Fondsmanager vs. Fintech

Nicht alles und jeder ist berechenbar. Deshalb bleibt der Mensch der bessere Anlageberater.

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Fondsguru-Test: Darum ist der Fondsmanager einem FinTech Überlegen!

Vergleich der Vorteile & Nachteile. Dank Experten-Tipps vom Fondsmanager eine hohe Rendite und Fonds-Treuebonus sichern.

Ein guter Fondsmanager schlägt jedes Fintech.

Mensch vs. Maschine – wem schenkt man sein Vertrauen?

Ob ein Apparat jemals mehr für die Menschheit leisten wird, als die Menschen selbst füreinander leisten könnten? Wir wissen es heute noch nicht, sollten aber beobachten, auf was wir uns einlassen und vorsichtig sein, wie wir damit umgehen.Auch in der Finanzwelt kann man sich ähnliche Fragen stellen. So möchten wir Ihnen mit unserem Test die Eigenschaften des Fondsmanagers und der FinTech (Robo-Advisor) näher bringen. Erfahren Sie im Fondsguru24-Vergleich die Vor- und Nachteile.

Das Internet hat neue Dimensionen der modernen Geldanlage geschaffen. Für Anleger gestaltet sich das Finanzgeschäft zunehmend transparenter. Der direkte Eingriff ins Handeln, zu jeder Zeit und örtlich ungebunden, macht die Handhabung mit Finanzen einfach und verleiht der Abwicklung beinahe schon einen spielerischen Beigeschmack. Auf verschiedensten Internetportalen haben Anleger die Einsicht in aktuelle Aktienkurse. Konzerne veröffentlichen außerdem ihre Geschäftszahlen auf deren Websites – grundsätzlich hat jeder Mensch die Möglichkeit, rund um die Uhr, die relevanten Finanzkennzahlen zu erfassen. Gerade dieser Aspekt, der mit so vielen Vorteilen verbunden ist, sollte mit Vorsicht genossen werden: Die Menge an Daten, mit welchen der Anleger konfrontiert wird, erfordert ein konsequentes Filtern der nützlichen von den unbrauchbaren Informationen. Darüber hinaus wird vom Anleger die Fähigkeit vorausgesetzt, Kennzahlen richtig interpretieren zu können.

Experten bündeln Kompetenzen. Wissen, Erfahrung, Instinkt und Talent – Fondsmanager und ihre Partner.

Experten, wie aktive Fondsmanager, gehen routiniert damit um. Die Analyse von Finanzkennzahlen gehört zum Tagesgeschäft. Die Manager befassen sich kontinuierlich mit der Finanzmaterie und sammeln im Laufe ihrer Karriere unzählige Erfahrungen, welche den privaten Anlegern erspart bleiben. Ein Fondsmanager greift auf ein breites Kompetenznetzwerk, das sich aus unterschiedlichen Akteuren der Finanzwelt und Gesamtwirtschaft zusammensetzt, zurück. Der Informationsfluss, der in diesen Netzwerken stattfindet, funktioniert einwandfrei.

Die sich im Austausch befindlichen Daten zeugen von einer hohen Qualität, auf die ein Privatanleger über die üblichen Onlineangebote im Realfall nicht zurückgreifen kann. Fondsmanager werden in den Kreisen ihrer Fondsgesellschaft von Analystenteams unterstützt. Auch die Analysten sind weltweit vernetzt und berufen sich nicht ausschließlich auf rohe Finanzzahlen. Sie orientieren sich zusätzlich an der Wertschöpfungskette von Unternehmen. Dabei haben sie zu jeder Zeit das Konsumverhalten von Endverbrauchern im Blick.

Der Markt wird also in seiner Vollständigkeit analysiert und betrachtet dabei nicht nur spezifische Finanzbereiche. Die Manager nutzen diese aggregierten Daten, die Auskunft über verschiedene Regionen und Industriesektoren geben. Danach kalkulieren sie, wie die Märkte der Zukunft aufgebaut sein könnten.

Immer einen kühlen Kopf bewahren. Einen echten Fondsmanager bringt nichts aus der Ruhe.

Jede Anlage, die sich im Kapitalmarkt befindet, weist Risiken auf. Der Fondsmanager ist stets darauf bedacht, diese Risiken – abhängig von der Anlagestrategie – so klein wie möglich zu halten. Er vertraut bei der Wertpapierauswahl also nicht nur auf sein Glück sondern arbeitet mit etablierten Analysetools. Mit diesen Werkzeugen kann er die Entwicklung der Wertpapiere abfragen und die Daten mit dem Benchmark abgleichen. Sein Ziel ist es, den Benchmark (häufig abgebildet durch den Index) zu übertreffen.

