Ratgeber

Ein guter Ratschlag kann Gold aber auch hohe Renditen wert sein.

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Der erste Schritt zum klugen Investieren! Guter Rat, damit Ihre Geldanlage nicht teuer wird. Sondern rentabel.

Die Werbung von Banken verspricht uns Menschen ein Leben im Wohlstand und in Sicherheit. Manchmal sogar von Reichtum und der grenzenlosen Freiheit, die man durch einen hohen Kontostand erlangt. Am besten sollen wir unser Geld sofort beim vertrauenswürdigen Finanzdienstleister anlegen. Es gehe ja schließlich immer nur um uns. Unsere Zukunft, Familie und Gesundheit. Um dieses Bild zu prägen, haben die Banken Jahrhunderte lange gebraucht. Sie investierten utopische Summen ins Marketing, ließen es sich aber niemals anmerken, dass sie zu einem ausgeklügelten Vertriebsapparat mutierten.

Uns wird der Schein verkauft, dass sie der Lebenspartner für unsere finanzielle Vorsorge seien. Jemand der uns stütze. Unsere Bedürfnisse kenne. Und immer die Hand reiche, wenn Hilfe benötigt werde. Die Bank sei also jene Institution, die gütig in unsere Welt eingreife, damit es uns bald noch besser gehe. Was sie dafür von uns will? Natürlich nur eine marginale Entschädigung, denn unser Vertrauen sei ja schon das größte Gut, mit dem wir das Kreditinstitut bereichern würden.

Fühlen Sie sich in diesem Konstrukt wohl und denken Sie, die Bank ist eine glaubwürdige Einrichtung von Herzlichkeit? Dann gönnen Sie sich gerade den Luxus, Geld zu verschenken. Die Übersetzung eines Werbebegriffs der Finanzbranche könnte Ihnen dienlich sein, Ihre aktuellen Ansichten zu überdenken. Verspricht Ihnen die Bank eine GUTE BERATUNG, teilt sie Ihnen eigentlich einen GESCHULTEN VERKÄUFER zu. Der sogenannte Berater verkauft Ihnen ein Finanzprodukt. Das heißt es werden Provisionen fällig, die Sie bezahlen. Ihre Geldanlage, beziehungsweise Ihr Finanzprodukt, wird dadurch an Rentabilität einbüßen. Dafür sind die Mitarbeiter der Bank bald besonders freundlich zu Ihnen.

Stellen Sie sich also selbst die Frage, für wen Sie Ihr Geld vermehren möchten. Soll Ihre Geldanlage einen Finanzkonzern nähren oder tatsächlich ein effizientes Werkzeug dafür sein, dass Sie selbst davon profitieren? FONDSGURU24 weiß, dass Sie wahrscheinlich hart für Ihre Einnahmen arbeiten. Deshalb: Überlegen Sie sich gut, warum Sie Ihr Geld anlegen wollen. Der Mut zur Investition muss sich für Sie persönlich lohnen.

Manches Finanzprodukt überzeugt unerfahrene Anleger alleine schon mit seinem Namen. Die Fachbezeichnungen strahlen aus, dass solide Mechanismen garantiert für Anlagegewinne sorgen. Des öfteren hört man auch, dass Ihr Geld ganz automatisch arbeitet und mehr wird. Natürlich können Sie mit der richtigen Investition den Wert Ihrer aktuellen Mittel erfolgreich erhöhen. Doch trennen Sie sich lieber von dem Gedanken, dass Ihre Bank nur Ihre Interessen verfolgt. Und Gewinne sich von ganz alleine generieren. Das Kreditinstitut wird Ihnen jene Anlage empfehlen, die es selbst möglichst lange mit den bestmöglichen Erträgen versorgt. Anders formuliert: Die Bank tut Ihnen keinen Gefallen, sondern Sie als Anleger helfen der Bank dabei ihre Geschäfte auszubauen. Beachten Sie diese Tatsache, verbessern Sie ganz natürlich Ihre Verhandlungsposition.

Denken und Planen für erfolgreiches Handeln! Die Ziele Ihrer Geldanlage.

Jede Strategie beginnt damit, sich Ziele zu setzen. Anleger wünschen sich selbstverständlich die höchste Rendite, eine hundertprozentige Sicherheit und die Option, zu jeder Zeit bare Mittel aus ihrer Anlage holen zu können. Wird Ihnen eine Investition in ein solches Finanzprodukt nahe gelegt, sollten Sie allerdings besonnen lächeln und den verantwortlichen Berater nicht allzu ernst nehmen. Meiden Sie Angebote, die Ihnen versprechen, Sie könnten alles haben. Denn diese Angebote existieren schlichtweg nicht. Sie sind eine Erfindung von skrupellosen Akteuren der Branche, die auf eine gewisse Naivität der Kunden setzen.

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Für Sie rechnet es sich vielmehr, ein Grundwissen zum Anlegen aufzubauen. So kommen Sie erst gar nicht in Versuchung, sich mit dubiosen Finanzprodukten zu beschäftigen. Weiterhelfen könnte Ihnen ein bewährtes Modell, um Zielkonflikte beim Investieren zu beschreiben: Das magische Dreieck der Geldanlage. Die Größen des Dreiecks werden durch die Faktoren Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit gebildet. Zu beachten ist das Verhältnis der Faktoren, dass sich im Dreieck verändern kann.

Entscheiden Sie sich als Anleger für eine hohe Rendite, müssen Sie damit rechnen, dass auch das Risiko entsprechend hoch ist und Ihr investiertes Geld für Sie nicht immer sofort verfügbar ist. Umgekehrt könne Sie grundsätzlich davon ausgehen, dass Sie bei einer niedrigeren Rendite mit einem geringeren Verlustrisiken kalkulieren können. Abhängig vom Anlagetyp besteht die Chance, dass Sie auch kurzfristig mit liquiden Mitteln versorgt werden, sollten diese von Ihnen unerwartet benötigt werden. Im magischen Dreieck der Geldanlage herrscht also ein Gleichgewicht der Kräfte, auch wenn deren Verlagerung variiert.

