Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Börsenlexikon für Finanzbegriffe

Glossar der Finanzwelt. Das ABC der Finanzbranche im Finanzlexikon einfach erklärt.

Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche.

Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. Fondsguru24 erklärt im kostenlosen Online-Börsenlexikon die wichtigsten Finanzbegriffe. Verstehen Sie mit unserem Fonds Glossar das ABC der Finanzsprache verstehen. Das Finanzlexikon für neugierige Einsteiger und erfahrene Profis! FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

23 Einträge mit dem Buchstaben P

Pari-Kurs

Wird ein Wertpapier zum Nennwert ausgegeben spricht man vom Pari-Kurs. Bei Anleihen hat man grundsätzlich einen Pari-Kurs von 100 Prozent.

Passiv gemanagter Fonds

Bei diesem Fonds ist es nicht notwendig, ein aktives Management zu betreiben. Es bedarf also keiner individuellen Investitionsstrategie des Fondsmanagers. Vielmehr orientiert man sich beim passiv gemanagten Fonds am Index. Siehe auch Kapitel „Indexfonds“ oder „ETF“.

PER

Der PER (price/earnings Ratio) wird im Deutschen als Kurs-/Gewinn-Verhältnis bezeichnet.

Performance

Betrachtet man die prozentuelle Veränderung der Wertentwicklung einer Anlage, betrachtet man die sogenannte Performance. Man bezieht sich hier grundsätzlich immer auf einen bestimmten Zeitraum und berücksichtigt sämtliche Ausschüttungen und Wertsteigerungen. Anlegerkosten (wie der Ausgabeaufschlag oder Depotgebühren) werden dabei nicht eingerechnet. Die Performance eines Fonds (beeinflusst von der Leistung des Fondsmanagements) wird häufig mit dem Benchmark (also dem zugrundeliegenden Vergleichsindex) verglichen.

Performance-Attribution

Die Berechnung des prozentualen Beitrages eines einzelnen Investments an der gesamten Performance eines Fonds, Depots oder Portfolios nennt man Performance-Attribution. Man bezieht sich dabei auf einen Beobachtungszeitraums.

Performance-Chart

Die grafische Darstellung einer Performance, also die Darstellung der Wertentwicklung eines Fonds, nennt man Performancechart. Dargestellt wird die Entwicklung üblicherweise in Prozent oder als Nettoinventarwert.

Performance-Fee

Die Performance-Fee, auch Performancegebühr genannt, ist jene Gebühr, welche als eine Art Managementgebühr eingefordert wird. Abhängig ist diese von der erzielten Performance.

Performance-Index

Die meisten Indizes messen vor allem die Kursbewegung von Wertpapieren. Beim Performance-Index werden zusätzlich noch alle Erträge, welche die Papiere im Index erwirtschaften, berücksichtigt. Die Erträge beinhalten in der Regel die Dividenden oder Zinsen. Der Dax steht exemplarisch für einen anerkannten Performance-Index.

Perzentil

Das Perzentil ist eine statistische Bewertungsgröße. Das 89. Perzentil informiert darüber, dass von der Gesamtheit aller Fonds, welche das Rating behandelt, höchstens elf Prozent besser abschneiden.

Pfandbriefe

Dieses festverzinsliche Wertpapier wird erweitert abgesichert. Diese erweiterte Sicherung kann zum Beispiel eine Hypothek sein. Beim Pfandbrief spricht man also von einer Art der Schuldverschreibung, welche von Hypothekenbanken und öffentlichrechtlichen Banken herausgegeben werden. Hypothekenpfandbriefe werden zur Finanzierung von Immobilien eingesetzt und werden durch das Grundvermögen (Hypotheken oder Grundschulen) abgesichert. Öffentliche Haushalte werden häufig durch öffentliche Pfandbriefe abgesichert.

Politisches Risiko

Der Markt kann durch politische Entscheidungen und Ereignisse stark beeinflusst werden (und somit auch den Kurs einer Aktie oder den Preis eines Fonds). Dieses Risiko bezeichnet man als Politisches Risiko.

