Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche. Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

21 Einträge mit dem Buchstaben T

TecDAX

Im TecDAX sind die 30 größten und liquidesten Werte aus der Technologiebranche enthalten. Der TecDAX gehört zur DAX-Familie. Im TecDAX sind nur jene Unternehmen enthalten, welche sich in den gegenwärtig fortlaufend gehandelten Technologiewerten des Prime Standard-Segment befinden.

Technology All Share Index

Die Technologieunternehmen, welche sich unterhalb des DAX befinden und sich im Prime Standard Segment befinden, werden im Technology All Share Index zusammengefasst.

Teil replizierend

Wird ein Index im Fonds nur teilweise direkt repliziert, spricht man von einem teil replizierten Fonds.

TER

Die Abkürzung für Total Expense Ratio ist TER. Im Deutschen kennt man TER unter dem Begriff Gesamtkostenquote. Die Gesamtkostenquote gibt an, mit welchen Kosten man bei einem Investmentfonds, bezogen auf ein Jahr, rechnen muss. Der TER fällt zusätzlich zum Ausgabeaufschlag an. Er fasst die Gebühren für die Verwaltung, also für die Fondsgeschäftsführung, sämtliche Wirtschaftsprüfer, Betriebskosten zusammen. Die Aufwendungen und damit verbundenen Kosten für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren fließen nicht in den TER ein. Das gleiche betrifft erfolgsabhängige Gebühren.

Terminkontrakt

Dieser Vertrag zwischen zwei Vertragspartnern dient als Abkommen, ein bestimmtes Geschäft zu einem späteren Zeitpunkt abzuschließen. Der Preis für dieses Geschäft steht aber schon von Anfang an fest.

Themenfonds

Verfolgt ein Investmentfonds ein spezielles Investmentthema, spricht man von einem Themenfonds. Ein Beispiel dafür wären: Investitionen in Aktien von Unternehmen, welche einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften setzen. Siehe auch Kapitel „Länder-/Regionenfonds“ und „Branchenfonds“.

Thesaurierende Fonds

Die Erträge eines thesaurierenden Fonds werden erneut investiert und nicht an die Anleger ausgezahlt. Das Fondsvermögen erhöht sich dadurch. Das Gegenteil dazu verkörpert der ausschüttende Fonds, bei welchem die Fondserträge in regelmäßigen Abständen wiederangelegt oder auf das Giro-Konto der Anleger überwiesen werden.

Thesaurierung

Der Eigentümer von Fondsanteilen erhält beim thesaurierenden Fonds keine Ausschüttung. Die Erträge des Fonds verbleiben im Fondsvermögen.

Tigerländer

Asiatische Schwellenländer deren Wirtschaft enorm dynamisch wächst, nennt man Tigerländer. Die Tigerländer sind im asiatisch-pazifischen Raum angesiedelt.

Tilgung

Die Tilgung ist als Anteil einer Rate fällig, die ein Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zurückzahlen muss. Die Tilgung berücksichtigt keine Zinszahlungen. Diese werden den einzelnen Tilgungsbeträgen zusätzlich aufgeschlagen.

Tilgungsdauer

Sie gibt Darlehensnehmern die Laufzeit an, die bis zur völligen Entschuldung vergehen muss. Vorausgesetzt wird, dass der Darlehensnehmer seinen Tilgungs- sowie Zinspflichten nachkommt.

Timing

Anleger suchen stets den perfekten Zeitpunkt für den Erwerb und die Veräußerung von Wertpapieren. Der perfekte Zeitpunkt sollte im Idealfall den maximalen Kursgewinn versprechen. Bei der Wahl des Zeitpunkts spricht man vom Timing. Eine möglichst genaue Markteinschätzung ist für die Wahl des perfekten Timing essentiell.

Top Holding

Einige Wertpapiere oder Anlagen können einen großen Anteil am Fondsvermögen einnehmen. Jene Papiere, die den größten Anteil am Vermögen darstellen, bezeichnet man als Top Holdings.

Top-down-Analyse

Vom Großen zum Kleinen analysiert ein Fondsmanager oder ein Aktieninvestor das Umfeld der Unternehmen, die Investitionspotenzial bieten. Bevor also einzelne Betriebe detailliert geprüft werden, verschafft man sich Einblick in das wirtschaftliche Umfeld von Regionen und Branchen.

Total Return Index

Ein anderer Begriff für die Performance einer Anlage ist: Total Return Index.

Tracking Error

Die Standardabweichung der Differenzrendite zwischen einem Portfolio und einem Benchmark nennt man Tracking Error (kurzL: TE). Dieser bezieht sich immer auf einen bestimmten Beobachtungszeitraum. Damit stellt er ein Maß für die Abweichung der Wertentwicklung eines Fonds von einem Benchmark dar. Der Tracking Error geht dacor mit der Volatilität (also der aktiven Rendite eines Investmentfonds). Man nutzt den TE also auch als ein Maß, um die Schwankung der Abweichung der Portfoliorendite zu benennen.

Trader

Eine Person, welche Wertpapiergeschäfte auf eigene Rechnung umsetzt, nennt man Trader. Das Gegenteil des Traders ist der Broker oder Makler.

Transaktionskosten

Einige Depotbanken erheben für den Handel mit Fonds Transaktionskosten. Diese können in ihrer Höhe prozentual bezüglich des Transaktionsvolumens oder als Pauschale erhoben werden.

Treasury Bills

Eine kurzfristige Staatsanleihe (in Großbritannien und USA) nennt man Treasury Bills. Meist hat sie eine Laufzeit von 90 Tagen.

Trendfolge-Strategie

Spricht man in der Finanzwelt von einer sogenannten prozyklischen Anlagestrategie (oder Trendfolge-Strategie), erwirbt man jene Wertpapiere, deren Kurse sich (in einem speziellen Zeitraum) besonders gut entwickelt haben und sich in dieser Zeit in einem Trend befinden.

Treynor-Ratio

Wie errechnet sich die Kennzahl Treynor-Ratio? Die Überschussrendite eines Fonds wird gegenüber einer risikolosen Verzinsung ins Verhältnis zum Beta-Fakor gesetzt. Erfahrungsgemäß steigt der Wert der Treynor-Ratio, wenn die Überschussrendite ansteigt oder/und der Beta-Faktor abnimmt. Besonders geeignet ist die Treynor-Ratio zum Vergleich eines Fonds mit Alternativprodukten. Es lässt sich eine Rangfolge aufstellen: Ein Fonds wird besser beurteilt, je höher der Wert des Treynor-Ratios ist.