Als Anleger können Sie neben dem Dreieck noch weiteren Faktoren Beachtung schenken, wenn Sie die Anlageziele festlegen. Diese Faktoren sollten nicht unterschätzt werden, weil sie direkt mit Ihrem persönlichen Zeitmanagement und Ihrer Grundhaltung zusammenhängen. Denken Sie vor allem an die Bequemlichkeit der Anlageabwicklung. Wie hoch darf der Aufwand für die Auswahl und Verwaltung Ihrer Geldanlage sein? Nehmen Sie es in Kauf, sich intensiv mit dem Thema Investition zu beschäftigen und können Sie regelmäßig Lebenszeit dafür aufbringen?

Auch ethische Gesichtspunkte spielen bei bewussten Anlegern eine Rolle: In welche Bereiche möchten Sie investieren? Wie wichtig ist es für Sie, dass die Umwelt, die nächsten Generationen und generell die Menschheit durch Ihre Investition gefördert werden? Der Einfluss von nachhaltigen Geldanlagen auf die gesellschaftlichen, sozialen und ökopolitischen Entwicklungen erweitert sich kontinuierlich.

Smarte Anleger vergessen auch die Steuersparmöglichkeiten nicht, die mit bestimmten Investitionen verbunden sind. Der Staat fördert einzelne Geldanlagen. Lassen Sie es sich nicht entgehen, auch hier über den aktuellen Stand informiert zu bleiben.

Gewinner haben es sich verdient! Die Rendite Ihrer Geldanlage.

In der Rendite (in diesem Sinne auch als Rentabilität bekannt) wird der Erfolg Ihrer Anlage abgebildet. Sie zeigt den Ertrag, den das von Ihnen eingesetzte Kapital innerhalb eines abgegrenzten Zeitraums erwirtschaftet hat. Die Rendite wird in Prozent, bezogen auf einen festgelegten Zeitraum, angeben.

Die Anlageform gibt vor, ob die Rendite schon vor der Investition feststeht oder ob sie sich erst beim Verkauf der Anlage ergibt. Bei Anlagen, die für eine hohe Sicherheit stehen, kann man die Rendite meist schon von Anfang an vorab bestimmten. Sofern die Anlagedauer eingehalten wird. Hier spricht man in der Regel von den festverzinslichen Wertpapieren. Der Rückzahlungstermin sowie die jährliche Ausschüttungen stehen schon vor dem Kauf der Anlage fest.

Fonds zeichnen sich durch andere Eigenschaften aus. Sie haben keine festgelegte Laufzeit. Anleger können ihren Fonds jederzeit veräußern. Erfahrungsgemäß lohnt es sich zwar, den Anlagehorizont langfristig anzusetzen, doch sind Sie an keine Laufzeiten gebunden. Die Wertentwicklung der Fonds steht im direkten Zusammenhang mit den aktuellen Kursen, der sich im Fonds befindenden Wertpapiere. Damit verbunden kann die Rendite also ausschließlich zu einem bestimmten Stichtag oder nach Rückgabe des Fonds beziffert werden. Die Rendite von Fonds hängt außerdem von den Ausschüttungen ab, welche man Dividende nennt. Sie steht in einem engen Zusammenhang mit dem Jahresgewinn der Unternehmen, welche Wertpapiere ausgegeben haben und die im Fonds eine Position bilden.

Bei guten Anlagen stimmt das Verhältnis! Die Sicherheit und das Risiko Ihrer Geldanlage.

Jeder Mensch hat eine andere Vorstellungen von Sicherheit. Im Anlagegeschäft versteht man unter Sicherheit eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Ihr eingesetztes Kapital am Ende der Laufzeit oder beim Verkauf der Anlage wieder vollständig zurückfließt. Auf Anhieb denkt man, dass diese Wahrscheinlichkeit eigentlich ein Pflichtkriterium sein sollte. In der Realität kommen aber unzählige Fälle vor, die diese Annahme widerlegen.

Riskante Anlagen bürgen die Gefahr, ihren kompletten Wert zu verlieren. Sogar ganze Banken können Pleite gehen, wenn ihre ausgegebenen Zertifikate wertlos werden. Die letzte globale Finanzkrise hat uns gezeigt, wie vernichtend sich das Spiel mit zu hohen Risiken auf die gesamte Wirtschaft auswirken kann. Doch sogar Staatsanleihen mit ihrem bekannten sicheren Charakter können Anlageverluste verursachen, was in turbulenten Tagen vorgekommen ist.

Das heißt für Sie als Anleger: Mit einer hundertprozentigen Sicherheit können Sie niemals rechnen. Sie können aber auf einen vorhandenen Erfahrungswert zurückgreifen und abwägen, welche Anlageform mehr oder weniger Risiken in sich trägt.

Risiken beziehen sich natürlich nicht nur auf den Kapitaleinsatz. Bei manchen Investitionen ändert sich zwar nichts am Einsatz, doch besteht eventuell das Risiko geringer Erträge, was man anfangs nicht erwartet hat (Ertragsrisiko). Dieser Fall tritt ein, wenn zum Beispiel die Gewinne und die damit zusammenhängende Dividende bei Aktienunternehmen zurückgehen. Man kennt die Situation auch von Investments in Immobilien, wenn diese nur zu niedrigeren Preisen vermietet werden können.

Häufig müssen Anleger, die börsennotierte Wertpapiere erworben haben, mit dem Ertragsrisiko rechnen. Denn die Werte der Papiere schwanken und die Entwicklung der Kurse ist oft nicht voraussehbar (Kursrisiko). Bevorzugen Sie, in einer fremden Währung anzulegen, besteht außerdem ein Währungsrisiko. Der Wechselkurs der fremden Währung zum Euro gibt an, welchen Wert Ihr Investment hat.

Den Fleißigen gehört die Welt! Die Bequemlichkeit Ihrer Geldanlage.

Viele Anleger scheuen sich davor, viel Zeit aufwenden zu müssen, sollten sie ihr Anlagegeschäft selbst abwickeln. Das kann Auswirkungen auf die Rentabilität haben, denn Finanzdienstleister nutzen den fehlenden Mut der Kunden aus und lassen sich ihre Arbeit teuer vergüten. Dabei kann moderne Geldanlage recht unkompliziert sein. Bequemlichkeit kostet meistens Geld. Natürlich ist es nicht verwerflich, wenn Sie sich beim Anlegen unter die Arme greifen lassen, doch informieren Sie sich vorab, was Ihr Dienstleister wirklich für Sie leistet.

