Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche. Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

38 Einträge mit dem Buchstaben F

Federal Reserve Bank

Die US-amerikanische Notenbank nennt man auch Federal Reserve Bank. 1913 wurde sie mit dem Ziel gegründet, ein sicheres, stabiles sowie flexibles Geld- und Finanzsystem für die USA zu kreieren. Die Geld- und Währungspolitik wird dort von der FED bestimmt. Sie beobachtet Bankinstitute, schützt die Verbraucherrechte, und soll ein stabiles Funktionieren des Finanzsystems garantieren. Zudem steht sie der Regierung bei Finanzoperationen zur Seite. Die zwölf regionalen Federal Reserve-Banken zählen zum Kern der US-Notenbank. Organisiert ist die FED wie folgt: Board of Governors of the Federal Reserve System, Federal Open Market Committee (FOMC, Offenmarktausschuss), Board of Directors und Federal Reserve Banks (die regionalen Federal Reserve-Banken). Sämtliche Entscheidungen, die von der FED ausgehen, insbesondere über die Geldmarktzinspolitik, beeinflussen die internationalen Finanzmärkte stark.

Feri Rating

Gehört ein Aktien- und Rentenfonds zu einer Vergleichsgruppe (mit mindestens 20 Konkurrenzprodukten) wird er von Fern Trust bewertet. Der Fonds muss mindestens fünf Jahre am Markt sein. Die Endnote wird zu 70 Prozent von der Wertentwicklung sowie zu 30 Prozent von Risikokriterien beeinflusst. Wird ein Fonds mit A bewertet bedeutet das ein sehr gutes Rating. Das heißt: Die Werte des Fonds haben sich über einen Zeitraum von fünf Jahren stabil entwickelt. Bei einem geringerem Risiko und besser als andere Fonds derselben Kategorie.

Festverzinsliche Wertpapiere

Diese Wertpapiere werden zu einem fixen Satz und immer gleichbleibend verzinst (Nominalverzinsung). Der Anleger gibt dem Emittenten ein bestimmtes Kapital, das der Emittent über eine festgelegte Zeitspanne einbehält. Der Anleger bekommt das Kapital am Ende der Laufzeit wieder zurück. Im Normalfall zumindest. Zu den festverzinslichen Wertpapieren zählen Anleihen, Bundesschatzscheine, Depotzertifikate, Commercial Paters, Pfandbriefe und Kommunalbriefe. Sofern die Wertpapiere regelmäßig einen festgelegten Ertrag abwerfen. Einen Fonds, der vorwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investiert, nennt man Rentenfonds.

Festzins

Es ist der Zins, der für eine gesamte Laufzeit oder einen bestimmten Zeitraum (Zinsbindungsfrist) Ihres Darlehensvertrags festgehalten wird. Beträgt die Zinsbindungsfrist mehr als zehn Jahre, können Sie als Darlehensnehmer trotzdem nach dem Ablauf von zehn Jahren kündigen. Die Kündigungsfrist von sechs Monaten muss jedoch eingehalten werden.

FFO

Um die operative Geschäftsentwicklung zu beurteilen, sind "Funds From Operations" (FFO) in der Immobilienbranche eine wichtige Ergebnisgröße. Die Kennziffer setzt sich zusammen aus dem Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern und den Gewinnen aus Verkäufen und Entwicklungsprojekten. Die Zahl zeigt, wie viel Cash Flow im operativen Geschäft erwirtschaftet wird, um sich beispielsweise an Dividendenausschüttungen oder künftigen Unternehmensinvestitionen orientieren zu können.

Financial Engineering

Das Financial Engineering ist die Konzeption und Umsetzung von Problemlösungsansätzen für Finanzen. Hierfür werden innovative Finanzprodukte eingesetzt. Insbesondere findet das Financial Engineering bei Derivaten und strukturierten Produkten Anwendung. Auch die Erarbeitung von Finanzierungsgesamtkonzepten für Unternehmen und Privatanleger zählt zu den Aufgaben des Financial Engineerings.

Finanzierungskosten

Nehmen Sie Fremdkapital auf, entstehen dafür meistens Kosten. Diese Kosten nennt man Finanzierungskosten, welche vor allem Ihre laufenden Schuldzinsen sowie die Kreditnebenkosten umfassen.

