Wirtschaftstermine

Jeder Tag hat seine Besonderheiten. Vielleicht prägen einige davon Ihre zukünftige Geldanlage.

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Wirtschaft – um ihre Kräfte dreht sich die Welt. Informierte Anleger nutzten diese Energie.

Unsere Weltwirtschaft ist ein tosender Ozean. Er verändert sich in rasanter Geschwindigkeit. Und alle seine Kräfte fließen ineinander ein. Seine aktuelle Form ergibt sich aus dem Verhältnis verschiedener Werte. Die Entwicklung der Werte bestimmt den allgemeinen Kurs für Investitionen. Es gibt signifikante Indikatoren und Wirtschaftsberichte, die Anleger-Entscheidungen erleichtern. Diese werden häufig in Zahlen ausgedrückt und in einem Index abgebildet. Trends ergeben sich außerdem aus Beschlüssen in der Ökonomie und Politik. Behalten Sie auch diese Wirtschaftstermine im Auge. FondsGuru24 versorgt Sie täglich mit Input.

Termine

Montag, 14. August 2017

Dienstag, 15. August 2017

Mittwoch, 16. August 2017

  • Italien: BIP 2Q (1. Veröffentlichung)
  • Großbritannien: Arbeitsmarktdaten Juli
  • Eurozone: BIP 2Q (2. Veröffentlichung)
  • USA: Baubeginne/-genehmigungen Juli
  • USA: Fed, Protokoll der FOMC-Sitzung vom 25./26. Juli

Donnerstag, 17. August 2017

Freitag, 18. August 2017

Indikatoren, Wirtschaftsberichte und Begriffe aus der Finanzwelt

ADP-Arbeitsmarktbericht

Der ADP-Arbeitsmarktbericht wird monatlich von der Automatic Data Processing Inc. (ADP) veröffentlicht und ist ein Maß für die Veränderung der Zahl der Erwerbstätigen in den USA.

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Auftragseingang Industrie

Der Auftragseingang Industrie (auch: Werksaufträge) ist ein Maß für die Gesamtaufträge von Gebrauchs- und langlebigen Wirtschaftsgütern, die Einblick in das Wachstum der verarbeitenden Industrie geben. Ein positiver Wert deutet auf Expansion hin, ein negativer auf einen Rückgang. Der Wert wird monatlich vom US Census Bureau veröffentlicht.

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Bank of Canada (BoC)

Die Bank von Kanada (englisch: Bank of Canada, kurz: BoC) ist Kanadas Zentralbank und hat ihren Sitz in Ottawa. Die BoC ist verantwortlich für die Finanzpolitik des Landes, für eine stabile Inflation und eine effiziente Verwaltung der Staatsanleihen und Staatsverschuldung.

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Baubeginne/-genehmigungen

Die Beginne der Wohnungsbauten erfasst die Zahl neuer Häuser die im angegebenen Monat zu bauen begonnen wurden. Die Baugenehmigungen zeigen die Anzahl von Genehmigungen für neue Bauprojekte, die von der Regierung genehmigt wurden. Beide Werte zeigen die Stärke des amerikanischen Immobilienmarktes, dieser ist ein Schlüsselfaktor für die US-Wirtschaft.

Beige Book

Das Beige Book ist der aktuelle Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed und fasst die regionale Wirtschaftslage der 12 Zentralbanken zusammen. Es wird 8x pro Jahr von der Fed veröffentlicht und gilt als Grundlage für die jeweils 2 Wochen später stattfindende Sitzung des Offenmarktausschusses.

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BIP

Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft und dient als Messgröße für das Wirtschaftswachstum.

BoE

Die Bank of England (BoE) ist die Zentralbank des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland und hat ihren Sitz in London und ist verantwortlich für die Geld- und Währungspolitik für das Pfund Sterling.

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BoJ

Die Bank of Japan (BoJ) ist die Zentralbank Japans und ist verantwortlich für die Finanzpolitik Japans und deren Währung Yen.

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Bundesfinanzministerium, Monatsbericht

Der Monatsbericht des Bundesfinanzministerium (kurz: BMF) beinhaltet aktuelle finanzwirtschaftliche Übersichten und Grafiken zum Bundeshaushalt, zur Kreditaufnahme, zur Konjunkturentwicklung, den Länderhaushalten sowie aktuelle finanzwirtschaftliche Termine.

