Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche. Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

23 Einträge mit dem Buchstaben E

Effektive Stücke

Wertpapiere, die physikalisch existieren, nennt man effektive Stücke.

Effektivzins

Er zeigt an, wie ein Darlehen tatsächlich verzinst wird. In seine Zusammensetzung fließen verschiedene Kostenbestandteile wie der Sollzins, die Zinsbindungsdauer sowie die Art der Zins- und Tilgungsverrechnung mit ein.

Eigenkapital

Bringt man eigene finanzielle Mittel für eine Investition auf, spricht man vom Eigenkapital. Das Eigenkapital sieht man in der Regel in den Bank- und Bausparguthaben, Wertpapierguthaben oder Grundstückswerten von Personen.

Einmalanlage

Ein Anleger, der einmalig für einen hohen Betrag Anteilscheine kauft, erwirbt eine sogenannte Einmalanlage. Es fällt meistens nicht leicht, dafür den richtigen Anlagezeitpunkt zu wählen. Den Gegensatz zur Einmalanlage bildetet der Sparplan (interessant vor allem bei Fonds).

Emerging Markets

Schwellenländer sind Emerging Markets. Diese Staaten haben den Stand eines Entwicklungslandes hinter sich gelassen und befinden sich auf der Schwelle, eine industrialisierte Volkswirtschaft mit Bedeutung zu werden. Als klassische Beispiele dafür gelten die Türkei, China, Brasilien oder Südkorea. Die Emerging Markets fassen also eine Gruppe von Ländern zusammen, die sich vor allem in Südostasien, Osteuropa oder Lateinamerika befinden. Was diese Länder auszeichnet, sind die Reformen auf politischer und wirtschaftlicher Ebene, das hohe industrielle Wachstum, eine sinkende aber dennoch vergleichsweise hohe Inflationsrate, eine enorme Außenverschuldung und meistens eine mangelhafte politische Stabilität. In den Emerging Markets kann die Rendite überdurchschnittlich hoch ausfallen. Anleger sollten aber bei Investitionen vorsichtig sein, weil sie mit einem hohen Verlustrisiko rechnen müssen.

Emissionsrendite

Werden festverzinsliche Wertpapiere das erste Mal ausgegeben (Emission), wird ihre Rendite als Emissionsrendite verstanden.

Emittent

Der Emittent gibt ein Wertpapier heraus. Diese können aus verschiedenen Anlageklassen wie zum Beispiel Anleihen oder Zertifikate kommen.

Emittentenrisiko

Verschuldet sich ein Emittent, also der Herausgeber eines Wertpapiers, verschlechtert sich seine Kreditwürdigkeit. Diese Gefahr nennt man Emittentenrisiko. Geht der Emittent pleite, ist die Gefahr extrem hoch. Sie führt in der Regel dazu, dass Zinszahlungen an die Anleger ausfallen. Oder im schlimmsten Fall mit einem Totalverlust des gesamten Anlagekapitals endet.

Equity Fund

Einen Aktienfonds nennt man im Englischen Equity Fund.

Erfolgsgebühren

Sie geben den Fondsgebühren ihren Namen, die davon abhängen, wie gut der Fondsmanager wirtschaftet.

Erneuerungsschein

Bei effektiven Stücken, also physikalisch existierenden Wertpapieren, dient der Erneuerungsschein einen neuen Bogen zu beziehen. Dann, wenn alle Kupons aufgebraucht sein sollten. Siehe auch Kapitel Anteilschein.

Errechneter Wert

Der tagesaktuelle Wert eines Fondsanteils, errechnet durch die Verwahrstelle, ergibt sich aus dem Ausgabe- und Rücknahmepreis. Ermittelt wird dieser aus dem Tageskurs aller Wertpapiere, welche sich im Fonds befinden, Geldbeträge, Forderungen sowie alle sonstigen Rechte abzüglich der sonstigen Verbindlichkeiten und Kredite - dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile.

