Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Börsenlexikon für Finanzbegriffe

Glossar der Finanzwelt. Das ABC der Finanzbranche im Finanzlexikon einfach erklärt.

Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche.

Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. Fondsguru24 erklärt im kostenlosen Online-Börsenlexikon die wichtigsten Finanzbegriffe. Verstehen Sie mit unserem Fonds Glossar das ABC der Finanzsprache verstehen. Das Finanzlexikon für neugierige Einsteiger und erfahrene Profis! FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

15 Einträge mit dem Buchstaben L

Länder-/Regionenfonds

Aktienfonds, die ausschließlich in einem bestimmten Land oder in speziell zusammengeführten Ländergruppen (bspw. Südeuropa oder Lateinamerika) anlegen. Sie haben eine andere Risikostruktur als Fonds, die ihre Anlagen über viele Anlageländer streuen.

Langläufer

Die Bezeichnung für verzinsliche Wertpapiere mit langer Laufzeit (größer als zwei Jahre) oder Restlaufzeit nennt man Langläufer. Es gibt auch Fonds, die bevorzugt in Langläufer investieren. Diese nennt man Langläuferfonds. Das Gegenteil zum Langläufer stellen die Kurzläufer da.

Längste Verlustperiode

Beobachtet man eine Fondspreisentwicklung über einen festgelegten Zeitraum, um festzustellen für wie viele Monate am Stück sich ein Fonds negativ entwickelte, spricht man von der längsten Verlustperiode.

Large Cap

Large Cap ist eine Abkürzung für die englische Bezeichnung „large capitalization“. Man bezeichnet damit große Unternehmen mit hoher Markt- und Börsenkapitalisierung.

Laufende Kosten

In den Wesentlichen Anlegerinformationen wird über die laufenden Kosten einer Anlage informiert. Man bezeichnet die laufenden Kosten auch als Ongoing Charges. Die laufenden Kosten setzen sich aus der Vergütung für das Management, den Kosten für die Geschäftsführung, den Wirtschaftsprüfer sowie den Betriebskosten zusammen. Ausgeschlossen werden kann, dass sich auch die Handelskosten für den Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers in den laufenden Kosten befinden. Das gleiche gilt für Erfolgsgebühren. Bei den laufenden Kosten wird im Gegensatz zur Kennzahl TER bei Dachfonds, die laufenden Kosten der enthaltenen Zielfonds beachtet.

Laufzeit

Handelt es sich beim Wertpapier um eine Anleihe, beginnt die Laufzeit mit der Emission und endet mit dem letzten Handelstag, zu welchem getilgt wird.

Laufzeitenspektrum

Werden die Investitionen eines Anleihefonds prozentual nach Laufzeiten aufgeschlüsselt, spricht man vom Laufzeitenspektrum.

Laufzeitfonds

Es ist üblich, Laufzeitfonds mit einer Endfälligkeit zu versehen. Das heißt, die Laufzeit eines Fonds wird von Anfang an begrenzt. Zwar bleibt das eingezahlte Kapital bis zum Ende der Laufzeit enthalten, für den Anleger besteht jedoch die Option, seine Anteile börsentäglich zu veräußern. Das entspricht auch dem Prinzip von zeitlich unbegrenzten Fonds. Wird der Marktzins während der Laufzeit kleiner, schließt man den Fonds vorzeitig, weil die kalkulierte Rendite bis zur Fälligkeit für neu anzulegende Gelder nicht eingehalten werden könnte. Wird das Ende der Laufzeit erreicht, löst man den Fonds in der Regel auf. Das bedeutet, dass alle Anteile zum Anteilswert (inklusive aller kumulierten Erträge) an die Anteilbesitzer zurückbezahlt werden. Entnommen werden kann die genaue Regelung dafür dem Fondsprofil.

Leerverkauf

Werden Wertpapiere verkauft, die einem nicht gehören, spricht man von einem Leerverkauf. Der Leerverkäufer leiht sich Wertpapiere lediglich aus, wofür meistens eine Leihgebühr anfällt. Ein Leerverkauf zielt darauf ab, die Wertpapiere später bei einem fallenden Kurs zu kaufen und an den Verleiher zurückzugeben.

Leverage Effekt (Hebelung)

Der englische Begriff für den Hebeleffekt beziehungsweise die Hebelwirkung ist Leverage Effekt. Er fasst die Wirkung der Aufnahme von Fremdkapital auf die Eigenkapitalrendite auf. Es wird zwischen positiven und negativen Legerage-Effekt unterschieden.

LIBOR

Das Kürzel LIBOR steht für die London Inter Bank Offered Rate und ist die Kennzahl für den kurzfristigen Geldmarktzinssatz. Der Standort zur Bildung des LIBOR ist London. Banken überlassen sich kurzfristig Geldmarktrendite unter Berücksichtigung des LIBOR.

Limit

Ein Limit kann beim Ordern von Wertpapieren zusätzlich gesetzt werden. Die Wertpapiere werden dann nur gekauft oder verkauft, wenn das Limit unter- oder überschritten wird.

Liquidation

Das Verfahren zur Auflösung eines gesamten Fonds, nennt man Liquidation. Eine Kapitalanlagegesellschaft verpflichtet sich dazu, die Maßnahme der Liquidation unter Einhaltung von Fristen, bekannt zu geben. Im Zuge einer Liquidation verkauft man die Vermögensgegenstände - dabei wird der Erlös an die Anteilsbesitzter ausgeschüttet.

Liquidität

Können Zahlungsverpflichtung kurzfristig erfüllt werden, ist man liquide. Hat man die Mittel schnell zu zahlen, wenn es erforderlich ist, weist man also eine hohe Liquidität vor.

Long-Position

Werden unterbewertete Wertpapiere angekauft, spricht man von Long-Position. Der Anleger setzt dabei auf steigende Kurse.