Business Climate Indicator

Der Business Climate Indicator (BCI) ist ein monatlich von der europäischen Kommission veröffentlichter Index für das Geschäftsklima in der Eurozone. Grundlage ist eine Umfrage von insgesamt 125.000 Industrie-Unternehmen in 27 Mitgliedsstaaten der EU zur aktuellen Lage und den Aussichten. Steigt der Index, ist das Geschäftsklima in Europa positiv. Sinkt er, trüben sich die Aussichten ein.

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CFNAI

Der CFNAI (Chicago Fed National Activity Index) wird monatlich von der Fed Chicago veröffentlicht. Der CFNAI besteht aus 85 nationalen Konjunkturindikatoren und beschreibt die aktuelle Wirtschaftslage. Ist der Index positiv, dann deutet dies auf ein Wachstum oberhalb des historischen Trendniveaus (CFNAI=Null) hin, ist er negativ dann liegt das Wachstum darunter.

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Consumer Confidence Index (Verbauchervertrauen, Conference Board)

Der U.S. Consumer Confidence Index (CCI, Index für das Verbrauchervertrauen) misst die Konsumneigung der Privathaushalte in den Vereinigten Staaten und wird vom Forschungsinstitut „The Conference Board“ erhoben. Aus 5000 repräsentativen Haushalten nehmen ca. 3500 zu folgenden fünf Themen Stellung: eine Beurteilung der konjunkturellen Bedingungen in der Gegend des Befragten, eine Einschätzung dieser Bedingungen in sechs Monaten, die Verfügbarkeit von Jobs in dem Gebiet, die Arbeitsstellenverfügbarkeit in sechs Monaten, das Familieneinkommen in sechs Monaten. Jede Antwort wird ein einem Teilindex ausgewertet, zusammen ergeben diese den Gesamtindex. Dieser wird monatlich auf der Internetseite des „The Conference Board“ veröffentlicht.

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Economic Sentiment Indicator

Der Economic Sentiment Indicator (ESI) ist ein monatlich von der europäischen Kommission veröffentlichter Index der die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone abbildet. Grundlage ist eine Umfrage von insgesamt 125.000 Unternehmen aus 5 Branchen (Industrie, Baugewerbe, Verbraucher, Einzelhandel, Dienstleistung) und 40.000 Verbrauchern in 27 Mitgliedsstaaten der EU zur aktuellen Lage und den Aussichten. Die Fragen unterscheiden sich je nach Branche. Steigt der Index, ist die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone positiv. Sinkt er, trüben sich die Aussichten ein.

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Einzelhandelsumsatz

Der Einzelhandelsumsatz ist ein Indikator mit dem die Umsätze im Einzelhandel gemessen werden. Er bezieht sich auf nominale und reale Messzahlen nicht jedoch auf absolute Umsatzzahlen. In Deutschland melden rund 26 000 Unternehmen monatlich ihren Umsatz an die Statistischen Ämter der Länder und weitere 700 Großunternehmen direkt an das Statistische Bundesamt. Aus diesen Angaben wird der Umsatz ermittelt.

Empire State Manufacturing Index

Der Empire State Index wird monatlich von der Federal Reserve Bank of New York ermittelt und misst die Geschäftstätigkeit der Industrie im Bundesstaat New York. Er wird durch eine Umfrage unter Unternehmen berechnet über die Entwicklung der Auftragseingänge, Absatzzahlen, Lagerbestände, Preise, Mitarbeiterzahlen und finanziellen Verbindlichkeiten. Ein negativer Index signalisiert Abschwung, ein positiver steht für Aufschwung.

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Erstanträge Arbeitslosenhilfe

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gibt einen Hinweis auf die Entwicklung des gesamten US-Arbeitsmarktes. Wichtig ist hierbei der weniger schwankungsanfällige und daher aussagekräftigere gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt. Bei einer Zahl unter 350.000 Neuanträgen wird von einer Erholung am Arbeitsmarkt ausgegangen, eine Zahl von 400.000 Erstanträgen signalisiert einen stagnierenden Arbeitsmarkt. Die Daten werden seit 1967 erhoben und jeden Donnerstag für die vorherige Woche zum Samstag veröffentlicht.