Portfolio

Ein Portfolio bildet den Gesamtbestand aller Geldanlagen eines Anlegers. Abhängig von dem Anlegerbedürfnis kann das Portfolio mehr oder weniger breit gestreut sein. Ist das Portfolio breit gestreut, beinhaltet es gerne eine Mischung aus Aktien, Anleihen, liquide Geldanlagen, Rohstoffen und Immobilien.

Portfolio-Konzentration

Die Portfolio-Konzentration ist eine Aussage über die Menge an Einzelpositionen in einem Fonds. Bei vielen Einzelpositionen in einen Investmentfonds geht man von einer niedrigen Portfolio-Konzentration aus. Bei wenigen von einer hohen Konzentration. Ist die Konzentration niedrig, ist auch die Abhängigkeit der Gesamtperformance des Fonds an einem Einzeltitel gering.

Portfolio-Selektion

Die Portfolio-Selektion ist eine Strategie, nach welcher das Fondsmanagement bestimmte Wertpapiere für die Aufnahme in das Portfolio selektiert/auswählt.

Positive Monate in Prozent

Die prozentuelle Angabe jener Monate, in welchen ein bestimmter Fonds eine positive Performance erzielte (bezogen auf einen betreffenden Berichtszeitraums). Je größer der Wert ausfällt, desto erfolgreicher performte der Fonds.

Preischart

Das Preischart (bezeichnet man auch als Kurschart) ist eine Visualisierung der Preisbewegung eines Investmentfonds. Bei der Darstellung bedient man sich an den Nettoinventarwerten (NIW/NAV). Der NAV fällt in der Regel am Ausschüttungstag (den sogenannten Ex-Tag), dies sieht man bei bestimmten Fonds sehr deutlich in der Grafik.

Preisfeststellung (t+0, t+1)

Den Zeitpunkt für die Preisfeststellung beim Erwerb oder der Veräußerung von Fondsanteilen, gibt man mit t+0, t+1 an. Gehen Zeichnungsaufträge bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder Vertriebsstelle bis zur Cut-off Zeit ein, wird abhängig von der Preisfeststellung am selben Tag (t+0), am darauffolgenden Bewertungstag (t+1) oder an dem von der Kapitalverwaltungsgesellschaft vorgegebenen Bewertungstag abgerechnet.

Preisindex

Der Preisindex errechnet im Gegenzug zum Performance-Index lediglich die reine Kursentwicklung eines Baskets/Korbes von Aktien oder Anleihen. Zins- als auch Dividendenausschüttungen oder Kapitaländerungen berücksichtig er also nicht. Außerdem versteht man unter einem Preisindex die von amtlichen Stellen (zum Beispiel dem Statistischen Bundesamt) kalkulierte Kennzahl, welche Aufschluss über die Preisentwicklung gibt.

Primäres Research

Bei der Primären Research werden alle Marktdaten und Informationen aufgrund von empirischen Methoden erhoben. Die Kosten dafür können sehr hoch ausfallen. So auch der Zeitaufwand. Aus diesem Grund wird diese Analyse hauptsächlich von großen Unternehmen und großen Banken betrieben.

Prime All Share Index

Die Gesamtentwicklung aller Aktiengesellschaften, welche sich im Prime Standard Segment befinden, wird im Prime All Share Index dargestellt.

Protective Put-Strategie

Wie auch bei der Covered Call-Strategie, wird bei der Protective Put-Strategie eine Put Option (oder auch ein Index-Verkaufsoption) auf eine offene Kassamarkt- Position gekauft. Dadurch wird eine Versicherung erzielt, welche vor dem Risiko eines Kursverfalls schützen sollte. Angewandt wird die Strategie vor allem bei Garantie-Zertifikaten.

Publikumsfonds

Die Anteile eines Publikumsfonds können prinzipiell von jedem gekauft werden. Es gibt also keinen speziellen Anlegerkreis, wie bei Spezialfonds.

Put

Eine Verkauf-Option bezeichnet man als Put. Verbrieft wird mit dem Put das Recht (jedoch nicht die Pflicht, innerhalb einer bestimmten Laufzeit), den zu Grunde liegenden Basiswert zu den Konditionen zu veräußern, welche in der Verkauf- Option festgelegt wurde. Das Gegenteil dazu wäre der Call.