Über Guru

Geben Sie und nehmen Sie in gleichen Maßen, dann haben Sie das Maß aller Dinge entdeckt.

Mehr über den FondsGuru

Bevor ich Sie zu einem kurzen Überflug des Guru-Lifes einlade, möchte ich den Schlüssel zum universellen Erfolg schon jetzt für Sie bereitstellen. Nach all den Jahren, Extremsituationen und außergewöhnlichen Erlebnissen, ergab sich für mich ein Credo, das vielleicht auch Ihnen weiterhilft. Die Art Ihres Zieles oder die Definition von Erfolg spielt dabei keine Rolle. Alle folgenden Sätze haben den Sinn, zu motivieren. Sie sind eine Empfehlung und Kette an Erfahrungen, die das Guru-Life im erheblichen Ausmaß geprägt haben:

Der Erfolg gehört den Geduldigen. Den Geduldigen, die so offen sind, ihre Perspektive zu ändern.

Ich darf mich an diesem Punkt kurz vorstellen, nehme mir jedoch das Recht meinen bürgerlichen Namen nicht zu verlauten. Dafür soll Ihnen mein Markenname und sein dazugehöriges Mantra zur Darstellung meiner Person dienen. Diese Online-Plattform ist dem starken Begehren nach Aufklärung und Ihrer Bewusstseins-Erweiterung entsprungen. Sie beinhaltet den Geist eines reichen Menschenfreunds. Nennen wir diesen Freund von nun an FONDSGURU.

Um Sie nicht von Anfang an in Ihrem Denken einzuschränken, möchte ich Ihnen die Beurteilung freistellen, ob der FONDSGURU konsequent und hart gearbeitet hat, hoch spielen musste oder einfach vom Glück gesegnet war. Die Ausgangslage sollte nie eine Rechtfertigung für Stillstand darstellen. Erlauben Sie Ihren Gedanken Beweglichkeit. Rühren Sie sich nicht vom Fleck, werden Sie verlieren. Ganz egal, wie hoch Ihr aktueller Kontostand ist. Bleiben Sie besser flexibel und bereit für Veränderung. Insbesondere aber zum Handeln und TUN!

Seit meiner Kindheit war ich darin talentiert, für mein Umfeld und mich neue Werte zu schaffen. Etwas gelangweilt traf ich im Sandkasten auf meinen damaligen Kindergartenfreund. Er erzählte mir, dass er sich zum Geburtstag den gleichen Plastik-Lastwagen wünschte, den ich zu meinem Spielzeug zählen durfte. Sein Lastwagen sollte allerdings noch größer und mit Sternen-Sticker beklebt sein. Bis zu seinem Geburtstag musste mein Freund noch viele Male schlafen. Er war sich dessen durchaus bewusst und das machte ihn sichtbar nervös.

Mir stach schon seit geraumer Zeit seine kleine Schaufel ins Auge. Ich malte mir immer aus, welche schönen Sandburgen man damit bauen könnte. Meinem Kumpel diente die kleine Kunststoff-Schaufel jedoch hauptsächlich dazu, Nachbarskinder vom Spielplatz zu vertreiben. Ich schlug ihm also einen Deal vor: Ich würde ihm meinen Lastwagen schenken, wenn er mir dafür seine kleine Schaufel gäbe. Außerdem dürfe er mir beim Burgenbau helfen, wann auch immer wir gemeinsam im Sandkasten hockten. Er willigte dem Geschäft lächelnd ein.

Ein paar Wochen später hatte ich einen recht passablen Assistenten für die Konstruktion von Wassergräben, viele neue Freunde in der Nachbarschaft und das uneingeschränkte Mietrecht für einen Spielzeug-Lastwagen, dem mein Freund keine Beachtung mehr schenkte. Meine Stimmung war prächtig.

Jahre später sitze ich in einen Anzug gekleidet hinter dem Schreibtisch einer etablierten Filialbank. Neben mir zwei weitere Schreibtische mit dazugehöriger Dekoration. Hin und wieder traf ich auf Kunden, um vielversprechende Bausparverträge zu verkaufen. Manchmal war auch ein Rentenfonds dabei, den ich fast immer an den Mann oder die Frau brachte. Mit Stolz erfüllte mich das nicht. Meistens war der Vertrag schon in trockenen Tüchern, als ich den Kunden nach seinem Befinden fragte und ihm dazu einen Kaffee offerierte.

Im Gegenzug kassierte mein Arbeitgeber eine Provision für die Abwicklung, die vor allem Menschen zahlten, die ohnehin nicht viel Geld zum Leben hatten. Der Erlös der Provision erreichte mich als Angestellten zudem nur geringfügig. Ich wollte aber selbst gutes Geld verdienen, so überlegte ich mir einen Plan. Der entzerrte Arbeitsalltag bot mir genug Zeit, mich intensiv mit Geldanlagen zu beschäftigen und hin und wieder meine Kollegen dabei zu beobachten, wie sie immer tiefer in die Routine-Falle tappten.

Drei Jahrzehnte darauf fragte mich die Stewardess auf dem Rückflug von Shanghai nach London, ob sie mir einen Happen Fisch schmackhaft machen könnte. Ich lehnte dankend ab und orderte ein Glas Champagner. Zu dieser Zeit hob ich häufig ab, übte mich aber darin, den Horizont nicht aus den Augen zu verlieren. Die Bilanzen meiner Investment-Company zeigten tiefschwarze Zahlen, meine Nächte waren dafür weiß und die Ideen im Kopf wunderbar bunt. Sich auf die eigenen Beine zu stellen hat sich also, zumindest in finanzieller Hinsicht, ausgezahlt.

Meine Ersparnisse der Jugend erlaubten mir die ersten Anlagegeschäfte, deren Abwicklung ich selbst übernahm. Ich kreierte einige unkonventionelle Strategien und arbeitete an verschiedenen Konzepten gleichzeitig. Investiert wurde ausschließlich in Bereiche, die ich selbst wirklich verstand. Eingebunden waren in meine Unternehmungen nur Menschen, die verrückt genug dazu waren. Ich vertraue auch heute noch auf die Macht der Fantasie.

Auf diesem einen Rückflug nach London feierte ich auf jeden Fall: Wenige Stunden davor, wurde einem meiner Vorschläge zugestimmt, der Branchen-Geschichte schrieb. Das bereitete mir Freude, doch ich feierte etwas anderes: Mich.

Ihr FONDSGURU