Erzeugerpreise

Erzeugerpreise sind die Verkaufspreise, die der Hersteller für seine Produkte verlangt. Sie dienen im Rahmen der Inflationsmessung, zum Beispiel beim Index der landwirtschaftlichen und industriellen Erzeugerpreise, zur Bestimmung der Inflationsrate.

EU-Kommission

Die EU-Kommission (Europäische Kommission) ist eines der wichtigsten Organe in Europa, deren Hauptaufgaben die Gesetzgebung und die Haushaltsplanung sind.

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EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die oberste Währungsbehörde der Europäischen Währungsunion, deren Aufgabe es ist, die Preisstabilität des Euro zu gewährleisten.

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Fed

Die Fed (Federal Reserve Bank) ist die Notenbank der Vereinigten Staaten und bestimmt mit ihren Entscheidungen die Geldmarktpolitik der USA.

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Fitch

Fitch ist die kleinste der drei bekanntesten Ratingagenturen und hat einen Marktanteil von 15%. Sie bewertet die Kreditwürdigkeit (Bonität) von Unternehmen, Banken und Staaten nach den veröffentlichten Zahlen und vergibt als Ergebnis einen Rating-Code (Note) von AAA (höchste Bonität) bis zu D (zahlungsunfähig).

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FOMC

FOMC (Federal Open Market Commitee) bezeichnet den Offenmarktausschuss der US-Notenbank, der Fed (Federal Reserve Bank) und entscheidet über die Geldpolitik der USA.

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G20

G20 steht für die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer bzw. Regionen der Welt: USA, Deutschland, Japan, Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada, Russland, Europäische Union, China, Brasilien, Indien, Australien, Mexiko, Südkorea, Indonesien, Türkei, Saudi-Arabien, Argentinien und Südafrika. In den G20-Staaten leben knapp zwei Drittel der Weltbevölkerung, diese erwirtschaften über 85% des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) und bestreiten rund drei Viertel des Welthandels. Die G20 dient als Forum für Probleme des internationalen Wirtschafts- und Finanzsystems. Seit 1999 finden die G20-Treffen statt, an den Gipfeltreffen nehmen u.a. die Staats- und Regierungschefs sowie die Finanzminister und Zentralbankchefs der 19 Mitgliedsstaaten teil.

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G7

G7 steht für die sieben führenden Industrienationen der Welt: USA, Deutschland, Japan, Frankreich, Italien, Großbritannien und Kanada. Die Staats- und Regierungschefs dieser Länder treffen sich einmal jährlich seit 1975 zum Weltwirtschaftsgipfel um die aktuell wichtigen Themen zu diskutieren. 1998 wurde die Gruppe durch die Aufnahme von Russland zur G8 erweitert. Am 25. März 2014 schlossen die anderen Mitglieder Russland aufgrund der Annexion der Krim wieder aus und kehrten zum Format der G7 zurück.

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Geschäftsklimaindex

Befragung von Unternehmen zur Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Konjunkturentwicklung. Das Geschäftsklima ist Ergebnis dieser Befragung.

Handelsbilanz

Die Handelsbilanz zeigt die Menge der Importe gegenüber den Exporten für Güter und Dienstleistungen. Ein positiver Wert zeigt einen Handelsüberschuss und ein negative ein Handelsdefizit.

Harmonisierter Verbraucherpreisindex

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) wird von der EU einheitlich für die Länder der europäischen Wirtschaftsunion berechnet und misst die Inflation. Da die nationalen Verbraucherpreisindizes nicht vergleichbar sind, kann die EZB mithilfe des HVPI ihr Ziel der Preisstabilität von 2% kontrollieren.

ifo Geschäfsklimaindex

Der ifo Geschäftsklimaindex wird monatlich veröffentlicht und basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Das ifo-Geschäftsklima wird seit 1972 regelmäßig vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht. Aus den Rohdaten werden folgende drei Datenreihen gewonnen: Geschäftsklima, Geschäftsbeurteilung, Geschäftserwartungen. Diese werden in prozentualer Veränderung zum Vormonat und als absoluter Wert in Bezug auf den Indexstichtag 1. Januar 2005 = 100 veröffentlicht. Manchmal wird die wirtschaftliche Lage auch in Form einer Konjunkturuhr dargestellt. Aktuelle Zahlen und Grafiken sowie die vollständigen Zeitreihen werden regelmäßig auf der Internetseite des ifo Geschäftsklimaindex veröffentlicht.