Fintech

Die Entwicklung der modernen, vorwiegend digitalen, Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen fasst man im Begriff Fintech zusammen. Fintech kürzt das Wort „Finanztechnologie“ ab.

Floaters

Die Floaters, oder auch Floating Rate Notes (FRN), sind variable verzinsliche Anleihen. Die Laufzeit beträgt in der Regel fünf bis zehn Jahre. Der Zinssatz orientiert sich meist quartals- oder halbjährlich an der Basis eines kurzfristigen Referenzzinssatzes wie dem LIBOR oder EURIBOR.

Fonds (Investmentfonds)

Das Sondervermögen, das von der Investmentgesellschaft beziehungsweise Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG), in Wertpapiere oder Immobilen angelegt wird, nennt man Investmentfonds. Verwahrt wird der Investmentfonds bei der Depotbank. Ein gutes Fondsmanagement ist stets darauf bedacht, Risiken optimal zu streuen und verfolgt immer die Anlagegrundsätze und Anlageziele, um die richtigen Titel für das Portfolio auszuwählen. Erreicht werden soll dadurch ein maximaler Ertrag bei entsprechendem Risiko. Siehe Kapitel „Fonds“.

Fondsanteil

Fondsanteile werden auch als Investmentanteile bezeichnet. In Fondsanteilen wird das Eigentumsrecht an einem Vermögen eines Investmentfonds verbrieft. Der Wert eines Fondsanteils wird errechnet, indem der Nettowert des Fondsvermögens durch die umlaufenden Anteile dividiert wird. Dieser Wert wird in der Regel börsentäglich ermittelt und auch veröffentlicht. Fondsanteile können jederzeit zum ausgewiesenen Rücknahmepreis verkauft werden.

Fondsgebundene Lebensversicherung

Der in der Versicherungsprämie enthaltene Sparanteil wird bei der fondsgebundenen Lebensversicherung in einen oder in mehrere Fonds investiert.

Fondsgeschäftsjahr

Ein Fondsgeschäftsjahr ist nicht an das Kalenderjahr oder das Geschäftsjahr der Fondsgesellschaft gebunden.

Fondsgesellschaft

Der richtige, offizielle Begriff für eine Fondsgesellschaft wäre eigentlich Kapitalverwaltungsgesellschaft. Frühe nutzte man auch das Wort Kapitalanlagegesellschaft.

Fondsgröße

Die Fondsgröße misst sich am Gesamtvermögen eines Investmentfons.

Fondskategorie

Unterschieden werden können Fonds unter anderem in deren Fondskategorie. Fondskategorien sind zum Beispiel: Aktienfonds, Rentenfonds, Geldmarktfonds und Mischfonds.

Fondslandschaft

Die Gesamtheit aller Fonds in einem exakt abgesteckten Markt oder einem Marktsegment nennt man Fondslandschaft.

Fondsmanager

Verwaltet wird das Fondsvermögen, das durch das Geld der Anleger entsteht, von einem oder mehreren Fondsmanagern. Der Fondsmanager entscheidet außerdem, welche Wertpapiere gekauft und verkauft werden sollen. Zur Seite steht ihm ein Team mit Analysten.

Fondsmanager-Risiko

Wird die Marktentwicklung vom Fondsmanager fehleingeschätzt, kann die Performance eines Fonds sehr negativ beeinflusst werden. Das Risiko, dass es Einbußungen bei der Performance durch diese Person gibt, nennt man Fondsmanager-Risiko.

Fondspicking

Eine besondere Art der Vermögensverwaltung ist das Fondspicking. Der Vermögensverwalter investiert dabei nicht in Wertpapiere oder Immobilien sondern in Investmentfonds. Bei Dachfonds hat das Fondspicking eine hohe Priorität.

