Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche. Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

10 Einträge mit dem Buchstaben Z

Zahlstelle

Jene Banken, bei welchen Anteile von Investmentfonds verwahrt werden können, nennt man Zahlstelle. Im Inland gelten im Normalfall die Depotbanken als Zahlstelle. Ausländische Fondsgesellschaften, die ihre Fonds in Deutschland anbieten, müssen hierfür eine deutsche Zahlstelle benennen.

Zerobond

Eine besondere Form der Anleihe ist die Zerobond: Bei ihr werden die Zinsen am Ende der Laufzeit ausbezahlt.

Zertifikat

Bezieht man sich auf seine rechtliche Grundlage, versteht man unter einem Zertifikat eine Schuldverschreibung. Also eine Anleihe. Abhängig ist die Wertentwicklung des Zertifikats von einem Basiswert. Zu den etablierten Zertifikaten kann man die Indexzertifikate oder Hebelzertifikate zählen.

Zielzeitfonds

Diese Fondskonstrukte werden auf einen bestimmten Ablaufzeitpunkt gemanagt. Kategorisiert werden sie abhängig vom Zieldatum (Ablaufzeitpunkt).

Zins

Betrachtet man den Zins einer Anleihe, sollte man im Blick haben, dass er mehrere Bestandteile hat. Grundlegend kann man sagen, dass Anleger bei Anleihen mit langer Laufzeit einen höheren Zins erwarten können, als bei Anleihen mit kurzer Laufzeit. Obwohl Anleihen, verglichen mit anderen Anlageklassen, sehr sichere Anlagen darstellen, besteht immer ein Restrisiko des Kapitalverlust. Am festgelegten Zins erkennt man meistens sofort, wie gut die Bonität des Herausgebers ist. Ist der Herausgeber unzuverlässig, kann der Zins zwar hoch sein, dafür allerdings auch das Risiko für den Anleger. Der Zins schafft unter anderem einen Ausgleich zur Inflation, die während der Laufzeit besteht. Sind die Inflationserwartungen hoch, wird auch der Zins höher ausfallen. Festgelegt wird der Zins bei Anleihen in der Regel vor dem Kauf.

Zinsbindungsdauer

Im Darlehensvertrag wird vereinbart, wie lange der Zins festgeschrieben ist. Die Dauer dafür bezeichnet man als Zinsbindungsdauer. Läuft die Zinsbindung aus, besteht die Pflicht zur Verhandlung über einen neuen Zinssatz und dessen Festschreibung.

Zinseszinseffekt

Zinseszins ist im Finanzwesen ein Zins, der dem Kapital hinzugefügt (kapitalisiert) und künftig zum geltenden Zinssatz zusammen mit dem Kapital verzinst wird.

Zinskupon

Den Zinskupon kennt man auch als Kupon. Siehe Kapitel „Kupon“.

Zinszyklus

In der Regel weisen die Zinsen am Kapitalmarkt - auf lange Sicht betrachtet - gewisse zyklische Bewegungen auf. Den Begriff Zinszyklus benutzt man zudem häufig wenn man von der Zinspolitik der unterschiedlichen Zentralbanken (weltweit) spricht. Abhängig von der nationalen Konjunkturlage passt die jeweilige Zentralbank den Leitzins nach oben oder unten an.

Zwischengewinn

Den Begriff Zwischengewinn verwendet man für Ertragsanteile, welche bei der Veräußerung oder beim Kauf von Anteilscheinen zwischen zwei Ertragszahlungen anfallen. Beim Verkauf sind die anteiligen Erträge steuerpflichtig, beim Kauf wirken sich diese steuermindernd aus.