Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Börsenlexikon für Finanzbegriffe

Glossar der Finanzwelt. Das ABC der Finanzbranche im Finanzlexikon einfach erklärt.

Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche.

Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. Fondsguru24 erklärt im kostenlosen Online-Börsenlexikon die wichtigsten Finanzbegriffe. Verstehen Sie mit unserem Fonds Glossar das ABC der Finanzsprache verstehen. Das Finanzlexikon für neugierige Einsteiger und erfahrene Profis! FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

42 Einträge mit dem Buchstaben S

Scharia-Board

Den religiösen Beirat nennt man Scharia-Board. Dieser ist vergleichbar mit einem Aufsichtsrat bei konventionellen Finanzinstituten. Das Scharia-Board bezeichnet das wichtigste Gremium im Sektor des Islamic Banking. Es hat die Aufgabe, Scharia-Konformität von Finanzprodukten und sämtliche Prozesse der Finanzinstitute mit islamischen Hintergrund zu überwachen. Dabei werden auch neue Finanzprodukte zertifiziert.

Schuldverschreibungen

Eine Schuldverschreibung kennt man auch unter dem Begriff Anleihe. Es handelt sich also um ein festverzinsliches Wertpapier.

Schwellenländer

In der Finanzwelt bezeichnet man diese Länder als Emerging Markets. Diese Länder stehen an der Schwelle, zu Industrieländern zu werden. Siehe auch Kapitel „Emerging Markets“.

SDAX

Im SDAX sind die 50 Unternehmen des Prime Standard Segments (stärkste inländische Unternehmen) aus dem klassischen Sektorenbereich (keine Technologie-Unternehmen) enthalten. Diese werden hinsichtlich Größe und Umsatz in den SDAX aufgenommen.

Sekundäres Research

Jenes Fund Research, welches von externen Analysten (also gegensätzlich zum Primären Research) durchgeführt wird, nennt man Sekundäres Research. Es wird also nicht von den Mitarbeitern eines Unternehmens selbst durchgeführt.

Sekundärmarkt

Werden bestimmte Wertpapiere des außerbörslichen und börslichen Handels, welche bereits im Umlauf sind, schon innerhalb derer Laufzeit weiter an- und verkauft, spricht man vom einem Sekundärmarkt. Das Gegenteil des Sekundärmarkts ist der Primärmarkt, also die Emission von Wertpapieren.

SEPA

Die Abkürzung für Single Euro Payments Area ist SEPA. Die deutsche Übersetzung dafür wäre: einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Die Verwendung der internationalen Bankkontonummer (IBAN) und der internationalen Bankleitzahl (BIC) stellt eines der wichtigsten Merkmale der SEPA dar. Man verwendet diese nun anstelle der Kontonummer und der Bankleitzahl.

Sharpe-Ratio

Jene Kennzahl, welche die erzielte Überschussrendite, pro übernommene Risikoeinheit, abbildet. Die Überschussrendite eines Fonds wird ins Verhältnis zu seiner Volatilität gestellt. Die Sharpe-Ratio ist besonders dafür geeignet, einen Fonds mit Alternativprodukten zu vergleichen. Es lässt sich eine Rangfolge erstellen: Je höher der Wert seiner errechneten Kennzahl ist, desto besser kann der Fonds eingestuft werden.

Short

Gehen Sie als Anleger „short“, verkaufen Sie für gewöhnlich Wertpapiere in Form von Leerverkäufen. Sie setzen dabei auf die Erwartung, dass die Kurse fallen. Ein Short ist also ein englischer Begriff für eine Verkäuferposition. Ein Hedgefonds-Manager veräußert geliehene Wertpapiere, welche im Optimalfall möglichst überwertet sind und hofft, diese später zu einem niedrigeren Börsenkurs zurückkaufen zu können.

Short-Position

Einen Leerverkauf von überwerteten Papieren, nennt man Short-Position. Der Anleger geht dabei von fallenden Kursen aus.

SICAV

Die SICAV (Société d'Investissement à Capital Variable) kennt man als eine besondere Art von Aktiengesellschaft, welche ein Mindestkapital und besondere Gesellschaftsorgane voraussetzen, die vor allem in Frankreich und Luxemburg, zu finden sind. Ein besonderes Merkmal der SICAV ist das variable Kapital der Gesellschaft, das immer mit dem aktuellen Nettoinventarwert aller Fonds dacor geht, welche dieser Gesellschaft angehören. Einen Nominalwert von Anteilsscheinen gibt es bei der SICAV nicht. Man kann hier ausschließlich die Anlage des Gesellschaftskapitals in Wertpapiere (unter der Berücksichtigung der Regelung einer Risikodiversifikation) als Gesellschaftszweck der Rechtsform SICAV benennen.

Small Caps

Die Aktien kleiner Aktiengesellschaften heißen Small Caps.

