Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Börsenlexikon für Finanzbegriffe

Glossar der Finanzwelt. Das ABC der Finanzbranche im Finanzlexikon einfach erklärt.

Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche.

Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. Fondsguru24 erklärt im kostenlosen Online-Börsenlexikon die wichtigsten Finanzbegriffe. Verstehen Sie mit unserem Fonds Glossar das ABC der Finanzsprache verstehen. Das Finanzlexikon für neugierige Einsteiger und erfahrene Profis! FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

31 Einträge mit dem Buchstaben M

Makler

Die gewerblichen Vermittler von Devisen-, von Wertpapiergeschäften und Waren, welche auf fremde Rechnung arbeiten, nennt man Makler. Siehe auch Kapitel „Broker“.

Managementgebühr

Mit einer Managementgebühr (Management Fee oder Verwaltungsgebühr) belastet man, wie bei der Verwahrstellegebühr auch, den Anleger nicht direkt. Die Gebühr wird dem Fondsvermögen entnommen. Die Managementgebühr wirkt sich auf die Wertentwicklung des Fonds aus. In Rechnung gestellt wird sie von der Investmentgesellschaft, welche die Leistung der Verwaltung damit abdecken möchte.

Managementstil

Bestehen nachvollziehbare, systematische Investmentgrundsätze, die ein Fondsmanager bei der eigenen Einschätzung und Analyse verfolgt, spricht man von seinem Managementstil. Ist der Ansatz aktiv, verfolgt der Fondsmanager das Ziel, durch Abweichung in der Gewichtung des Fonds gegenüber des Benchmark (also des Vergleichsindex) mehr Rendite zu erwirtschaften. Ist der Ansatz passiv, passt der Fondsmanager den Fonds möglichst genau und ohne Abweichungen an seinen Benchmark an. Natürlich gibt es einige verschiedene Managementansätze. Bezogen auf den Investmentfonds stellen der Top-Down-Ansatz, der Bottom-up-Ansatz die wichtigsten Beispiele dafür dar. Beim Hedge-Fonds kann unterschieden werden zwischen: Opportunistische Strategien, Multi Strategy, Managed Futurs, Relative Value und Event Driven.

Market Maker

Für bestimmte Wertpapiere ist es erforderlich, kontinuierlich verbindliche Kauf- und Verkaufspreise zu stellen. Die Aufgabe übernehmen an der Börse professionelle Börsenhändler, sogenannte Market Maker. Sie sorgen mit ihrem Handel für eine ausreichende Marktliquidität (Handelbarkeit).

Market Timing

Das Market Timing formt eine Strategie, bei welcher der Investor auf kurzfristige Gewinne abzielt. Das ist durch schnelle Ein- und Ausstiege zu verschiedenen Zeitpunkten möglich.

Market-Neutral-Strategie

Bei dieser Strategie, verfolgt der Investor den Ansatz, die Plus- und Minuspositionen von Aktien- und Aktienindizes aufzubauen. Das wesentliche Merkmal ist jenes, dass der Aktienmarkt als Mittel zum Zweck genutzt und neutralisiert wird. Diese Strategie baut auf einen überlappenden Ansatz auf, welcher eine Balance zwischen den Plus- und Minuspositionen schaffen sollte. Das heißt: Jeder Long-Position stellt man eine äquivalente Short-Position gegenüber. Eingegangen werden also eigentlich nur Wetten in Paaren.

Marktkapitalisierung

Den Börsenwert von Aktiengesellschaften zeigt die Marktkapitalisierung. Die ausgegebenen Aktien der Gesellschaft werden mit dem aktuellen Börsenkurs multipliziert.

Marktmietzins

Bei einer Neuvermietung ist grundsätzlich mit einer ortsüblichen Miete zu rechnen. Kann diese mit anderen Objekten verglichen werden, spricht man hier vom Marktmietzins. Im juristischen Jargon (oder anderen Ländern zB Österreich oder der Schweiz) verwendet man das Wort Mietzins zum Teil auch anstatt des Ausdrucks Miete.

Marktnähe

Manche Investmentfonds werden stark vom Marktgeschehen beeinflusst. Die Marktnähe gibt darüber Auskunft, wie intensiv die Entwicklung eines Fonds an die Geschehnisse am Markt gekoppelt ist. Bei Indexfonds, beziehungsweise ETFs, ist die Marktorientierung am größten, denn sie bilden den Index ab, der einen bestimmten Markt repräsentiert. Orientiert sich ein Fonds nur gering an der generellen Marktentwicklung, hat der Fondsmanager größeren Spielraum für Ideen und Strategien zur Investition des Fondsvermögens.