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ifo Wirtschaftsklima Welt

Seit 1981 befragt das ifo Institut vierteljährlich Experten aus einer Vielzahl von Ländern zur Konjunkturentwicklung und zu anderen Wirtschaftsdaten. An der Erhebung nehmen über 1.100 Experten aus über 120 Ländern teil. Eine ausführliche regionale Analyse wird im vierteljährlichen ifo World Economic Survey veröffentlicht.

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Index Verbrauchervertrauen Eurozone

Das Verbrauchervertrauen spiegelt das Vertrauen wider in Bezug auf wirtschaftliche Aktivitäten und wird von der EU-Kommission monatlich ermittelt und veröffentlicht. Die Basis ist eine Umfrage unter 2.300 Verbrauchern zu folgenden 4 Themen: Zur finanziellen Situation der Haushalte, zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage, zur erwarteten Entwicklung der Arbeitslosigkeit und zum Sparverhalten, jeweils bezogen auf die nächsten zwölf Monate. Ein positiver Wert bedeutet, dass die Verbraucher die wirtschaftliche Situation optimistisch bewerten; ein negativer Wert, dass die Situation pessimistisch bewertet wird.

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Industrieproduktion

Als Industrieproduktion wird die Gesamtheit aller Güter, Waren und Produkte bezeichnet, die im sogenannten sekundären Sektor produziert und ausgestoßen werden. Der sekundäre Sektor meint im Allgemeinen die Industrie. Der Index der Industrieproduktion zeigt an, ob sich eine Volkswirtschaft im Auf- oder Abschwung (Konjunktur oder Krise) befindet.

ISM-Einkaufsmanagerindex (USA) / PMI (Purchasing Managers Index)

Der ISM-Einkaufsmanagerindex (oder Purchasing Managers Index / PMI) stellt die Stimmung der Einkaufsmanager, die 20 verschiedene Bereiche des verarbeitenden Gewerbes repräsentieren, in den USA dar. Das Institute of Supply Management befragt 400 Einkaufsmanager über die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage des Unternehmens, für welches sie im Einkauf tätig sind. Ein Gesamtwert über 50 Punkten deutet auf Wachstum hin. Der ISM-Einkaufsmanagerindex ist ein viel beachtetes Konjunkturbarometer für die gesamtwirtschaftliche Lage. Berichtet wird jeweils am ersten Werktag eines Monats für den vorangegangen Monat auf der Internetseite des ISM. Einer der am meisten beachteten Konjunkturindikatoren in den USA ist der so genannte Purchasing Manager Index (PMI).

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IWF

Der IWF (Internationale Währungsfonds) ist eine Organisation der Vereinten Nationen. Die Hauptaufgaben sind die Förderung des Welthandels, Währungspolitik, Geldpolitik, Kreditvergabe und die Stabilisierung von Wechselkursen.

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Konsumklimaindex (GfK) für Deutschland

Der GfK-Konsumklimaindex und ist ein wichtiger Indikator für das Konsumverhalten deutscher Verbraucher und wird seit 1980 von der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt. Der Konsumklimaindex soll die Konsumneigung der Haushalte widerspiegeln. Hierbei werden 2000 repräsentativ ausgewählte Personen nach Einkommens- und Konsumerwartungen auf Sicht von zwölf Monaten befragt. Ebenso wird unter anderem deren Anschaffungs- und Sparneigung beleuchtet. Diese Daten sind auch Grundlage für die deutsche Komponente des EU-Verbrauchervertrauens. Der GfK-Konsumklimaindex wird am Ende eines jeden Monats für den Folgemonat auf der Internetseite der GfK veröffentlicht.