Small-Cap-Fonds

Die englische Bezeichnung „small capitalization“ wird mit Small-Cap abgekürzt. Die Small-Cap-Fonds investieren das Fondskapital vorwiegend oder sogar ausschließlich in Unternehmen mit einer geringen Börsenkapitalisierung.

Soft-Close

Die Mittelflüsse von Neuanlegern in einen Fonds können mit zwischenzeitlichen Maßnahmen begrenzt werden. Diese Maßnahmen nennt man Soft-Close. Bestehende Anteilinhaber haben teilweise die Möglichkeit, weiter in den Fonds zu investieren.

Sollzins

Dieser Zinssatz hängt vom vereinbarten Darlehensnennbetrag (Nominaldarlehen) ab. Er bezieht ich auf ein Jahr.

Sondertilgung

Zahlen Sie als Kreditnehmer zusätzlich Geld zurück, das über die regelmäßige, vereinbarte Tilgung hinausgeht, spricht man von einer Sondertilgung. Das Recht für diese Zahlungen muss im Darlehensvertrag vereinbart sein. Unter Umständen lehnt die Bank sonst die Sondertilgung ab oder verlangt eine Vorfälligkeitsentschädigung. Der Großteil aller Banken bietet aber im Interesse des Darlehensnehmers ein Recht an, das Sondertilgungen ermöglicht. In der Regel darf eine Sondertilgung 5 bis 10 Prozent der Darlehenssumme pro Jahr betragen.

Sondervermögen

Traditionell wird ein Fonds als Sondervermögen aufgelegt. Eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (beziehungsweise Fondsgesellschaft) verwaltet alle Vermögensgegenstände des Fonds. Verwahrt wird dieses Vermögen bei einer Depotbank, welche die Aufgabe einer unabhängigen Verwahrstelle übernimmt. Das Sondervermögen des Anlegers ist rechtlich vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt. Die Fondsgesellschaft verwaltet dieses zwar treuhänderisch, doch Anleger genießen einen Insolvenzschutz. Geht die Gesellschaft pleite, haben Anleger laut Gesetzt trotzdem das Recht auf ihren gekauften Fondsanteil.

Sparerfreibetrag

Pro Anleger beträgt der Sparerfreibetrag in Deutschland 801 Euro. Bei Ehepaaren beträgt dieser (im Falle einer Zusammenveranlagung) 1602 Euro. Bis zu diesen Beträgen kann ein Freistellungsauftrag erteilt werden.

Sparplan

Mittels eines Sparplans kann man als Anleger durch die Einzahlung von Beträgen (in regelmäßigen zeitlichen Abständen) Investmentanteile kaufen. Der Anleger nutzt dadurch den Benefit des Durschnittskosteneffektes (Cost-Average-Effekt). Er muss so nicht mehr entscheiden, wann der optimale Anlagezeitpunkt ist.

Spezialfonds

Spezialfonds sind eine individuelle Investmentlösung für Anleger mit institutionellen Hintergrund. Im Gegensatz zu den Publikumsfonds kann nicht jeder in sie investieren. Maximal dürfen 30 verschiedene Anteilinhaber (institutionell) am gesamten Fondsvermögen beteiligt sein. Spezialfonds werden häufig von Versicherungsgesellschaften, Stiftungen oder Unternehmen aufgelegt.

Spezialitätenfonds

Manche Fonds haben recht spezielle Anlageziele. Diese Fonds investieren in spezielle Branchen, wodurch das Risiko um ein Vielfaches höher ist und welche daher die risikobewussteren Anleger ansprechen.

Spread

Ein Spread ist eine weitere Bezeichnung für die Handelsspanne von börsennotierten Wertpapieren. Er ergibt sich aus dem Unterschied von An- und Verkaufskurs eines Papiers.

SRRI

Diese Risiko-Kennzahl wird von der Investmentgesellschaft festgelegt. Sie basiert inhaltlich auf einer vorgeschriebenen Volatilitätsberechnung. Berücksichtigt wird bei der Volatilitätsformel die durchschnittliche Volatilität der letzten fünf Jahre. Siehe auch Kapitel „Volatilität“.

Staatsanleihen

Gibt ein Staat Anleihen, also festverzinsliche Wertpapiere, heraus, spricht man von Staatsanleihen.

Standardabweichung (Standard Deviation)

Die Volatilität nennt man im Fachjargon auch Standardabweichung.

Steueroptimierte Fonds

Die Minimierung der Erträge (welche steuerpflichtig sind) haben bei steueroptimierten Fonds höchste Priorität. Diese Steueroptimierung nimmt üblicherweise das Fondsmanagement vor.

Steuerstatus

Unterschieden werden kann bei Fonds zwischen steuerlich intransparenten und transparenten Fonds. Inländische und ausländische Fondsgesellschaften verpflichten sich, die Besteuerungsgrundlagen (jene Grundlagen, die für die Anteilseigner notwendig sind) im elektronischen Bundesanzeiger zu publizieren. Erfolgt keine Publikation stuft man diesen Fonds als steuerlich intransparent ein.