Das magische Dreieck der Geldanlage verändert seine Form schnell zum Viereck, wenn Sie die Abwicklung an einen Dritten weitergeben. Ob das wirklich nötig ist, entscheiden Sie. FONDSGURU24 hilft Ihnen dabei, möglichst viele Handlungen selbst bewältigen zu können. Durch ein weitreichendes Wissen und die Weitergabe von Erfahrungen, die andere Anleger gemacht haben.

Gerade Banken werben mit dem Bequemlichkeits-Faktor und gewinnen Kunden damit. Anleger sollen das Marktumfeld nicht mehr beobachten müssen. Vor allem während der Laufzeit der Anlage. Traditionell betrifft das festverzinsliche Anlagen, wie Anleihen. Damit kann man theoretisch sein ganzes Geld in nur einer einzigen Anlage liegen lassen. Bis zum Ende der Laufzeit.

Was Ihnen dabei bewusst sein muss, ist das Risiko einer niedrigen Rendite, sollte die Entwicklung Ihres Investments nicht verfolgt werden. Wollten Sie zum Beispiel für das Alter vorsorgen und parken Sie Ihre Mittel über längere Zeiträume in nur einer Anleihe, können Ihnen wertvolle Erträge entgehen, weil sie die aktuelle Finanzlage nicht regelmäßig im Auge haben und weitere Möglichkeiten zur Anlage nicht in Erwägung gezogen werden.

Laut moderner Portfoliotheorie ist es allerdings immer günstiger, sein Geld auf verschiedene Anlageklassen und Finanzprodukte zu verteilen. Fällt die Schachtel mit den Porzellantassen auf den Boden, zerbrechen diese und der gesamte Inhalt ist kaputt. Nimmt man mehrere Schachteln und gibt nur jeweils eine Tassen in die Box, wird man als Teeliebhaber nicht so erschrocken sein, wenn einmal eine Schachtel von der Anziehungskraft nach unten befördert wird. Selbstverständlich gibt es Kritik an dieser Theorie, doch die Kernaussage hat sich bewährt und wird von den bedeutendsten Entscheidern der Finanzbranche angewandt.

Von allen Anlagen verschaffen wohl Investmentfonds die beste Streuung. Sie nehmen viele verschiedene Titel in ihren Bestand auf, was bedeutet, dass einzelne Werteschwankungen ausgeglichen werden. Der Kurs eines Wertpapiers steigt, der andere fällt - das sorgt für Balance im Risikoausgleich. Fonds stellen für Anleger zusätzlich eine recht bequeme Anlageform dar. Sie sind recht transparent und Anleger haben die Möglichkeit, die Entwicklung zu verfolgen. Dennoch genießen Sie den Komfort, dass echte Experten die aktuelle Marktsituation überblicken und bei Bedarf sofort reagieren, sollten sich neue Gewinnchancen abzeichnen.

Der Fondstyp ergibt sich wiederum aus Ihren persönlichen Anlageziele: Bevorzugen Sie es, dass Ihr Geld jederzeit verfügbar ist? Wollen Sie langfristig von hohen Renditen profitieren? Hat Sicherheit den größten Wert für Sie oder möchten Sie Ihre Geldanlage bei jeder Gelegenheit online im Blickfeld haben? Für jeden Typ Mensch und Anleger gibt es mittlerweile kreative und geeignete Finanzprodukte.

Von Altlasten befreien und profitieren! Der Überblick für Ihre Geldanlage.

Jeder der Geld anlegen möchte, benötigt zuerst einmal Geld, das angelegt werden kann. Finden Sie heraus, wie viel Geld Ihnen zum Investieren zur Verfügung steht. Diese Bestandsaufnahme kann mal schwerer oder leichter ausfallen. Können Sie auf einen bestimmten Geldbetrag zurückgreifen, sollten Sie zum Beispiel ein Erbe angetreten haben, wissen Sie genau, wie hoch Ihr Anlagekapital ausfällt.

Grundsätzlich gilt: Bevor in eine Anlage investiert wird, sollten alle bestehenden Kredite abbezahlt werden. Lösen Sie alle Verbindlichkeiten auf und widmen Sie sich erst dann den neuen Möglichkeiten zur Wertvermehrung. So kann die höchstmögliche Rendite gewährt werden. Die Mittel, die nach Abzug der Kreditrückzahlung überbleiben, bilden Ihren Anlagebetrag.

Bei den meisten Anlagegeschäften kann im Vorhinein noch nicht sicher festgelegt werden, wie hoch der Gesamtbetrag des Anlagekapitals ist. Die zukünftige Einnahmen kann man schätzen aber nicht garantiert beziffern. Ein klassisches Beispiel dafür bildet die Altersvorsorge und das damit verknüpfte Sparen.

Ein Haushaltsbuch schafft eine Übersicht, wie sich die Einnahmen und Ausgaben in den letzten Monate oder Jahren verhalten haben. Ziehen Sie die Ausgaben von den Einnahmen ab, ergibt sich eine Differenz, die Ihr Sparbetrag sein könnte. Diesen Betrag können Sie für jeweils einen Monat oder auch ein Jahr berechnen.

Ein weiterer Effekt ergibt sich aus diesem System: Sie finden sofort heraus, ob es getarnte Kostenerzeuger im Haushalt gibt, die man in der Zukunft vermeiden könnte. Betrachten Sie die Ausgaben kritisch und überlegen Sie sich, auf welche regelmäßigen Posten Sie verzichten könnten. Ihr monatliches Sparpotenzial haben Sie nun definiert.

Jetzt ist es von Nöten, eine Blick auf die Anlagen zu werfen, die Sie bereits besitzen. Es wäre nicht besonders klug, immer wieder neue Finanzprodukte zu erwerben und dabei deren Einfluss auf die Gesamtvermögensverteilung zu ignorieren. Die neuen Produkte können sich fatal auf Ihre persönlichen Chancen und Risiken auswirken, betrachtet man alle Investitionen in ihrer Gesamtheit.

Schwere Zeiten entspannt bewältigen! Notfallreserve sichern, danach Geld anlegen.

Die goldene Reserve ist nie aus der Mode gekommen. So wie die Vernunft und das vorausschauende Handeln den klugen Menschen immer auszeichnen werden. Haben Sie vor, Geld anzusparen, sollten Sie trotz dieser weisen Entscheidung immer einen Notfallgroschen beiseite gelegt haben. Eine Reserve, auf die Sie zu jeder Zeit zurückgreifen können. Sie können so gut planen, wie Sie wollen, irgendwann geschieht das Unerwartete.