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Konsumklimaindex / University of Michigan Consumer Sentiment Index (USA)

Der University of Michigan Consumer Sentiment Index (MCSI) misst das Verbrauchervertrauen der Privathaushalte in den USA und wird von der University of Michigan und Thomson Reuters monatlich erhoben. Die Umfrage wird mit 500 repräsentativen Haushalten telefonisch durchgeführt und beinhaltet folgende Bereiche: die Beurteilung der finanziellen Situation des Haushaltes, heute und in einem Jahr, eine Einschätzung des erwarteten, wirtschaftlichen Klimas in einem Jahr und in fünf Jahren und die Kaufabsichten des Verbrauchers. Spezifische Untersuchungskriterien sind zudem: Die erwartete Inflationsänderung auf Sicht eines Jahres / in fünf Jahren, die erwartete Arbeitslosigkeit, die erwarteten Zinsen und die Zufriedenheit mit der staatlichen Wirtschaftspolitik. Den Befragten wird die Möglichkeit gegeben frei auf Fragen zu antworten, so hat der Untersucher mehr Anhaltspunkte die Antworten einzuordnen. Die Daten werden auf der Internetseite der University of Michigan veröffentlicht.

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Leistungsbilanz

Die Leistungsbilanz ist im Rahmen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung Teil der Zahlungsbilanz. Die Leistungsbilanz umfasst alle Ausgaben und Einnahmen einer Volkswirtschaft, darunter auch die Importe und Exporte von Gütern. Der Saldo der Leistungsbilanz stellt eine wichtige ökonomische Größe zur Bewertung der Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft dar.

Markit Einkaufsmanagerindex

Der Markit-Einkaufsmanager-Index (auch Einkaufsmanagerindex / EMI) ist ein bewährter Frühindikator für die Wirtschaftsentwicklung des jeweiligen Landes, der sich am PMI aus den USA orientiert. In Deutschland wird dieser seit 1996 von Markit Economics und dem Bundesverband Materialwirtschaft und Logistik (BME) herausgegeben. An ihm lässt sich mit gutem Vorlauf treffsicher der Trend der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erkennen. Neben dem Gesamtindex, sind die Teilindizes für die Industrie und den Dienstleistungssektor die wichtigsten. Markit führt die Befragung in über 30 Ländern in mehr als 20.000 Unternehmen durch, Basis der Befragung sind folgende Kennzahlen: Unternehmensleistung, Auftragseingang, Lagerbestände, Beschäftigung und Preise für die Bereiche Industrie, Bau, Einzelhandel und den Dienstleistungssektor. Ein Index über der Referenzlinie von 50 signalisiert Wachstum, ein Wert darunter ein Schrumpfen der Aktivität. Der Index wird monatlich erhoben und auf der Internetseite von Markit Economics veröffentlicht.

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Moodys

Moodys ist die zweitgrößte Ratingagentur und hat einen Marktanteil von 40%. Moodys bewertet die Kreditwürdigkeit (Bonität) von Unternehmen, Banken und Staaten nach den veröffentlichten Zahlen. Die Ergebnisse werden in einem Rating-Code (Note) ausgegeben, der von AAA (höchste Bonität) bis zu D (zahlungsunfähig) reicht.

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OECD

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (englisch: Organisation for Economic Co-operation and Development= OECD) vereinigt 34 Mitgliedsstaaten. Die Ziele der OECD sind: Förderung nachhaltigen Wirtschaftswachstum, hohe Beschäftigung, Steigerung des Lebensstandards, Sicherung finanzieller Stabilität, Unterstützung der Entwicklung anderer Länder und eine Ausweitung des Welthandels.

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OECD Frühindikator

Der CLI (Composite Leading Indicator) existiert für alle OECD-Mitgliedstaaten (mit Ausnahme von Island), die sechs größten Volkswirtschaften außerhalb der OECD (Brasilien, China, Russland, Südafrika, Indien und Indonesien) sowie für neun verschiedene geo-graphische oder geopolitische Gruppierungen dieser Länder. Er wird monatlich berechnet und von der OECD veröffentlicht. Der CLI ergibt sich aus einer Kombination verschiedener Frühindikatoren. Sein Zweck liegt darin, frühzeitig Wendepunkte der wirtschaftlichen Aktivität zu erkennen.

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Philadelphia-Fed-Index

Der Philly-Fed-Index ist ein monatlich veröffentlichter Frühindikator über die wirtschaftliche Aktivität in der Region Philadelphia. Basis ist eine Umfrage unter Unternehmen zur aktuellen Lage und den Aussichten. Ein Wert über null Punkten deutet auf eine Expansion der Wirtschaftsaktivität hin, ein Wert unter null signalisiert einen Rückgang.