Erstausgabe

Der Tag, an welchem ein Wertpapier oder Fonds das erste mal verkauft wird, bezeichnet man als Erstausgabe. Der Emittent ermittelt für die Neuemission davor noch einen Preis, welchen man Erstausgabepreis nennt. Das Wertpapier wird bei der Erstausgabe zu diesem Preis an den Anleger verkauft.

Ertragsausgleich

Der Ertragsanteil, bestehend aus Zinsen und Dividenden, welche im Anteilsschein enthalten sind, und täglich errechnet wird.

Ertragsverwendung

Werden Erträge und Dividenden eines Fonds erneut investiert und nicht an die Anleger ausgezahlt, spricht man von einem thesaurierenden Fonds. Beim ausschüttenden Fonds werden die Erträge regelmäßig wiederangelegt oder auf das Anleger-Girokonto überwiesen. Die Ertragsverwendung bestimmt also, was mit Erträgen eines Fonds passiert.

ETC

Ein ETC ist ein Wertpapier, das Anlegern eine Investition in Rohstoffe ermöglicht. Dieses Wertpapier wird an der Börse gehandelt. ETC kürzt Exchange Traded Commodity ab.

ETF

Ein ETF ist ein Indexfonds. Seine Fondsmanager wählen also vorwiegend Titel für den Fonds aus, die den Index eines Fonds so gut wie möglich abbilden. ETC ist die Abkürzung für Exchange Traded Funds.

Ethikfonds

Investiert ein Fonds ausschließlich in Aktien von Unternehmen mit ethisch-moralischen Grundsätzen, spricht man von einem Ethikfonds. Dem entsprechend zählen bei der Titelauswahl der Wertpapiere auch Kriterien, wie das ökologische sowie nachhaltige soziale Handeln. Ein Ethikfonds investiert niemals in Unternehmen, die zum Beispiel Suchtmittel oder Waffen produzieren oder in denen Kinderarbeit eine Rolle spielt. Auch der Raubbau von natürlichen Ressourcen oder die Missachtung von Menschenrechten können hier ein Ausschlusskriterium bei der Titelauswahl eines Ethikfonds sein.

Euribor

Den Zinssatz, zu welchem sich Banken im Euro-Währungsraum untereinander und kurzfristig Geld ausleihen, nennt man Euribor. Veröffentlicht und berechnet wird er für unterschiedliche Laufzeiten. Euribor ist eine Abkürzung für Euro Interbank Offered Rate.

Euroland

Alle Länder der Europäischen Union (EU), welche der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) angehören, zählt man gesammelt zum Euroland.

Exchange Traded Commodity

Diese börsengehandelte Wertpapiere erlauben Anleger, auf Rohstoffe zu setzen. Abgekürzt heißen diesen Wertpapiere ETCs. Sie sind Schuldverschreibungen und keine Fonds, wie ETFs. Für Anleger bedeutet das ein gewisses Risiko, weil ihr Sondervermögen bei einer Insolvenz des Emittenten nicht geschützt ist.

Exchange Traded Funds

Der börsengehandelte Fonds bildet den Index bestmöglich ab. Die Anforderungen an den Börsenhandel sind beim Exchange Traded Funds (abgekürzt ETF), verglichen mit anderen Fonds, sehr hoch. Es müssen ein oder mehrere Market Maker eingestellt werden, die für bestimmte Ordergrößen an der Börse verbindliche An- und Verkaufskurse sorgen. Diese Gewährleistung ist dafür verantwortlich, die ETFs so exakt wie möglich zu bewerten, damit diese an der Börse annähernd präzise gehandelt werden können.

Express-Strategie

Der Investor erhält bei dieser Strategie eine davor fixierte Rückzahlung, sollte sich der Wert eines Basiswerts (also einer Aktie oder eines Indizes) an einem besonderen Beobachtungstermin oder über einer bestimmten Tilgungsschwelle (Niveau) befinden.