Der Umgang damit wird durch die erweiterte Sicherheit garantiert erleichtert. Treten ungeplante Kosten auf, begleicht man diese am besten mit der Notfallreserve. Denn die Zinsen für ein überzogenes Girokonto oder gar einen Kredit sind unverhältnismäßig höher, als Sie mit Ihren Geldanlagen einnehmen können.

Doch wie hoch sollte eine Notfallreserve sein? Haben Sie mindestens drei Monatseinkommen verwahrt, um schwere Zeiten überbrücken zu können, nagt so schnell nichts an Ihrer Substanz.

Den Horizont immer im Blick haben! Die für Sie geeignete Anlagedauer Ihrer Geldanlage.

Das magische Drei- oder Viereck für Geldanlagen lässt sich beinahe mit dem Aufbau eines Fondsdepots vereinigen. Die wesentliche Zusammenstellung Ihres Investmentfonds wird dennoch von Ihrem persönlichen Risikoprofil bestimmt. Das Profil steht in unmittelbarem Zusammenhang mit Ihrem Wesen und zeigt, wie Ihre Risikotragfähigkeit eingeschätzt werden kann.

Zudem zählt die noch verfügbare Zeit zum Erreichen Ihrer Ziele, die momentane Höhe Ihres Einkommens und Gesamtvermögens. Je höher Ihr bereits vorhandenes Vermögen ist, desto besser können Sie Verluste ausgleichen. Ohne dabei Einschränkungen im Lebensstandard hinnehmen zu müssen.

Befinden Sie sich noch im Aufbau eines ansprechenden Vermögens und haben finanziell noch nicht ausgesorgt, prägt der Anlagehorizont die Beurteilung, wieviele Risiken Sie eingehen können. Starten Sie Ihre berufliche Karriere erst jetzt, denken aber schon ans Alter und möchten vorsorgen, werden Sie Wertschwankungen Ihrer Geldanlage einfach aussitzen. Das gleiche gilt für Verluste, die sich während Ihres Arbeitslebens aufgrund der längeren Zeitspanne ausgleichen.

Das bedeutet, Sie können bei einem langfristigen Anlagehorizont auch in Aktienfonds investieren, selbst wenn die Kurse schwanken. Sollten sich die Beteiligungen über einige Monate oder Jahre für Sie unvorteilhaft entwickeln, können Sie beruhigt abwarten und erst dann verkaufen, wenn sich die Papiere wieder auf ein zufriedenstellendes Niveau erhoben haben.

Befinden Sie sich jedoch kurz vor dem Ruhestand, macht es wohl keinen Sinn, sich auf risikoreiche Anlagegeschäfte zu verlassen. In diesem Fall ist es wichtiger, dass Ihr Geld schnell verfügbar ist und Sie es für Ihr Leben nutzen können, wie es Ihnen beliebt. Greifen Sie besser auf eine Investition zurück, bei der klar ist, wann der Zahlungszeitpunkt eintrifft und die Auszahlungshöhe festgelegt wurde. Auch wenn die Renditechancen etwas geringer ausfallen, als bei potenten Anlagen wie Aktien oder Aktienfonds.

Zur Wissensfestigung noch einmal eine kurze Erklärung des Begriffs Anlagehorizont:

Kurzer Anlagehorizont

Sie haben vor in Rente zu gehen und möchten für sich und Ihren Partner ein schönes Ferienhaus erwerben. Genutzt werden sollte die Immobilie hauptsächlich von Ihnen selbst. Über einen Makler finden Sie Ihr Traumobjekt und wollen es am liebsten sofort kaufen. Jetzt sollte Geld zur Verfügung stehen. Man spricht auch von der Liquidität, die für Sie klar im Vordergrund steht. Anlagen mit kurzem Anlagehorizont überzeugen in der Regel mit einer hohen Liquidität.

Mittlerer Anlagehorizont

Das Dach Ihrer Eigentumswohnung sollte in ein paar Jahren saniert werden. Als Eigentümer tragen Sie die Kosten für die Sanierung des gesamten Hauses mit. Schwankungsreiche Anlagen kommen jetzt nicht mehr in Frage, denn sollten die Reparaturen zu einem ungünstigen Veräußerungszeitpunkt für Ihre Anlage anfallen, müssen Sie mit Verlusten rechnen. Ihre Flexibilität ist also eingeschränkt. Eine Investition mit mittlerem Anlagehorizont kommt diesen Voraussetzungen nach.

Langfristiger Anlagehorizont

Sie bekommen Nachwuchs und wissen, dass eine gute Bildung Ihres Sprosses Geld kosten kann. Aus diesem Grund fangen Sie jetzt schon an zu sparen. Wertschwankungen Ihrer Anlagen können über die Jahre oder sogar Jahrzehnte optimal ausgeglichen werden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, auf andere Investitionen umzuschichten, sollten sich weitere Gewinnchancen während der Anlagedauer der ursprünglichen Anlage ergeben. Man spricht von einem langfristigen Anlagehorizont.

Stets auf das richtige Investments setzen! Welche Anlagen zu Ihrer Risikobereitschaft passen.

Sie haben die Zügel in der Hand und sind für die Auswahl Ihrer Anlage verantwortlich. Ein Beispiel aus dem Reitsport: Der schnellste Hengst ist oft nicht der robusteste. Der widerständigste Gaul dafür nicht immer von leichtbeiniger Natur. Und ein zuverlässiges Steckenpferd muss zuerst mal gefunden werden.

Anders gesagt: Ihre Risikobereitschaft und Ihre Vorstellungen bestimmen über die Anlageform Ihres Investments. In der Finanzbranche spricht man auch von der Asset Allocation. Sie soll verhindern, dass Sie als Anleger irgendein Finanzprodukt erwerben, das gerade besonders schmackhaft beworben wird. Oder eben gerade angeboten wird.

Unterschieden werden kann häufig in drei Risikostufen: Offensiv. Defensiv. Oder ausgewogen. Die Stufen erklären sich eigentlich von selbst. Handeln Sie offensiv, gehen Sie entsprechende Risiken ein. Agieren Sie defensiv, legen Sie Wert auf hohe Sicherheiten. Dass die goldene Mitte häufig die beste Lösung bietet, ist kein Gerücht. Die ausgewogene Risikostufe, zeugt von der Balance zwischen einer moderaten Risikotragfähigkeit und Risikobereitschaft.