Fondsranking/Fondsrating

Es gibt verschiedene Einrichtungen unter anderem aus dem Finanz- und Medienbereich, die in regelmäßigen Abständen eine recht umfassende Anzahl an Investmentfonds bewerten. Die Ergebnisse vermarktet man als Fondsranking oder Fondsrating. Das Fondsranking reiht die vergleichbare Fonds einer Fondslandschaft. Die Basis zur Bewertung liefert die Performance, das Risiko oder andere Kennzahlen aus vergangenen Perioden. Betrachtet man ausschließlich die Wertentwicklung des Fonds, spricht man vom Performance-Ranking. Bei einem umfassenden Fondsranking wird allerdings nicht nur auf Kennzahlen zurückgegriffen und diese analysiert, sondern man nutzt auch klassische Bewertungskriterien einer qualitativen Fondsanalyse wie zum Beispiel den bisherigen Erfolg eines Fondsmanagers, die Struktur aller Kosten sowie den gesamtheitlichen Erfolg aller Fonds der Fondsgesellschaft (beziehungsweise Kapitalverwaltungsgesellschaft). Die renommiertesten Ratingagenturen sind Standard & Poor’s, Lipper, Fonds Consult und Feri Trust. Weil das Rating manchmal unübersichtlich sein kann und Begriffe gerne verwechselt werden, sollten Anleger die Position des Bewertenden miteinbeziehen. Auch die Kriterien beziehungsweise Methoden, welche das Ergebnis der Bewertung, verursacht haben, sollen vom Anleger beachtet werden.

Fondsshop

Eine bankenunabhängige Beratung für Investments erhalten Anleger mittlerweile von speziellen Fondsshops. Sie vertreiben Investmentprodukte verschiedener Investmentgesellschaften und bieten den Kunden oftmals günstige Konditionen für die Abwicklung des Fondsgeschäfts an.

Fondsstrategie

Der Fondsmanager eines aktiv gemanagten Fonds verfolgt eine festgelegte Strategie, die Fondsstrategie. Diese gibt vor, wie das Fondsvermögen verwaltet werden soll.

Fondstausch/-wechsel

Unter einem Fondstausch versteht man eine Transaktion, bei der mit den Verkaufserlösen aus der Veräußerung von Fondsanteilen wiederum Fondsanteile eines anderen Fonds gekauft werden.

Fondsuniversum

Die Gesamtheit aller existierenden Investmentfonds nennt man Fondsuniversum.

Fondsvermittler

Neben den üblichen Fonds-Anbietern, wie Filialbanken oder Direktbanken, können Sie Ihre Anlage auch bei freien Fondsvermittlern erwerben. Diese überzeugen meist mit wirklich kundenfreundlichen Lösungen. Provisionen bleiben Ihnen erspart. Die freien Fondsvermittler finanzieren sich ausschließlich über Bestandsprovisionen der Fondsgesellschaften selbst. Abgerechnet wird also mit den Fondsgesellschaften, nicht mit Ihnen als Anleger. Manche Vermittler geben dem Anleger auch einen Teil der Bestandsprovision als sogenannte Kickbackzahlung zurück. Anleger nutzen außerdem den Vorteil, keinen Ausgabeaufschlag (100 % Rabatt auf die Kaufgebühren) zahlen zu müssen. Die freien Fondsvermittler (bekannt auch unter Fondsshops oder Fondsdiscount) unterstützen den Anleger dabei, die optimale Anlage zu finden und bilden eine Schnittstelle zur Depotbank, welche die Anlage später verwahrt. Nach der Depoteröffnung über den Vermittler wickelt der Anleger sämtliche Transaktionen direkt mit der Depotbank ab. Das sorgt für Sicherheit aber gleichzeitig für Flexibilität.

Fondsvermögen

Die Summe aller Vermögensgegenstände und Forderungen, die einem Fonds gehören, nennt man Fondsvermögen. Beachtet werden muss allerdings noch der Abzug von Verbindlichkeiten.

Fondsvertrieb

Fonds werden nicht nur von Banken sondern auch von freien Fondsvermittlern, Fondsplattformen, Vermögensberater und Versicherungsunternehmen vertrieben.

Fondswährung

Jene Währung, in welcher ein Fonds notiert, nennt man Fondswährung.

Forward Pricing

Das Forward Pricing stellt eine Methode zur Preisfeststellung beim Kauf und/oder Verkauf von Investmentfondsanteilen dar. Börsen- und Devisenkurse vom nächsten bzw. übernächsten Handelstag liegen dem Forward Pricing dabei als Basis zur Grunde. In der Praxis werden bei der Zeichnung von Fondsanteilen, die Zeichnungsanträge, welche bei der Verwaltungsgesellschaft oder einer Vertriebsstelle, bis zum Beispiel 12 Uhr, eingehen, zum Ausgabepreis des folgenden Bewertungstages abgerechnet. Gehen die Anträge danach ein, ist der ermittelte Ausgabepreis des übernächsten Bewertungstages zur Abrechnung gültig. Dieses Vorgehen soll verhindern, dass die Marktteilnehmer aufgrund der Preisunterschiede, welche sich durch die verschiedenen Börsenhandelszeiten ergeben, Vorteile daraus ziehen. Diese Vorteile können dem Fondsvermögen schaden und somit langfristig investierende Anleger zu Lasten fallen.