Marktrisiko

Investitionen können zahlreiche Risiken zur Folge haben. Das Marktrisiko (systematisches Risiko oder Market Risk) welches durch Marktpreisveränderungen (Rohstoff- oder Edelmetallpreisrisiko, Zinssatzänderungen, volatile Aktienkurse, Fremdwährungsrisiko durch Währungsschwankungen oder Zinssatzänderungen) entsteht, ist eines davon. Die Marktrisiken treffen stets alle Unternehmen einer Volkswirtschaft. Abhängig davon, wie speziell ein Fonds ausgerichtet ist, variiert dieses Risiko. Je geringer auf verschiedene Länder und/oder Sektoren gestreut wird, desto höher fällt das Marktrisiko aus.

Max Preis

Der Max Preis gibt den höchsten Fondspreis eines bestimmten Beobachtungszeitraums an.

Maximaler Jahresverlust (rollierend)

Für den festgelegten Beobachtungszeitraum, welcher immer mehrjährig ist, können bei dieser Kennzahl mehrere, jeweils um einen Monat verschobene (rollierende) 1- Jahres-Wertentwicklungen ermittelt werden. Man kommt so zu einer großen Anzahl an Ergebnissen. Der maximale 1-Jahres-Verlust ergibt sich aus dem höchsten festgestellten Negativ-Wert.

Maximaler Verlust

Der größte Kursverlust eines Fonds in einem abgegrenzten Zeitraum wird auch als der maximale Verlust bezeichnet.

Maximum Drawdown

Der Maximum Drawdown ist jene Kennzahl, mit welcher vom Beginn des Beobachtungszeitraums an festgestellt wird, wann der Fondspreis sein höchstes Niveau erreicht. Und wann dieser Preis, nach einer zwischenzeitlich negativen Entwicklung, dieses Niveau wieder erlangt hat. Bei einer analogen Fortsetzung des Vorgehens bis zum Ende des Beobachtungszeitraums können sich natürlich einige Verlustintervalle abzeichnen. Diese Intervalle nutzt man dazu, die Differenz zwischen den Höchst- und Tiefstpreisen zu ermitteln. Die Ergebnisse werden anschließend verglichen. Die höchste Differenz repräsentiert den maximalen Verlust (oder Maximum Drawdown) des gesamten Betrachtungszeitraums.

Maximum Time to Recover

Zunächst wird vor dem Beginn des Beobachtungszeitraums geprüft, wann der Fondspreis sein höchstes Niveau erreicht hat, noch bevor er sich erfahrungsgemäß nach unten entwickelt. Anschließend wird festgestellt, wie lange es gedauert hat, bis dieses maximale Fondspreisniveau wieder erlangt worden ist. Während eines Beobachtungszeitraums kann es einige Zeitspannen (oder Verlustintervalle) geben, bis ein Fonds einmal erlangte Höchstpreise erneut realisiert hat. Der längste aller Zeitspannen bezeichnet man dann als Maximum-time-to-recover.

Mid Caps

Mittelgroße Unternehmen, die Aktien ausgeben, nennt man Mid Caps.

Mid-Cap-Fonds

Bei diesen Fonds investiert das Management vorwiegend in Unternehmensaktien, die eine mittelgroße Börsenkapitalisierung aufweisen.

Midcap Market Index

Dieser Index beinhaltet alle Werte aus dem TecDax und dem MDax. Die Entwicklung der mittelkapitalisierten Werte des Prime-Standard-Segments werden damit abgebildet.

Mikrofinanzfonds

Über Schuldverschreibungen stellen Investmentfonds den sogenannten Mikrofinanzinstituten (MFI) Geld zur Verfügung. Die MFIs nutzen das Geld, um Mikrokredite zu vergeben. Die Mikrokredite sollen vor allem Kleingewerbetreibende in Schwellen- und Entwicklungsländer weiterhelfen. Für die Schuldverschreibung zahlen die MFIs den Fonds MFI-Zinsen.

Min Preis

Der Min Preis ist der niedrigste Fondspreis, der innerhalb eines bestimmten Zeitraums beobachtet werden kann.