Defensive Anleger

Verlustrisiken sind diesem Anleger ein Dorn im Auge. Er verzichtet bewusst auf Renditechancen, ist sich dadurch aber sicher, dass sein eingesetztes Kapital erhalten bleibt. Für ihn eignen sich festverzinsliche Sparanlagen am besten. Das können einlagegesicherte Festgelder, ausgewählte Rentenfonds oder Sparbriefe sein. Möchte dieser Anleger seinem Portfolio dennoch ein wenig Pep verleihen, investiert er in eine gewisse Aktienquote, in einen Aktienfonds, in den er bis zu 25 Prozent vom Anlagekapital beimischt.

Ausgewogene Anleger

Dieser Schlag Anleger erwartet eine Rendite, die das sichere Zinsniveau übertrifft. Damit er auf mittel- und langfristige Sicht mit höheren Erträgen rechnen kann, geht er auch ein geringes Verlustrisiko ein. Der Anleger setzt auf Ausgeglichenheit von Ertrag und Risiko. Seine Anlagewahl fällt im Normalfall auf eine Kombination von ertragsorientierten Anlagen mit geringem Risiko und renditenversprechenden Anlagen bei einem gemäßigt höherem Risiko. In der Regel legt er die Hälfte des Anlagekapitals in Aktienfonds an. Die solide Basis zum Erreichen aller Anlageziele bilden allerdings festverzinsliche Sparanlagen, Anleihen von Emittenten mit guter Bonität und Rentenfonds.

Offensive Anleger

Der offensive Anleger möchte aus den Vollen schöpfen. Dafür nimmt er es in Kauf, dass seine Anlage riskant ist. Er rechnet mit einer überdurchschnittlichen Renditechance und Erträgen, die bedeutungsvoll über dem Zinsniveau angesiedelt sind. Sein Portfolio ist von risikoreichen Anlagen gezeichnet. Festverzinsliche Anlage treten in den Hintergrund oder kommen hier gar nicht vor. Er vertraut auf die Potenz von Aktienfonds, die bis zu 80 Prozent seines Anlageaufbaus einnehmen. Der Anleger wird mit der Herausforderung konfrontiert, eine subjektive Risikoeinstellung tragen zu können. Von ihm wird eine angemessene Risikotragfähigkeit verlangt und er muss sich bewusst sein, dass sein Geld kurzfristig nicht verfügbar ist, wenn er Kursschwankungen entsprechend ausgleichen möchte.

Kompetenz vor Schönheit! Wo Sie Beratung und wichtige Informationen erhalten.

Verwechseln Sie Beratung nicht mit Verkaufsgesprächen. Vorzeigeberater sind oftmals geschulte Vertriebsmitarbeiter, haben vom Finanzgeschäft aber nur oberflächlich eine Ahnung. Sie leben von Ihrem Stück Provision, zielen also immer auf einen Geschäftsabschluss ab.

Provisionen bilden den gängigsten Vergütungstypus in der Anlage-, Versicherungs-, und Kreditberatung. Unterschieden wird zwischen Abschlussprovisionen, gängig bei Bankberatern, und Bestandsprovisionen. Die Abschlussprovision fällt für den Kunden also beim Kauf eines Finanzprodukts an, auch wenn diese nicht sofort fällig ist. Bezahlt werden davon die Kosten des Vertriebs. Bestandsprovisionen sind kundenfreundlicher aufgebaut. Sie gehen an die Vermittler von Finanzprodukte, werden allerdings von den Fondsgesellschaften bezahlt (nicht vom Anleger) und decken auch die laufende Betreuung und Verwaltung ab.

Erfreulicherweise gibt es in Deutschland mittlerweile genug Finanzdienstleister, die attraktive Anlagen anbieten und vermitteln. Sie als Anleger wählen aus einem reichhaltigen Angebot an Anbietern und sind nicht wie früher an Ihre Filialbank gebunden.

Bei der Anbieterauswahl sollten Sie ebenso auf Ihre persönlichen Bedürfnisse achten. Bevorzugen Sie eine umfassende Beratung von Ihrem Dienstleister oder kommen Sie auch ohne viel Hintergrundinformation zurecht und sparen dadurch lieber Kosten? Wägen Sie bedacht ab. Auch dieser Aspekt fließt, wenn auch indirekt, in die Rentabilität Ihrer Anlage ein. Versuchen Sie zu hinterfragen, ob der ausgezeichnete Berater wirklich ein Unterstützer oder doch nur ein ausgehungertes Raubtier auf der Suche nach schnellem Fressen ist. Durchschauen Sie Ihre Kontaktperson vermeiden Sie, dass Ihnen dieser ein falsches Finanzprodukt empfiehlt, nur weil er von seiner Provision profitiert. Nahe legen wird Ihnen ein dubioser Berater meistens ein Produkt aus dem eigenen Angebot, auch wenn es am Markt bessere Produkte unter vorteilhafteren Konditionen gäbe.

Vergleichen Sie BESTENFALLS die attraktivsten Anbieter der Branche. Eine kurze Beschreibung aller Dienstleister unterbindet Interessenskonflikte zwischen Ihnen und Ihrem potenziellen Dienstleister.

Banken und Sparkassen

Viele am Anlagegeschäft Interessierte, vor allem die Mitteleuropäer, wenden sich an ihre Hausbank, wenn Sie eine Investition in Erwägung ziehen. Die Menge an Bankfilialen verkleinert sich täglich, doch leben die Dienstleister von der komfortablen Erreichbarkeit für den Kunden. Sie müssen keine längeren Wege auf sich nehmen, um mit einen Mitarbeiter persönlich sprechen zu können.

Doch reicht das für eine Anlageentscheidung aus? Untersuchungen haben ergeben, dass vor allem Filialbanken Produkte empfehlen, die nicht mit den eigentlichen Anlagezielen der Kunden harmonieren. Grund dafür könnte der Bonus sein, den Mitarbeiter einer Bank erhalten, sollten Sie tatsächlich ein Geschäft abschließen. Die Anlegerbedürfnisse bleiben dabei auf der Strecke. Zumindest kostet die Abwicklung dem Kunden unverhältnismäßig viel Geld. In Form von Provisionszahlungen, die sogenannte Abschlussprovision. Manche Banken geben Ihren Beratern auch vor, welche Produkte an den Mann gebracht werden müssen, damit die Umsatzziele bis zum Jahresende erreicht werden. Der Bankberater hat sich daher vielmehr zum Verkäufer entwickelt und seine Rolle als wirklicher Berater oder Unterstützer abgelegt.