Forwarddarlehen

Wird bereits bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung ein neues Darlehen aufgenommen, hat man es mit einer besonderen Form der Anschlussfinanzierung zu tun: Das Forwarddarlehen („forward“ bedeutet „vorwärts“ in englisch). Berechnet werden Zinsaufschläge von den Banken, die von der Länge der Zinsbindung abhängen. Je länger die Zinsbindung, desto höher fallen die Aufschläge aus.

Freistellungsauftrag

Sie haben als Anleger die Möglichkeit, der Investmentgesellschaft oder der Bank, einen sogenannten Freistellungsauftrag zu erteilen. Bis zu einer gewissen Summe, 801 Euro bei Singles und 1602 Euro bei Ehepaaren, fallen dann für Sie keine Steuern für die jährlichen Erträge an. Die Erträge umfassen Zinsen, Dividenden sowie realisierte Wertsteigerungen bei Wertpapieren. Sie können den Betrag auf mehrere Banken verteilen.

FTSE

Der Financial Times Stock Exchange (abgekürzt FTSE) ist in London notiert und enthält die britischen Blue-Chip-Werte. Unterteilt wird die FTSE-Indexfamilie in den FTSE 100, FTSE 250 sowie der FTSE 350 in dem beide Indizes enthalten sind.

Fund Research

Der englische Begriff für die Fondsanalyse ist Fund Research. Mittels eines Verfahrens in zwei Stufen, versucht die quantitative und qualitative Fondsanalyse anhand historischer Daten eine Prognose über die zukünftige Wertentwicklung zu schaffen. Im Fokus steht dabei die Zusammensetzung des Fonds, der Managementstil, die Performance und andere Kennzahlen. Mittels der Fondsanalyse wird eine Beurteilung sowie eine bessere Vergleichbarkeit des Fonds mit den Konkurrenzprodukten möglich gemacht. Die Fondsanalyse garantiert jedoch nicht, ob Erfolgskriterien in der Zukunft fortgeschrieben werden.

Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse betrachtet die wichtigsten wirtschaftlichen Kennzahlen eines Unternehmens. Diese Kennzahlen können sein: der Gewinn, die Marktaussichten, Auftragslage. Das Gegenteil der Fundamentalanalyse ist die Chartanalyse.

Funds From Operations

Um die operative Geschäftsentwicklung zu beurteilen, sind "Funds From Operations" (FFO) in der Immobilienbranche eine wichtige Ergebnisgröße. Die Kennziffer setzt sich zusammen aus dem Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern und den Gewinnen aus Verkäufen und Entwicklungsprojekten. Die Zahl zeigt, wie viel Cash Flow im operativen Geschäft erwirtschaftet wird, um sich beispielsweise an Dividendenausschüttungen oder künftigen Unternehmensinvestitionen orientieren zu können.

Futures

Standardisierte Terminverträge, die an der Börse gehandelt werden, bezeichnet man in der Finanzsprache als Futures. Ein Future bezieht sich immer auf einen Basiswert. Unternehmen können sich über ein Future gegen mögliche Preis- oder Wechselkursänderungen absichern. Häufig wird von Finanzinvestoren auch auf fallende oder steigende Kurse spekuliert.

FWW FundStars

Die FWW FundStars nehmen die Risiko-adjustierte Performance (RAP) als Basis. Diese Kennzahl ist zweidimensional und errechnet sich aus der erzielten Wertentwicklung und dem eingegangenen Risiko (Volatilität) der vergangenen drei bis fünf Jahre. Die besten 20 Prozent der Fonds eines Sektors erhalten fünf Sterne, die Fonds, welche im letzten Fünftel angesiedelt sind einen Stern. Anmerkung: FWW FundStars beziehen sich ausschließlich auf Vergangenheitsdaten. Die zukünftige Wertentwicklung eines Fonds kann noch nicht prognostiziert werden. Mehr Informationen auf: http://fww.de/disclaimer/.