Stop-Loss-Limit

Wenn der Anleger ein Stop-Loss-Limit setzt, wird der Auftrag zum Verkauf des Wertpapiers automatisch ausgeführt, wenn der Kurs den festgelegten Wert unterschreitet.

Strategie-Zertifikate

Bei diesem Papier, wird die Wertentwicklung des zugrundeliegenden Aktienportfolios abgebildet. Zudem wird auf eine Outperformance abgezielt.

Strategiefonds

Verfolgt ein Fonds eine Strategie auf mehrere Assetklassen, spricht man von einem Strategiefonds.

Streubesitz

In Verbindung mit der Marktkapitalisierung kennt man auch die Berechnung des Streubesitzes. Der Streubesitz ist die Maßangabe, wie viele Aktien einer Gesellschaft frei gehandelt werden. Werden Aktien langfristig gehalten, fließen diese in die Maßangabe nicht mit ein, sondern werden von der Gesamtzahl an Aktien abgezogen. Die Zahl an Aktien, welche übrig bleibt, wird mit dem aktuellen Börsenkurs multipliziert und ergibt den Wert des Streubesitzes.

Stripping

Zerlegt man ein komplexes Finanzinstrument in einzelne Bestandteile (Abtrennung von Optionsrechten) und bewertet oder handelt dieses danach getrennt, spricht man vom Stripping.

Strukturierte Produkte

Strukturierte Produkte stellen eine flexible Anlageform dar. Grundsätzlich besteht hier eine Verknüpfung vom neuen Finanzprodukt zu einem Kapitalschutzelement mit einer Ertragskomponente (häufig ist dieses ein festverzinsliches Wertpapier) beziehungsweise Risikokomponente (Optionen, Indizes, Aktien, Währungen). Diese Verknüpfung nimmt der Emittent vor.

Stückorder

Eine Order, bei welcher eine gewisse Anzahl an ganzen Fondsanteilen erworben wird, nennt man Stückorder.

Stückzinsen

Die Stückzinsen fallen vom letzten Zinszahlungstermin bis zum Kauftag der Anleihe an. Der Anleger muss diese Zinsen an den Verkäufer der Anleihe zahlen. Das hat den folgenden Grund: Der Anleger erwirbt den Zinsanspruch des Verkäufers, der seit der letzten Zinszahlung für den Verkäufer entstanden ist, mit. Das heißt, dass der Anleger die volle Zinszahlung beim nächsten Zinstermin vom Anleihenherausgeber erhält. Ein Teil davon steht aber eigentlich dem Verkäufer zu.

Subfonds

Einzelne Investmentfonds (Teilfonds), welche man der Gruppe der Umbrella Fonds zuordnet, bezeichnet man als Subfonds. Jeder einzelne Fonds in den verschiedenen Marktsegmenten unterliegt klaren rechtlichen Bestimmungen. Das gleiche gilt für das gleiche Anlageprinzip sowie der gleichen Gebührenordnung. Soll ein weiterer Subfonds unter dem Dach eines bereits genehmigten Umbella-Fonds zugeordnet werden, ist das unkompliziert möglich. Der Grund dafür sind die nur weniger neu zu überprüfenden Anlagekriterien.

Substanzwerte

Genießen Aktien eines bestimmten Unternehmens eine gute Stellung am Markt, spricht man von Substanzwerten. Diese Aktien haben also sprichwörtlich Substanz. Vorausgesetzt wird, dass diese Substanzwerte auch weiterhin ein stabiles Geschäft gewährleisten. Siehe auch Kapitel „Value-Ansatz“.

Swap

Ein Swap verbrieft ein Tauschgeschäft. In einem Swap-ETF befinden sich ausgewählte Wertpapiere, mit denen die Wertentwicklung des Index nachgebildet wird. Häufig ermöglichen die Mutterbanken der Fondsanbieter diese Form von Geschäft. Sie dienen als Tauschpartner.

Swap-basiert

Ein Swap-basierter ETF bedient sich an Swap-Lösungen, damit die Wertentwicklung eines Index abgebildet werden kann. Swap ist der englische Begriff für Tausch. Generell versteht man darunter eine Vereinbarung zwischen zweier Parteien, um in der Zukunft Zahlungsströme (Cash Flows) austauschen zu können. Man erwirbt somit mit einem Swap-basierten ETF die Wertentwicklung des Index, jedoch nicht die wirklichen Wertpapiere im Index.

Switch

Der Tausch eines Investmentfonds wird als Switch bezeichnet.

Synthetischer Benchmark

Ein Benchmark, also ein Vergleichsindex, welcher sich aus mehreren Indizes zusammensetzt, wird in der Finanz-Sprache als synthetischer Benchmark bezeichnet.

Systematisches Risiko

Eine andere Bezeichnung für das Marktrisiko ist das Systematische Risiko.