Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche. Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

23 Einträge mit dem Buchstaben R

R2

R2 ist ein Maß für die Güte der Anpassung der Regression. Es soll widerspiegeln, welchen Bezug der Ertrag eines Fonds zum Benchmark (also zum Refernzindex) hat. Das maximale R2 hat einen Wert von 1. Das heißt: Ein Fonds wird zu hundert Prozent vom Referenzindex bestimmt. Ein Fonds mit R2 von 0,5, entwickelt sich zu 50 Prozent mit der Entwicklung des Index. Je weiter diese Zahl signifikant unter 1 liegt, desto unabhängiger ist der Ertrag des Fonds vom Referenzindex.

RAP - Risk Adjusted Performance

Die Kennzahl RAP errechnet sich aus der erzielten Wertentwicklung (Performance) und dem dabei eingegangenen Risiko (Volatilität). Herangezogen wir die RAP vor allem dann, wenn ein Fonds mit einem Alternativprodukt verglichen wird. Mit der RAP kann eine Rangfolge gebildet werden: Ein Fonds wird umso besser beurteilt, wenn der Prozentwert seiner errechneten Kennzahl hoch ist. Mittels eines Hebelungsfaktors wird bei der Berechnung der RAP das jeweilige Risiko aller zu vergleichenden Fonds an das Risiko des Referenzindex angepasst. Abhängig vom Risiko kann die Rendite eines Fonds dadurch höher oder geringer ausfallen. Ist die Volatilität eines Fonds höher als die des Benchmark, wird ein Teil des Fondsvermögens verkauft und danach zum risikofreien Zinssatz angelegt.

Rating

Sie gibt Anlegern Auskunft, wie die Kreditwürdigkeit eines Wertpapier-Herausgebers (Emittent) eingeschätzt wird. Die Einschätzung mit anschließender Bewertung wird von Ratingagenturen übernommen.

Ratingagentur

Wertpapiere werden kontinuierlich von unabhängigen Unternehmen bewertet. Diese Unternehmen kennt man unter dem Begriff Ratingagenturen.

Realzins

Zieht man vom Nominalzins einer Anlage die Inflation ab, erhält man den Realzins.

Rechnungsjahr

Bezieht sich ein Rechenschaftsbericht auf ein bestimmtes Geschäftsjahr spricht man hier vom Rechnungsjahr. Die Veröffentlichung in den Anlegerinformationen ist für alle Kapitalverwaltungsgesellschaften verpflichtend.

Regionalfonds

Regionalfonds investieren ihr Fondsvermögen in Wertpapiere bestimmter Ländergruppen wie zum Beispiel Lateinamerika, die Europäische Union, Skandinavien, Naher Osten.

Regionen-/Länderaufteilung

In der Regionen- oder Länderaufteilung wird angezeigt, in welche Regionen und Länder ein Fonds anlegt.

Rendite

Sie gibt die Wertentwicklung einer Anlage in einem bestimmten Zeitraum an. Man versteht unter der Rendite auch die Verzinsung (in Prozent ausgedrückt) des eingesetzten Kapitals. Errechnen lässt sich die Rendite, wenn man die Summer der Erträge nimmt und diese durch das eingesetzte Kapital dividiert. Multipliziert man das Ergebnis mit 100, erhält man die Rendite in Prozent.

Renten

Man kennt die Anleihe in der Finanzsprache auch als Rente.

Rentenfonds

Diese Fonds investieren vorwiegend in festverzinsliche Wertpapiere. Die Anleihenart kann sich unterscheiden: Es gibt Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Bankschuldverschreibungen. Aufgeteilt werden die Rentenfonds in Länder und Regionen sowie deren Anleiheart.

Rentenlücke

Die Differenz aus dem letzten Nettoeinkommen eines Arbeitnehmers und der Höhe der Rente bezeichnet man als Rentenlücke. Es gilt grundsätzlich: Die Rentenlücke ist umso höher, je höher das Nettoeinkommen ausfällt. Der Erwerb von Investmentfonds kann es ermöglichen, dass der Arbeitnehmer seinen Lebensstandard im Rentenalter weiterführen kann. Weitere Vorsorgeoptionen wären der Kauf von Immobilien oder andere private Vorsorgeprodukte (zum Beispiel die Riester-Rente).