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PMI

Der PMI (Purchasing Managers Index) ist die englische Bezeichnung für den Einkaufsmanagerindex (EMI) und ist ein monatlich vom Wirtschaftsanalyse-Unternehmen Markit veröffentlichter Frühindikator. Grundlage ist eine Umfrage unter Einkaufsmanagern/Geschäftsführern, die für die Industrie und das Dienstleistungsgewerbe getrennt erhoben wird. Den PMI/EMI gibt es für 32 Länder inklusive der Eurozone. Ein Indexwert größer als 50 signalisiert eine verbesserte, ein Indexwert kleiner als 50 eine verschlechterte Einschätzung zur Geschäftslage.

Primärhaushalt

Staatshaushalt ohne Zinszahlungen (Staatsausgaben minus Staatseinnahmen, ohne Zinslast)

Produktion im produzierenden Gewerbe

Die Produktion im produzierenden Gewerbe (auch: Industrieproduktion) ist ein Maß für das Volumen der Produktion in der Industrie.

Reserve Bank of Australia (RBA)

Die Reserve Bank of Australia (RBA) ist die Zentralbank Australiens und hat ihren Sitz in Sydney. Die wichtigsten Ziele der RBA sind die Wahrung der Preisstabilität und die Verwaltung der nationalen Währung Australischer Dollar.

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S&P

S&P (Standard and Poor’s) ist die größte und dominierende Ratingagentur und hat einen Marktanteil von 40%. S&P bewertet die Kreditwürdigkeit (Bonität) von Unternehmen, Banken und Staaten nach den veröffentlichten Zahlen. Die Ergebnisse werden in einem Rating-Code (Note) ausgegeben, der von AAA (höchste Bonität) bis zu D (zahlungsunfähig).

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Sammelindex der Frühindikatoren

Der Sammelindex der Frühindikatoren (LEI=Leading Economic Indicators) besteht aus den zehn wichtigsten Frühindikatoren der USA und wird monatlich veröffentlicht. Am Ende eines Monats werden bereits bekannte Einzelfaktoren zusammengefasst. Enthalten sind im Index u.a. die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Industrie-Neuaufträge, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen. Ist der Index drei Monate in Folge rückläufig, wird eine Rezession erwartet.

Sentix Konjunkturindex (Kapitalmarktumfrage/Marktradar)

Der Sentix Konjunkturindex ist eine Umfrage unter mehr als 4000 privaten und institutionellen Investoren zur Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage und den Aussichten auf Sicht von sechs Monaten in insgesamt sechs Regionen und wird seit 2003 erhoben. Sentix berechnet zu diesen beiden Teilfragen Indizes und fasst diese außerdem zu einem Gesamtindex zusammen. Befragt werden die Anleger zu vier Regionen und drei Ländern. Der Gesamtindex für Euroland ist dabei der zentrale Index. Der Index wird monatlich auf der Internetseite von Sentix veröffentlicht.

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Verbraucherpreise (Inflationsrate)

Der Verbraucherpreis einer Nation ist ein wichtiger Indikator im Rahmen der Konjunkturanalyse, der nachweist, wie sich die Lebenshaltung der privaten Haushalte infolge von Preisänderungen, aber unbeeinflusst von Änderungen im Konsumverhalten, verteuert oder verbilligt. Die Inflationsrate wird monatlich berechnet und für jede Nation einzeln veröffentlicht.

WTO

Die Welthandelsorganisation (englisch: World Trade Organization = WTO) ist eine internationale Organisation mit 159 Mitgliedsstaaten. Die Hauptaufgaben der WTO sind die Förderung des Welthandels, der Abbau von Handelshemmnissen und die Schlichtung bei Handelskonflikten.

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ZEW-Index Konjunkturerwartungen

Die ZEW-Konjunkturerwartungen gelten als wichtiger Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Hierfür werden seit 1991 vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) monatlich rund 300 Analysten und institutionelle Anleger nach ihren mittelfristigen Erwartungen zur Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung bzw. Wirtschaftsentwicklung mit Sicht auf die nächsten sechs Monate befragt. Wichtigste Punkte der Befragung: Inflationsraten, Zinsen, Aktienindizes, Wechselkurse sowie der Ölpreis. Abgefragt werden auch Erwartungen für die Eurozone, Japan, Großbritannien und die USA. Die Ergebnisse werden monatlich auf der Internetseite des ZEW veröffentlicht.

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