Versicherungsmakler

Die Makler haben eine behördliche Erlaubnis erhalten, Finanzanlagen, Kredite und Versicherungen - abhängig von deren Schwerpunkten - zu veräußern. Sie sind selbstständig und binden sich in der Regel nicht an einen einzigen Produktanbieter. Ihre Aufgabe wäre es, ausschließlich im Interesse des Kunden zu handeln. Die Abrechnung von Abschlussprovisionen steht diesem Anspruch allerdings moralisch im Wege. Makler sollen eigentlich einen großzügigen Überblick über alle am Markt angebotenen Produkte vorweisen und Sie als potenziellen Anleger umfassend beraten. Lassen Sie sich aber besser keine hohen Provisionen für die Abwicklung eines Geschäftes berechnen sondern weisen Sie Ihren Ansprechpartnern darauf hin, dass dieser besser die Bestandsprovisionen der Produktanbieter abrechnen soll.

Vertreter

Es gibt Mehrfachvertreter und Ausschließlichkeitsvertreter. Mehrfachvertreter vermitteln unterschiedliche Produkte aus den Schwerpunkten Versicherung, Kredite und Finanzanlagen. Ausschließlichkeitsvertreter sind im Gegenzug an ein einziges Versicherungsunternehmen gebunden, dessen Produkte vertrieben werden. Beide Formen von Vertreter verdienen ihr Geld mit Provisionen und bieten ausschließlich Produkte an, für die sie Vertriebsverträge unterzeichnet haben. Die Vertreter unterscheiden sich vom Makler, welcher auf das gesamte Angebot des Marktes zurückgreift. Makler bedienen im Optimalfall die Interessen der Kunden, Vertreter sind darauf bedacht vor allem ihr Unternehmen zu vertreten.

Allfinanzvertriebe

Die Besonderheit an den Allfinanzvertrieben ist die Vielfalt der angebotenen Produkte. Die Unternehmen vermitteln sowohl Rentenversicherungen als auch Haftpflicht- und Krankenversicherungen. Darüber hinaus findet man jede Art von Geldanlage im Sortiment der Allfinanzvetriebe. Die populärsten Vertriebe sind die Deutsche Vermögensberatung (DVAG), Swiss Life Select (früher AWD), MLP und OVB. Für Kunden gestaltet sich die Geschäftsabwicklung relativ bequem, weil diese vor Ort oder sogar zu Hause beraten werden.

Anleger müssen aber davon ausgehen, dass die über die Allfinanzvertriebe angebotenen Finanzprodukte nicht die günstigsten sind. Man bezahlt den Komfort also wieder mit hart erarbeiteten Mitteln, die man auch renditenorientiert anlegen könnte. Die Berater der Allfinanzvertriebe sind außerdem selbstständige Unternehmer, die sich über Provisionen finanzieren. Immer dann, wenn sie einen Vertrag abschließen.

Ist die Aussicht auf eine gute Provision gegeben, empfiehlt der Berater auch gerne mal das vermeintlich schlechtere Produkt. Allfinanzvertriebe haben ihre schlechte Reputation auch durch fragliche Schneeballsysteme aufgebaut. Lassen Sie lieber die Finger davon.

Unabhängige Beratung auf Honorarbasis

Was dem einen Kunden ein Graus ist, stuft der andere Kunde als vertrauenswürdiges Argument ein: Unabhängige Berater auf Honorarbasis rechnen ihre Honorare direkt mit dem Kunden ab. Erbracht wird die Beratung durch Verbraucherzentralen oder eben den sogenannten Honorarberater.

Honorarberater

Diese Dienstleister garantieren, keine Provisionen von Produktanbietern anzunehmen. Sie als Kunde zahlen für die Inanspruchnahme der Expertenleistung. Die Preise der Honorarberater stützen sich auf die Basis verschiedener Modelle: Stundensätze, eine vom Anlagevolumen abhängige Gebühr - abgebildet in einem Prozentsatz - oder Festpreise. Bezahlt werden muss die Beratung grundsätzlich immer, auch wenn der an einer Anlage Interessierte nichts kauft. Das gewährleistet zwar die Neutralität des Honorarberaters, kann dem Kunden aber teuer zu stehen bekommen.

Verbraucherzentralen

Die Beratung der Verbraucherzentralen erfolgt je nach Kundenwunsch schriftlich, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch. Die Themen können vielseitig sein, betreffen aber die Bereiche Versicherungen, Geldanlage, Kredite und private Altersvorsorge. Die Qualität einer Beratung kann wünschenswert ausfallen, doch lassen sich die Verbraucherzentralen ihre Leistung hoch vergüten. Ein nicht mal zweistündiges Beratungsgespräch kostet dem Anleger durchschnittlich 150 bis 200 Euro.

Achtsamkeit schützt vor Missverständnis! Wie ein Beratungsgespräch ablaufen sollte.

Es ist Ihr gutes Recht, Beratung in Anspruch zu nehmen, auch wenn Sie die meisten Anlageinformationen selbst herausfinden können. Achten Sie bei einer Beratung darauf, dass Sie gut vorbereitet sind. Das erspart Missverständnisse und Zeit. Ein guter Berater wird sie zuerst danach fragen, wieviel Geld Sie anlegen möchten. Er wird bemüht sein, zusammen mit Ihnen eine Anlagedauer abzugrenzen und sich danach erkundigen, für welchen Zweck Sie investieren möchten. Außerdem spielt die Einstufung Ihrer Risikobereitschaft einen große Rolle im Gespräch.

Die Pflicht des Beraters ist es zudem, mehr über Ihre aktuellen persönlichen und finanziellen Verhältnisse zu erfahren. Im besten Fall haben Sie Ihre Unterlagen zum momentanen Finanzstatus dabei, die vorhandene Depotauszüge und Vermögensübersichten enthalten.

Im nächsten Schritt wird Ihnen der Berater potenzielle Finanzprodukte, abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse, vorschlagen. Die Vor- und Nachteile werden verständlich aufgezeigt. Scheuen Sie sich nicht davor nachzufragen, falls Ihnen etwas unklar sein sollte. Ein guter Berater erklärt solange, bis Sie wirklich alles verstanden haben.