Replikation

Bildet ein Fonds einen Index nach, gibt es zwei unterschiedliche Arten von Replikationen: Die erste Art bezieht sich auf den Ankauf aller Wertpapiere, die im Index enthalten sind. Berücksichtigt wird dabei deren Gewichtung (volle Replikation). Bei der zweiten Art wird der Index mit Hilfe von Derivaten nachgebildet (synthetische Replikation oder swap-basierte Replikation). Das Fondsmanagement investiert in Swaps, um damit die Performance des Index abbilden zu können.

Research

Das englische Wort für Analyse ist Research. In der Wirtschaft bezeichnet man damit eine umfassende Untersuchung eines Wertpapiers oder eines Unternehmens. Bei Wertpapieren werden die Ursachen für Kurssteigerungen oder -verlusten analysiert, um später Prognosen erstellen zu können. Die Analyse von Unternehmen soll der Einschätzung der zukünftigen Unternehmensentwicklung dienen. Herangezogen werden hier unternehmensinterne, branchenspezifische oder konjunkturelle Faktoren.

Restlaufzeit

Der Zeitraum, welcher zwischen dem aktuellen Datum und dem Ablauf- beziehungsweise Fälligkeitstermin eines Wertpapiers verbleibt.

Restschuld

Endet die Zinsbindungsfrist ergibt sich ein bestimmter Betrag, der vom Schuldner noch zu tilgen ist. Man spricht von der Restschuld. Zieht man die bereits erfolgten Tilgungen von der gesamten Darlehenssumme ab, erhält man die Restschuld.

Risiko

Innerhalb der Fondsanlagen gibt es viele unterschiedliche Risiken. Diese Risiken können die Entwicklung des Fonds negativ beeinflussen. Risiken können sein: Inflations-, Konjunktur-, Länder-, Währungs-, Liquiditäts-, Marktrisiken oder steuerliche Risiken.

Risikokennzahlen

Für Fonds gibt es einige Kennzahlen, die Aufschluss zum Risiko bringen können: die Volatilität, der Tracking Error, die Duration (bei Rentenportfolios) sowie das Beta. Des weiteren nimmt man Kennzahlen zur Hand, die die Risikorentabilität angeben, wie zum Beispiel die RAP (Risk Adjusted Performance) oder die Sharpe Ratio.

Robo-Advisor

Die Anspielung auf den Begriff „Roboter-Berater“ ist eindeutig. Unter einem Robo- Advisor versteht man eine technische Lösung, die fertige Anlageempfehlungen verspricht. Anleger erhalten Ihre Empfehlungen also auf Basis eines Algorithmus.

Rohstofffonds

Die Rohstofffonds bilden einzelne Rohstoffe (zum Beispiel Edelmetalle, Industriemetalle, Agrarrohstoffe) sowie Rohstoff-Baskets oder Rohstoff-Indizes der internationalen Rohstoffmärkte ab. Optimiert werden öfters die Gewichtungen und Rollrenditen. Teilweise erfolgen Investitionen dann auch physisch.

Rücknahme (von Fondsanteilen)

Bei einem offenen Fonds verpflichtet sich die Investmentgesellschaft, Fondsanteile börsentäglich zum Rücknahmepreis zurückzunehmen.

Rücknahmegebühr

Bei manchen Fondsgesellschaften ist es üblich, dass eine Gebühr für die Rücknahme von Fondsanteilen anfällt. Oftmals staffelt man diese Gebühr auch nach der Dauer, innerhalb welcher die Fondsanteile gehalten wurden.

Rücknahmepreis

Der aktuelle Wert Ihres Fondsanteils ist in der Regel gleich hoch wie der Rücknahmepreis. Außer die Fondsgesellschaft behält es sich vor, einen Rücknahmeabschlag bei der Rückgabe des Anteils zu verrechnen. Dann fällt der Rücknahmepreis kleiner aus als der Anteilswert.