Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche. Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

17 Einträge mit dem Buchstaben K

Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)

Am 16. Mai 2013 wurde vom Deutschen Bundestag das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) beschlossen. In Kraft trat es fast gänzlich zum 22. Juli 2013. Es sollte das Investmentgesetz ersetzen, welches im Zuge dessen, gleich aufgehoben wurde. Die Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter von alternativen Investmentfonds ist wohl die wichtigste Aufgaben, bei welchen das KAGB greifen soll.

Kapitalerhalt

Die Werterhaltung eines Kapitalbetrags, eingezahlt durch den Anleger, nennt man Kapitalerhalt. Der Kapitalerhalt bezieht sich immer auf einen bestimmten Anlagezeitraum. Der Anleger sollte dabei immer den wirklichen, also realen Kapitalerhalt, befürworten, welche auch die Inflationsrate mitberücksichtigen. Bei Produkten für die Altersvorsorge, zählt der Kapitalerhalt zu den wesentlichen Kriterien für eine staatliche Riester-Förderung.

Kapitalertragsteuer (KESt.)

Werden Einkünfte aus Kapitalvermögen, also Kapitalerträge, generiert, werden die Steuern direkt an der Quelle abgezogen. Bezeichnet wird dieser Steuerabzug auch als Kapitalertragsteuer (KESt.). Bezüglich dieses Steuerabzugs mit abgeltender Wirkung spricht man auch von Abgeltungsteuer. Obwohl in der deutschen Steuergesetzgebung dieser Begriff nicht auftritt.

Kapitalverwaltungsgesellschaft

Verwaltet werden Fonds von der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG), auch Fondsgesellschaft genannt.

Kaufnebenkosten

Diese Kosten entstehen zusätzlich beim Kauf einer Immobilie. Sie zählen steuerlich zu den Anschaffungskosten der Immobilie. Die Kaufnebenkosten fassen also die Grunderwerbssteuer, Notargebühren, Maklerprovision und Grundbuchgebühren zusammen.

Kennzahl

Eine Kennzahl ergibt sich aus Vergleichen von Daten und verschiedenen Auswertungen. Die Kennzahl gibt Aufschluss über sonst nicht messbare Größen wie zum Beispiel den Erfolg eines Fonds. Sie stellt somit einen Indikator dar. Gängige Kennzahlen von Investmentfonds sind zum Beispiel das Verhältnis von Kurs/Gewinn (KGV), die Sharpe Ratio, Jensen’s Alpha, Treynor-Ratio oder die Information Ratio.

KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)

Für selbstgenutzte Immobilien bietet eine staatliche Bank, die KfW, zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse an.

KGV

Die Abkürzung KGV bedeutet Kurs-Gewinn-Verhältnis. Dargestellt wird das Verhältnis in einer Kennzahl, die der Bewertung von Aktien dient. Teilt man den aktuellen Kurs einer Aktie durch erwarteten Jahresüberschuss kommt man zum KGV. Im Englischen wird der Begriff auch mit Price-earning-ratio (PER) übersetzt. Die Kennzahl dient der Beurteilung der Preiswürdigkeit einer Aktie. Sie ergibt sich aus dem aktuellen Aktienkurs, dividiert durch den Gesamtgewinn. Die PER gibt an, wie lange eine AG braucht, um alle Aktien mit dem erwirtschafteten Gewinn aufkaufen zu können. An der Börse ist eine Faustregel gültig: Ist der KGV niedrig, ist die Aktie preiswert. Also je niedriger der KVG, desto günstiger die Aktie. Empfohlen wird es, den Einzel-KGV einer Aktie mit dem Gesamtmarkt-KGV zu vergleichen, so kann ein mögliches Kursgewinnpotenzial der jeweiligen Aktie prognostiziert werden. Unterscheidet sich das KGV nach unten vom durchschnittlichen KGV des Gesamtsektors stärker, sind die Wertentwicklungschancen größer einzuschätzen.

Kickback

Es hat sich etabliert, dass freie Fondsvermittler die besten Fonds bestimmter Fondsgesellschaften vertreiben. Dem Anleger werden im Normalfall keine Provisionen dafür berechnet. Dafür bezahlt die Fondsgesellschaft dem Vermittler sogenannte Kickbacks, auch Bestandspflegeprovisionen genannt. Diese besondere Form von Rückvergütung behält die Fondsgesellschaft über ihre eigene Verwaltungsgebühr ein und zahlt diese an den Vermittler aus. Kickbacks sind sowohl im Geschäft von freien Fondsvermittler als auch von Direktbanken gängig. Je nach Fonds variiert die Höhe der Kickbacks. Für manche Fondstypen, wie zum Beispiel Indexfonds (ETFs), sind keine Kickbacks vorgesehen.

KIID

Wesentliche Anlegerinformationen, auch Key Investors Information Document genannt, werden mit KIID abgekürzt. Siehe auch Kapital „Anlegerinformationen“. Die KIID zeigen Anlegern verdeutlicht, welche Chancen und Risiken ein Investmentfonds in sich trägt. Die Wesentlichen Anlegerinformationen haben den vereinfachten Verkaufsprospekt so gut wie ersetzt.

Kommunalanleihen

Diese Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, welchen von Kommunen (Städte, Gemeinden etc.) ausgegeben werden.

Korrelationskoeffizient

Der Korrelationskoeffizient ist das Maß für den Zusammenhang zwischen der Wertentwicklung eines Fonds und der Entwicklung des Wertes eines festgelegten Index. (1=identische Wertentwicklung, -1 vollkommen gegenläufige Wertentwicklung. 0=bedeutet keinen Zusammenhang mit der Wertentwicklung).

Kosten

Bei einem Investmentfonds setzen sich die Kosten wie folgt zusammen: Ausgabeaufschlag, Performance Fee, Managementvergütung, Verwahrstellenvergütung und sonstige Kosten (zum Beispiel die Kosten für Berichterstattung und Abschlussprüfung).

Kupon

Die Nominalverzinsung einer Anleihe, also die Verzinsung des Nennwerts, nennt man Kupon. Der Kupon wird in Prozent angegeben.

Kurs

Der Kurs ist ein amtlich notierter Marktpreis für Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden. Das betrifft auch Devisen, Rohstoffe oder Güter. Der Kurs bildet sich aus Angebot und Nachfrage.

Kursgewinn

Den erwirtschaftete Ertrag eines Anlegers nennt man Kursgewinn. Dieser Gewinn ergibt sich dann, wenn man von einem höheren Verkaufspreis den Kaufpreis eines Wertpapiers abzieht.

Kursverlust

Den Verlust eines Anlegers nennt man bei Wertpapieren Kursverlust Dieser Verlust ergibt sich dann, wenn man von einem niedrigeren Verkaufspreis den Kaufpreis eines Wertpapiers abzieht.