Manchmal befinden sich Produkte im Angebot, die aus dem eigenen Unternehmen des Beraters kommen. Diese Produkte müssen Sie sorgfältig prüfen, denn sie werden bevorzugt empfohlen obwohl diese meistens nicht die besten Lösungen bieten. Erkundigen Sie sich beim Berater, ob für die Produkte Vertriebsprovisionen anfallen würden, um Fehlentscheidungen auszuschließen und Interessenkonflikte zu vermeiden. Lassen Sie sich für jede Anlageoption immer mehrere Produkte empfehlen. Das für Sie attraktivste Produkt kommt in die engere Auswahl. Intelligent ist es außerdem, mehrere Produkte zu erwerben, um Ihr Geld auf verschiedene Anlagen aufzuteilen. Das sorgt für eine vernünftige Streuung.

Nun sollte das Thema Kosten angesprochen werden, das einen wichtigen Einflussfaktor auf Ihre Geldanlage darstellt. Prüfen Sie alle Konditionen genau und entlarven Sie versteckte Kosten. Zwar ist das billigste Produkt nicht automatisch das Beste, dennoch sollte das Verhältnis zwischen Kosten und Erträgen stimmen.

Die Entscheidung für eine oder mehrere bestimmte Anlagen repräsentiert den letzten Schritt im Ablauf des Beratungsgesprächs. Doch muss dieser nicht sofort erfolgen, also lassen Sie sich ruhig Zeit, bevor Sie wirklich eine Unterschrift setzen. Das Angebot an Geldanlagen am Markt ist riesig. Sie werden auch zu einem späteren Zeitpunkt noch genug Möglichkeiten finden, Ihre Geldmittel zu vermehren.

Anlegertypen

Berater von Finanzdienstleistungsunternehmen und Banken schätzen vor der Anlageempfehlung ab, wie Ihre Risikotragfähigkeit und Risikobereitschaft eingestuft werden kann. Sie nutzen zur Kategorisierung mehrere Risikoklassen und sehen so, ob ein bestimmtes Produkt wirklich für Sie geeignet ist. Die Definition einzelner Risikoklassen kann sich von Finanzdienstleister zu Finanzdienstleister unterscheiden. Gängig sind folgende Klassen, welche die weiteren Produktempfehlungen bestimmten:

Klasse 1, sicherheitsorientierter Anleger

Für diesen Anleger kommen Zinsanlagen in Frage. Fest- oder Tagesgeld, Euro-Anleihen mit überzeugend guter Bonität, kurzlaufende Euro-Rentenfonds und offene Immobilienfonds.

Klasse 2, konservativer Anleger

Festverzinsliche Wertpapiere sind ganz nach seinem Anlage-Geschmack. Allerdings nur dann, wenn diese von bester Qualität sind. Zusätzlich bevorzugen konservative Anleger oft deutsche Rentenfonds, international gestreute Rentenfonds und kurzlaufende Fonds in Währungen wie Euro, US-Dollar oder Schweizer Franken.

Klasse 3, ertragsorientierter Anleger

Er will bevorzugt von deutschen Aktienfonds, deutschen Standardaktien, international gestreuten Aktienfonds, Länderfonds in europäische Hartwährungen, Wandel- und Optionsanleihen profitieren.

Klasse 4, spekulativer Anleger

Diese Risikoklasse nimmt spekulative Anleihen, deutsche Aktien-Nebenwerte, Optionsscheine, Optionen und Futures auf.

Klasse 5, höchst spekulativer Anleger

Er investiert sein Geld in ausländische Aktien- Nebenwerte, höchstspekulative Anleihen, Optionsscheine verschiedener Art, Futures und Optionen.

Alle Risikoklassen unterstützen den Berater ausschließlich bei der Einstufung, in welche Produkte die Anlegergelder fließen dürfen. Zu welchen Anteilen das geschieht, bleibt vorerst offen. Erfahrungsgemäß arbeiten die Finanzdienstleister mit drei oder vier Standardstrategien - von sicherheitsorientiert bis spekulativ. Eine einheitliche Bezeichnung der Strategien existiert nicht.

Die Dokumentation Ihres Gesprächs! Wie ein Beratungsprotokoll aufgebaut sein sollte.

Das Gesetz legt fest, dass jeder Finanzberater, jede Bank und alle Vermögensberater nach jeder Anlageberatung ein Beratungsprotokoll aushändigen. Dieses geht direkt an den potenziellen Kunden. Gewährleistet werden soll dadurch eine hohe Qualität der Beratung. Sie können das Beratungsprotokoll auch als Beweismittel nutzen, sollten zu einem späteren Zeitpunkt Ansprüche auf Schadensersatz auftreten. Diese Ansprüche traten in der Vergangenheit vermehrt auf, wenn Finanzdienstleister den Anleger falsch beraten haben.

Ein einheitliches Muster für ein Beratungsprotokoll gibt es nicht, die Form unterscheidet sich je nach Anbieter. Einige sinnvolle Regeln müssen bei der Gestaltung des Beratungsprotokolls dennoch eingehalten werden. Die vollständige Angabe des Beratungsanlasses: Wer hat das Gespräch in die Wege geleitet - der Kunde oder der Berater? Wurden Mitarbeiter des Finanzdienstleister darauf hingewiesen, bestimmte Produkte besonders zu bewerben? Die Dokumentation der Beratungsdauer: Der Berater ist verpflichtet, die Dauer des Gesprächs zu notieren. Wurde zu kurz beraten, kann von einer oberflächlichen, schlechten Beratung ausgegangen werden.

Aufgezeichnet werden sollten des weiteren: Eine Darstellung der finanziellen Verhältnisse und Ziele des Anlegers sowie die Kenntnisse über Geldanlagen des potenziellen Kunden: Hat der Kunde bereits Erfahrungen mit Geldanlagen gemacht? Die Verschriftlichung der Kundenwünsche: Fordert der Kunde eine sicheres Finanzprodukt, gleichzeitig eine hohe Rendite, muss anhand des Beratungsprotokolls sofort ersichtlich sein, welcher Faktor letztendlich Gewicht hatte. Wie beeinflusste der Finanzberater diese Entscheidung?

