.

Für den Kauf eines Fonds hat der Anleger mehrere Handelswege zur Auswahl:

  • Filialbank
  • Börse
  • Direktbank
  • freier Fondsvermittler
  • Fondsgesellschaft

Die Entscheidung für den geeigneten Vertriebsweg hängt von verschiedenen Faktoren ab: dem Beratungsbedarf des Anlegers, den Kosten und der Auswahl. Der Anleger sollte sich bei verschiedenen Anbietern nach den Kaufkonditionen, Rabatten, Depotkosten und, falls gewünscht, Beratungsdienstleistungen erkundigen.

Für unerfahrene Anleger empfiehlt sich zunächst eine Beratung bei seiner Hausbank/Filialbank. Allerdings werden dort häufig nur die eigenen Produkte vom Bankberater empfohlen, so dass sich danach ein Vergleich mit Direktbanken und Fondsvermittlern lohnt. Diese sind kostengünstiger und bieten eine große Produktauswahl und sind für Anleger geeignet, die etwas Erfahrung in der Fondsanlage haben und ihre Fonds selbst aussuchen.

Die Börse ist nicht immer eine günstige Alternative zum Fondskauf, da man hier auf die Gebühren achten muss. Oftmals ist bei den Kaufgebühren oder auch bei einem häufigen Fondswechsel der Fondsvermittler oder eine Direktbank der günstigere Handelsweg. Allerdings können bei der Abwicklung über eine Depotbank nur Fonds verwahrt werden, keine Aktien oder andere Wertpapiere.

Depotgebühren Depotbank berechnet die Verwahrung der Investmentfonds.

Für die Verwahrung von Fondsanteilen benötigt der Anleger ein separates Depot bei einer Depotbank. Über dieses Depot werden sämtliche Transaktionen abgewickelt.

Die Depotbank erhält für die Führung des Fondsdepots eine jährliche Depotbankgebühr. Diese Gebühr variiert je nach Anbieter und beträgt zwischen 0 und 45 Euro.

Die Abwicklung umfasst die Depoteröffnung und die Möglichkeit, alle Transaktionen (Käufe, Verkäufe, etc.) über das Internetportal der Depotbank zu tätigen. In den meisten Fällen können Orders auch per Fax oder Brief ausgeführt werden.

Depotübertragung Mit dem richtigen Vermittler Depot wechseln und sparen.

Der Anleger kann seine Fondsanteile von einer Depotstelle zu einer anderen übertragen. Durch einen Depotübertrag kann viel Geld gespart werden, da die Kosten bei den verschiedenen Verwahrstellen variieren.

Der Aufwand ist nicht sehr groß und der Depotübertrag dauert zwei bis drei Wochen, oft auch nur einige Tage. Der Anleger kann mit seinem Depot bei derselben Depotbank oftmals Kosten sparen, indem er zu einem günstigeren Vermittler wechselt.

Kostenersparnis Welche Kosten sich einsparen lassen.

Bei Eröffnung eines Fondsdepots über einen Fondsvermittler im Internet (Fondsshop) werden die Kaufgebühren stark reduziert oder sogar ganz erlassen. Auf die meisten Fonds gibt es 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.

Einige Fondsvermittler erstatten dem Anleger eine Rückvergütung eines Teiles der Bestandsprovison (Kickbackzahlung). Der Fondsshop PROfinance-direkt.de bietet die besten Konditionen, hier erhält der Anleger im Zuge eines Bonusprogrammes bis zu 96% der Bestandsprovision zurück.

Wenn der Anleger seine Fonds tauscht, so kann er mit einem Depot über einen günstigen Fondsvermittler im Internet viel sparen, da dort die Kosten für einen Tausch (Switch) meist entfallen oder nur sehr geringe Gebühren anfallen. Bei einer Filialbank oder Direktbank muss er oftmals bei einem Fondstausch wieder den vollen Ausgabeaufschlag bezahlen.