Oft sind es irrationale Entscheidungen von Anlegern, die in die Auswahl der Wertpapiertitel mit einfließen. Experten, welche auf die richtige Strategie setzen, nutzen diesen Faktor aus, ohne dabei nervös zu werden. Ein guter Fondsmanager hat das aktuelle Portfolio immer im Blickfeld. Dabei nimmt er selbst die kleinsten Veränderungen wahr und reagiert bei Bedarf sofort. Die Kunden, beziehungsweise die Anleger, erfahren von diesen Handlungen in transparenten Berichten, die regelmäßig publiziert werden.

Der Fondsmanager verfolgt auch langfristig die Anlagestrategie des Fonds und hat dabei die Entwicklung immer im Blick. Das bedeutet nicht, dass der Manager ununterbrochen vorm Monitor sitzt. Ganz im Gegenteil: Er berät sich mit anderen Profis der Branche. Außerdem besucht er die Unternehmen, welche Wertpapiere ausgeben und die in der Zukunft für eine Aufnahme in den Fonds interessant sein könnten. Seine Arbeit verrichtet er in Voll- und Echtzeit.

Sind Roboter (Fin-Tech)die besseren Berater? Wahrscheinlich nicht. Fintechs besser kritisch betrachten.

Auch wenn der Anleger selbst rund um die Uhr auf Fintech-Produkte zurückgreifen kann, wird sich ein Fintech niemals in der Intension um die Anlegergelder kümmern können, wie das ein aktiver Fondsmanager macht. Die Digitalisierung hat erheblichen Einfluss auf das moderne Geldanlagegeschäft – damit sind zwar viele Vorteile verbunden, Anleger sollten aber über die Funktionsweise der Fintechs informiert sein.

Digitale Vermögensverwalter (auch bekannt unter der Bezeichnung Robo-Berateroder Robo-Advisor) werben damit, dass Anleger, schon mit kleinen Beträgen und äußerst günstig, eine professionelle Vermögensverwaltung erwarten können. Das kann für engagierte Anleger sehr attraktiv sein, dennoch sollte man besser kritisch bleiben. Es ist wahrscheinlich nicht zielführend, sein gesamtes Anlagekapital über Robo-Berater (oder Robo-Advisor) zu investieren. Die Fintechs sind erst seit wenigen Jahren am Markt. Vorsicht ist sicher angebracht, denn die, auf Algorithmen basierenden, Softwareprogramme und standardisierten Portfolien haben noch keinen vollständigen Marktzyklus durchlebt.

Mit Bärenmärkten wurden zudem noch keine Erfahrungen gemacht. Die Beratung übernehmen stets Computer. In diesem Prozess kommuniziert der Anleger über eine Smartphone-App oder die Website also nur noch mit dem Robo-Berater. Die menschliche Interaktion fehlt. Befragt wird der Anleger zu seiner Person, nach seinem Alter, seinem Renditeziel und seinem Einkommen. Auf Basis der Daten und der Risikobereitschaft wird ihm ein Standardportfolio vorgeschlagen.

In den meisten Fällen bauen diese auf börsengehandelte Indexfonds auf. Aufgrund des passiven Managements der ETF, entgehen dem Anleger dabei Renditechancen.

Automatisch aber nicht automatisch erfolgreich. Fintechs vernachlässigen Kundenbedürfnisse.

Die Dienstleistung der Fintechs basiert auf ausgeklügelten Algorithmen. Eine Software formt den Fonds um, verkauft und kauft also Wertpapiere. Das alles ist abhängig von der Kursentwicklung an der Börse. Fallen zum Beispiel die Aktienkurse, verkauft das Fintech automatisch Aktien-ETF, stattdessen werden Anleihen-ETF erworben.

Fintechs zahlen ihre Handelsgebühren nicht einzeln sondern in einer Jahrespauschale. Das kann beim Kostensparen hilfreich sein und das automatische Management der Anlage erscheint eigentlich recht sympathisch. Viele Anleger haben allerdings, vor allem bei fallenden Märkten, Fragen. Fragen, die ein Computer nicht beantworten kann. Die Anleger reagieren deshalb auch manchmal unruhig. Es empfiehlt sich, nicht nur in Indexfonds zu investieren. Sie bilden zwar die Märkte ab, ein aktiver Fondsmanager könnte jedoch noch wesentlich mehr aus einer Anlage rausholen.

Fintechs werden täglich dafür kritisiert, nicht wirklich kundenfreundliche Produkte zu entwickeln. Laut den Experten der Branche, schaffen es 90 Prozent der neuen Fintechs nicht, hier wirkliche Fortschritte zu erzielen. Die Unternehmer setzen zwar ihre eigenen Ideen um und designen neue Produkte, doch die Bedürfnisse der Anleger werden bei der Konzeption häufig vernachlässigt.