Die Aushändigung des Protokolls vor Vertragsabschluss: Jedes Beratungsprotokoll muss vom Berater unterschrieben werden. Er ist dazu verpflichtet, das Dokument bis spätestens vor dem Abschluss eines Vertrags an den Kunden zu übergeben. Das gilt auch bei telefonischen Beratungsgesprächen. Sollte ein Protokoll fehlerhaft sein, können Sie noch eine Woche nach dem Abschluss vom Vertrag zurücktreten. Unterschreiben Sie das Beratungsprotokoll besser auch nicht. Mit Ihrer Signatur bestätigen Sie die Anerkennung des gesamten Inhalts. Im Falle eines gerichtlichen Prozesses, könnte das für Sie von Nachteil sein. Fallen Ihnen beim Erhalt Ihres Beratungsprotokolls Mängel auf, können Sie sofort eine Korrektur anfordern. Bis Sie diese ausgehändigt bekommen, sollten Sie kein Geschäft abschließen.

Nicht einfach nur ein Anhang! Wie ein Produktinformationsblatt und die Wesentlichen Anlegerinformationen aufgebaut sein sollten.

Je kürzer und verständlicher die Dokumente formuliert sind, desto besser. Die elementaren Fakten müssen auf Anhieb ersichtlich sein. Die sogenannten „Beipackzettel“ sollen dem Anleger die wichtigsten Informationen zum Finanzprodukt verdeutlichen. Die Informationsblätter sind sogar gesetzlich vorgeschrieben. Seit einigen Jahren werden Finanzdienstleister dazu angehalten, ihren Kunden neben dem Beratungsprotokoll auch ein Produktinformationsblatt zu übergeben, während diese beraten werden.

Der Umfang darf maximal zwei DINA4-Seiten umfassen. Inhaltlich müssen die Funktionsweise des Produkts, seine Art und die damit verbundenen Risiken als auch Kosten aufgeführt werden. Bei Aktien, Zertifikaten, Anleihen, Pfandbriefen und Bundeswertpapieren spricht man von Produktinformationsblättern.

Bei Fonds nennt man dieses Dokument die Wesentlichen Anlegerinformationen oder Key Investor Information Document (KIID). Verfasst werden die KIID von den Fondsgesellschaften, die eine detaillierte Angabe zu den Zielen, der Anlagepolitik, dem Risiko- und Ertragsprofil als auch über die Entwicklung in der Vergangenheit Auskunft geben müssen.

Der informative Zusatz für besondere Anlageformen! Was ein Vermögensanlagen-Informationsblatt ist.

Bei Genussrechten, geschlossenen Fonds und sonstigen Vermögensanlagen tritt für die Produktanbieter die Verpflichtung ein, ein Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) aufzusetzen. Dieses Dokument muss bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) abgegeben werden. Zwar kontrolliert die BaFin den Inhalt des VIB während des Prospektprüfungsverfahrens nicht, doch wird das Blatt dort sicher hinterlegt.

Der Umfang darf maximal drei DINA4-Seiten umfassen. Auch ohne die Informationen von zusätzlichen Dokumenten, muss der Anleger aufgrund des VIB verstehen, welche Angebote sich besser zur Verfolgung seiner Anlagestrategie eignen. Auf der Website des Produktanbieters muss das VIB während der kompletten Angebotsdauer abrufbar sein. In seiner aktuellen Fassung.

Konstruiert wurde das VIB dafür, dass Anlegern das Durchforsten der, oft mehr als hundert Seiten langen, Verkaufsprospekte erspart bleibt, die für Beteiligungsmodelle gängig sind. Inhaltlich beschreiben die Blätter die Art der Anlage, die vorgesehene Strategie, die Anlagepolitik sowie die Anlageobjekte. Berücksichtigt werden auch sämtliche Risiken, die Chancen auf Kapitalrückzahlungen und Erträge. Dafür werden verschiedene Marktbedingungen definiert, mögliche Provisionen und Kosten aufgelistet. Hinweispflichtig ist auch die Position, die auf den kostenlosen Verkaufsprospekt verlinkt.

Leider können Anleger nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass ein qualitativ hochwertiges VIB automatisch über eine gute Anlage informiert. Verstehen Sie das VIB allerdings überhaupt nicht, können Sie sicher sein, dass Sie besser die Finger von diesem Produkt lassen sollten. Zumal versprochene Renditenziele erfahrungsgemäß nicht umgesetzt werden können.

Keine Gurus aber echte Experten! So finden Sie Ihren Finanzdienstleister und das passende Depot.

Senken Sie die Kosten Ihrer Geldanlage, erhöhen Sie die Rentabilität. Ohne Risiken und völlig bequem. Das Bewusstsein zum günstigen Anlegen wird Ihre Rentabilität BESTENFALLS maximieren. Manche Anleger beschweren sich über niedrige Zinsen bei Zinsanlagen wie beispielsweise dem Festgeld oder dem Sparbuch - fallen hohe Depotgebühren oder Fondskosten für ihre Anlage an, tolerieren sie das absurderweise kommentarlos. Dabei besteht ein riesiges Potenzial gerade mit der Einsparung dieser belastenden Größen, auf lange Sicht zu profitieren.

Wenn auch Sie Kosten minimieren möchten aber bereits ein Depot über einen Vermittler eröffnet haben, können Sie selbstverständlich immer zu einem anderen Dienstleister wechseln. Der Wechsel zum besten Vermittler macht Sinn, ist unkompliziert, kostenlos und zu jeder Zeit durchführbar. Das gleiche gilt für die Depotübertragung zu einer anderen Depotbank.

Eine Depoteröffnung über einen Fondsvermittler bei einer Depotbank, wie der European Bank for Financial Services GmbH (ebase) oder der FIL Fondsbank GmbH (FFB) kann von Ihnen mühelos durchgeführt werden. Den Vermittler benötigen Sie dazu, weil die Depotbanken keinen Endkunden-Support anbieten.

Verwahrt werden können Ihre Wertpapiere außerdem nur bei einer Depotbank. Diese stellt Ihnen für gewöhnlich Transaktionskosten in Rechnung.

Stellt Ihnen die Depotbank zusätzlich eine Online-Plattform zur Fondsabwicklung zur Verfügung, haben Sie mit diesem Anbieter einen möglichen Partner an der Hand. Über die Online-Plattform können Sie sich laufend zu Ihrem aktuellen Depotwert informieren, sämtliche Details zu einzelnen Fonds nachvollziehen und steuerliche Hintergründe abrufen. Das bedeutet: Sie haben die Möglichkeit, alle Aufträge direkt durchzuführen und auf Ihre Dokumente rund um die Uhr zuzugreifen.