Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Börsenlexikon für Finanzbegriffe

Glossar der Finanzwelt. Das ABC der Finanzbranche im Finanzlexikon einfach erklärt.

Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche.

Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. Fondsguru24 erklärt im kostenlosen Online-Börsenlexikon die wichtigsten Finanzbegriffe. Verstehen Sie mit unserem Fonds Glossar das ABC der Finanzsprache verstehen. Das Finanzlexikon für neugierige Einsteiger und erfahrene Profis! FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

19 Einträge mit dem Buchstaben G

Garantiefonds

Garantiefonds zielen auf den Kapitalerhalt zum Laufzeitende eines Fonds und die erfolgreiche Erwirtschaftung von Erträgen ab. Das eingesetzte Kapital wird dafür (zum Teil) abgesichert. Die Absicherung wird meist zu im Vorfeld festgelegten Zeitpunkten durchgeführt. Es gibt zudem Produkte, mit welchen man einen feststehenden oder dynamischen Rückkaufswert anstrebt. Ein Garantiefonds schließt nur jene Sondervermögen ein, welche die Garantie und Wertsicherung explizit festschreiben.

GARP

Der englische Begriff Growth at a Reasonable Price (GARP) bezeichnet den Preis beim Kauf von Aktien, die ein überdurchschnittlich hohes Wachstumspotenzial aufweisen.

Geldkurs

Der Geldkurs ist jener Preis, zu welchem ein Käufer bereit ist, ein bestimmtes Wertpapier zu kaufen. Der Geldkurs ist niedriger als der Briefkurs - gerade die Händler können an der Geldbriefspanne (auch als Spread oder Spanne bezeichnet) verdienen.

Geldmarktfonds

Bei Geldmarktfonds investiert das aktive Fondsmanagement vorwiegend in kurzfristige Geldmarktinstrumente. Klassische Beispiele dafür sind unverzinsliche Schatzanweisungen, Einlagezertifikate von Kreditinstituten (Certificate of Deposit) und ähnliche Geldmarktinstrumente, deren Laufzeit maximal 397 beträgt (wird im Kapitalanlagegesetzbuch KAGB vorgegeben).

Geldmarktnahe Fonds

Das Anlagevermögen wird bei geldmarktnahen Fonds vor allem in fest und variabel verzinsliche Rentenpapiere mit kurzen Restlaufzeiten (0 bis 3 Jahre) investiert. Zudem werden Geldmarktpapiere wie Schatzanweisungen, Schatzwechsel, Einlagen-Zertifikate von Kreditinstituten sowie unverzinsliche Schatzwechsel und vergleichbare Papiere der OECD-Staaten in den Fonds aufgenommen. Die geldmarktnahen Fonds eignen sich für kurz-, und mittelfristige Anlagehorizonte. Anleger können hier bei maximaler Sicherheit, möglichst unabhängig von Zinsschwankungen, mit einer höhere Rendite als beim Sparbuch rechnen. In Zeiten rückläufiger Aktienkurse (auch Baisse), werden sie oft zum kurzfristigen Parken der Gelder genutzt.

Geldmarktzinssatz

Der Zinssatz, die ein Anleger für Guthaben von Bargeld und kurzfristig gebundene Gelder (unter einem Jahr Laufzeit) erhält, nennt man Geldmarktzinssatz. Bestimmt wird dieser durch den jeweiligen Leitzins. Der Leitzins wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) oder der Federal Reserve (FED) bestimmt. Der Geldmarktzins wird außerdem von der Laufzeit und den wichtigen Gesetzmäßigkeiten des Marktes wie Angebot und Nachfrage bestimmt.

Gemischte Fonds

Die Anlagestrategie von Mischfonds sieht vor, dass vorwiegend in Fonds oder Einzeltitel mit mindestens zwei Assetklassen investiert wird. Maßgebend für die Kategorisierung ist der Anteil an Assetklassen, welche stark schwanken können. Aussehen könnte ein Mischfonds so: Der Fondsmanager legt in Aktien, Hochzinsanleihen (Non-Investment Grade), Derivate und Unternehmensanleihen an.

Genussrechte

Ein Genussrecht ist im Gegenzug zum Genussschein (häufig von Banken herausgegeben) nicht als Wertpapier verbrieft. Es ist vielmehr ein nicht gesicherter Kredit. Gläubiger sind Sie als Anleger, deshalb haben Sie das Recht auf einen Anteil am Gewinn oder Verlust des Genussrechts. Das Mitbestimmungsrecht, das ein Gesellschafter eines Unternehmens hat, entfällt jedoch.