Mindestanlagebetrag

Für Fonds-Anlagen beziehungsweise bei der Investition in Fonds gibt es meistens eine vorgegebene Mindestsumme, die man Mindestanlagebetrag nennt. Diesen Mindestanlagebetrag gibt die KVG oder die Depotbank vor. Ein Mindestanlagebetrag existiert in der Regel auch bei Sparplänen.

Mindestanlagezeitraum

Bei der Investition in Investmentfonds gibt es in der Regel einen empfohlenen Mindestzeitraum. Je spekulativer die Wertpapiere sind, welche sich im Portfolio befinden, desto länger sollte der Zeitraum ausfallen.

Mischfonds

Bei diesem Fondstypus wird sowohl in Aktien als auch Anleihen investiert. Die Kurse bestimmten das Verhältnis zwischen den beiden Anlageformen. Die Anlagestrategie von Mischfonds sieht vor, hauptsächlich in Einzeltitel oder Fonds mit mindestens zwei Assetklassen zu investieren. Zur Kategorisierung wird der Anteil der stark schwankenden Assetklassen herangezogen. Dazu gehören: Hochzinsanleihen, Aktien, Rohstoffderivate und Unternehmensanleihen.

Moderne Portfolio Theorie

Der anerkannte US-Ökonom Harry S. Markowitz stellte im Jahr 1952 eine Theorie auf, welche sich mit dem optimalen Aufbau eines Portfolios befasst. Diese Theorie kennt man noch heute als Moderne Portfolio Theorie. Aus dem statistischen historischen Verhalten unterschiedlicher Anlageformen wird unter den Gesichtspunkten einer möglichst hohen Rendite und einem für den einzelnen Anleger annehmbarer Risikograd die perfekte Struktur des Portfolios kalkuliert. Harry S. Markowitz wurde für seine Theorie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Modified Duration

Im Deutschen: die modifizierte Duration, welche auch unter dem Begriff „Modifizierte Macauly-Duration“ oder „Hicks-Elastizität“ bekannt ist. Es handelt sich hier um ein Risikomaß, mit welchem die zu erwartende prozentuelle Kursänderung (also Sensitivität) eines Obligationenportfolios oder einer Anleihe ermittelt wird (bei einer Zinssatzveränderung). Berechnet wird sie wie folgt: Die Duration dividiert man durch den Faktor 1 plus den Wert der Effektivverzinsung.

Money Market Fund

Der Money Market Fund ist der englische Begriff für die Geldmarktfonds.

Morningstar Rating

Das Morningstar Rating(TM) ist eine eingetragene Marke. Überprüft wird im Morning Star Rating, wie erfolgreich einzelne Fonds in einem bestimmten Segment abgeschnitten haben. Unter die Lupe kommen hier alle Fonds, welche mehr als drei Jahre am Markt sind, bei welchen genügend Informationen für die Kategorisierung vorliegen, bei welchen es keine grundlegenden Veränderungen in der Investmentstrategie gab und bei welchen es genügend vergleichbare Fonds zur Durchführung des Ratings und der damit verbundenen Klassifizierung gibt. Das Morningstar Rating nimmt die Morningstar Kategorien, risikoangepassten Renditen und Kosten auf. 5 Sterne bekommen die besten Fonds, einen Stern die schlechtesten.

MSCI World

Die Firma MSCI hat einen Index veröffentlicht, der aus über 1600 weltweit agierenden Werten besteht. MSCI ist ein renommierter amerikanischer Indexanbieter.

Multi Asset-Fonds

Bei diesen Fonds, investiert das Fondsmanagement in unterschiedliche Anlageklassen. Die Anlageklassen können Aktien, Hedgefonds, Rohstoffe oder Immobilien sein. Das Management zielt auf eine Diversifizierung/Streuung des Portfolios ab.

Mündelfonds

Ein Mündelfonds wird per Gerichtsbeschluss als mündelsicher klassifiziert. Laut Gesetz darf der gesetzliche Vormund, welcher vor der Investition bestimmt wird, das Geld seines Mündels (das sind Personen, welche nicht voll geschäftsfähig sind) nur in eine mündelsichere Anlage investieren, also zum Beispiel in einen Mündelfonds. Ein mündelsicherer Fonds kann in Aktien-, Renten- und auch offene Immobilienfonds investieren. Es gibt Listen, welcher der BVI führt, die bekannte gerichtliche Genehmigungen der Anlage von Mündelgeldern enthalten.

Mutual Fund

Der englische Begriff für einen offenen Wertpapierfonds ist Mutual Fund.