Genussschein

Der Genussschein ist eine Wertpapierart, welche Unternehmen ausgeben. Angesiedelt ist der Genussschein zwischen Aktien und Renten. Der Emittent kann bestimmen, wie ein Genussschein ausgestaltet ist. Entweder rententypisch oder aktientypisch. In der Regel sind Genussscheine rententypisch aufgebaut. Eine feste Ausschüttung, in Form von Geld- oder Sachleistungen, erfolgt hier grundsätzlich, ist allerdings von der Höhe des Unternehmensgewinns abhängig. Der Genussscheininhaber wird im Konkursfall nach den Anleihengläubigern aber immer vor den Aktienhaltern entschädigt.

Gesamtkostenquote

Laut seiner Definition (Quelle BVI) beinhaltet die Gesamtkostenquote (TER) die Summe aller Kosten und Gebühren eines Fonds, ausgedrückt in einem Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvolumens. Die Quote bezieht sich auf ein Geschäftsjahr. Alle Kostenpositionen, welche das Fondsvermögen belasten (mit Ausnahme der Transaktionskosten), werden mittels der TER dargestellt. Erfasst werden alle ausgewiesenen Aufwände, die in der Aufwands- und Ertragsrechnung berücksichtigt wurden. Inklusive jene Aufwänden, die Dritten zufließen.

Geschäftsjahr

Die KVG muss am Schluss eines bestimmten Zeitraum für das jeweilige Sondervermögen (Investmentfonds) eine Bilanz erstellen. Diesen Zeitraum nennt man Geschäftsjahr. In Form eines Jahresberichts muss die Bilanz dem Anleger zur Verfügung gestellt werden. Es besteht eine feste gesetzliche Verpflichtung für die Gesellschaft diesen Bericht zu erstellen.

Geschlossene Immobilienfonds

Juristisch organisiert ist dieser Fonds als Personengesellschaft. Legt ein Anleger Kapital an, wird er automatisch zum Gesellschafter. Wirksam mit der Erbringung einer Bareinlage. Die Bareinlagen aller Anleger zusammen ergeben jene Summe, welche das Fondseigenkapital bilden. Ergänzt werden kann dieses bei Bedarf durch weiteres Fremdkapital. Dieses kann für den Erwerb, der im Gesellschaftszweck bestimmten Immobilien, von Nöten sein. Bei einem Geschlossenen Fonds ist die Anzahl der Gesellschafter begrenzt.

Geschlossener Fonds

Dieser Fonds wird nicht an der Börse gehandelt. Er stellt eine unternehmerische Beteiligung dar. Sie als Anleger sind also Mitunternehmer (Kommanditist) und tragen alle Risiken aber auch Chancen des Fonds mit. Wird eine bestimmte Anzahl an Anlegern, die bei der Auflage des Fonds festgelegt wurde, erreicht, schließt der Fonds. Neue Anleger, also Mitunternehmer, werden anschließend nicht mehr aufgenommen. Als Investitionsgüter für geschlossene Fonds haben sich vor allem Immobilien oder Schiffe (Schiffsfonds), Flugzeuge oder Energieanlagen bewährt. Ein Verkauf Ihrer Anleger-Beteiligung ist während der Beteiligungsdauer in der Regel nicht möglich. Diese Dauer beträgt meisten mindestens sieben Jahre.

Gewichtung

Eine Gewichtung zeigt die prozentuelle Verteilung von Wertpapieren, Märkten und Wertpapierkategorien innerhalb eines Fonds auf. Betont man ein Segment stärker oder schwächer, als das vergleichbare Segment, welches in einem bestimmten Index abgebildet ist, spricht man von einer Übergewichtung oder Untergewichtung.

Gewinnwachstum

Für Unternehmen bildet das Wachstum des Gewinns (Gewinnwachstum) ein entscheidendes Kriterium zur Beurteilung, wieviel Rendite durch eine (im Fonds vorkommende) Aktie erwirtschaftet werden könnte. Vor allem Growth Funds richten sich auf ein langfristiges Wachstumspotenzial des Investments aus.

Groth-Funds

Jene Fonds, welche ausschließlich Aktien von Unternehmen aufnehmen, die eine besondere Wachstumsdynamik erwarten lassen, nennt man Growth-Funds.

Growth-Ansatz

Dieser Ansatz ist darauf ausgerichtet, dass der Fondsmanager oder Aktienanleger sich für Investitionen entscheidet, die eine besondere Wachstumsdynamik erwarten lassen. Im Fokus hat der Manager also vor allem Wachstumswerte.

Grundbuch

Alle Grundstücke stehen in einem öffentlichen Register, das man als Grundbuch bezeichnet. Dieses wird vom zuständigen Amtsgericht (Grundbuchamt) geführt. In Baden-Württemberg führt ein jeweiliger Notar das Grundbuch.

Grundschuld

Ein Immobiliendarlehen ist im Normalfall durch eine Grundschuld gesichert. Eingetragen wird diese Sicherung in der III. Abteilung des Grundbuchs. Nimmt der Darlehensnehmer seine Zahlungspflichten nicht wahr, kann das Grundstück durch den Darlehensgeber zwangsversteigert werden.