Glossar

Anlageerfolg: fängt an mit A wie Achtsamkeit, die nicht in Z wie Zukunft enden sollte.

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Börsenlexikon für Finanzbegriffe

Glossar der Finanzwelt. Das ABC der Finanzbranche im Finanzlexikon einfach erklärt.

Glossar – das kompakte ABC der Finanzbranche.

Eine Übersicht von wichtigen Wörtern, damit Ihre Taten folgen.

Die Finanzwelt gestaltet kreative Produkte für Anleger und nutzt zur Erklärung eine eigene Sprache. Erlernen Sie die Grundkenntnisse, verstehen Sie die Funktion eines Investments. Es lohnt sich zudem, die Bedeutung der wichtigsten Anlagen wirklich zu verstehen. Danach fällt die Entscheidung leichter, welche Methode Sie zur Wertsteigerung Ihrer Mittel auswählen sollen. Fondsguru24 erklärt im kostenlosen Online-Börsenlexikon die wichtigsten Finanzbegriffe. Verstehen Sie mit unserem Fonds Glossar das ABC der Finanzsprache verstehen. Das Finanzlexikon für neugierige Einsteiger und erfahrene Profis! FONDSGURU24 stellt Ihnen einen kompakten Finanz-Glossar zur Verfügung und erläutert aktuelle Finanzbegriffe. So können Sie Ihre Kompetenzen erweitern. Und die Sprache der Gewinner nach kurzer Zeit fließend sprechen. Setzten Sie das Wissen gezielt für Ihre Vorhaben ein.

24 Einträge mit dem Buchstaben D

Dachfonds

Dieser Fonds investiert in andere Fonds. Also nicht direkt in Aktien, Anleihen oder Immobilien. Der Dachfonds nimmt als Titel also zu Beispiel mehrere Aktienfonds oder Rentenfonds in seine Zusammenstellung auf. Investiert wird also immer in einzelne, ganz bestimmte Investmentfonds, auch Zielfonds genannt. Mit 70 Prozent Mindest-Schwellwert ist der Anteil aller Investitionen in Zielfonds sehr hoch. Abhängig von der aktuellen Marktlage kann dieser Wert allerdings auch schwanken. Beeinflusst vom Anteil der starkschwankenden Single- Assetklassen wird beim Dachfonds in Unterkategorien aufgeteilt: Aktien, Hochzinsanleihen (oder auch Non-Investmentgrade), Unternehmensanleihen und Rohstoffe. Berücksichtigt werden müssen beim Dachfonds auch die Risiken von Hedge- oder Strategiefonds, sollten diese im Fonds aufgenommen worden sein. Themen-Dachfonds, oder Fonds welche schwerpunktmäßig in Hedge- oder Immobilienfonds investieren, weist man ganz eigenen Subkategorien zu.

Dax

Den Leitindex der Deutschen Börse nennt man Dax (Abkürzung für „deutscher Aktienindex“). Er bildet die Entwicklung der 30 wichtigsten Aktiengesellschaften Deutschlands ab. Offiziell gestartet hat der Dax am 1. Juli 1988.

Dax-Werte

Alle Aktien, die im Dax (also dem Leitindex der Deutschen Börse) gelistet werden bezeichnet man als Dax-Werte.

Defined benefit

Sorgt der Mitarbeiter eines Unternehmens für sein Alter vor, bekommt er die Zusage für eine bestimmte Leistung (defined benefit) im Rentenalter (bei einer Betrieblichen Altersvorsorge). Diese Leistungen können vom Unternehmen finanziert werden, weil es Pensionsrückstellungen bildet. Pensions- und Unterstützungskassen oder Direktversicherungen bilden weitere Möglichkeiten dafür. Der Arbeitgeber trägt das Risiko der ausreichenden Finanzierung. Alternativ zum defined benefit gibt es die defined contribution.

Defined contribution

Die jeweilige Zahlung (defined contribution) des Unternehmens an den Arbeitnehmer wird bei dieser Form der Betrieblichen Altersvorsorge in der Ansparphase fixiert. Der Arbeitgeber schützt sich so vor dem wirtschaftlichen Risiko einer festen Pensionszusage (defined benefit). Defined contribution ist dabei, sich weltweit als angewandtes Altersvorsorgemodell durchzusetzen.

Delta

Das Delta ist eine populäre Kennzahl für den Handel mit Optionsscheinen und Optionen. Sie gibt an, welchen Einfluss der Preis des Basiswertes auf den Wert der Option hat. Ein Wert von 0,5 bedeutet, dass der Preis des Derivates um 50 Cent steigt oder um 50 Cent sinkt, sollte der Kurs des Basiswerts um einen Euro größer oder kleiner werden.

Denominierung (Denomination)

Die Denominierung ist eine Bezeichnung für die Währung, in welcher ein Papier ausgegeben oder gehandelt wird. Bei den Fonds bezeichnet man die Denominierung als die Fondswährung.

Depot

Ein Depot dient zur Verwahrung von Wertpapieren, wie Aktien, Anleihen oder Fonds. Es erfüllt außerdem den Zweck einer Art Konto, auf dem die Zu- und Abgänge für den Anleger verbucht werden. Um das Depot kümmert sich eine Depotstelle. In der Regel sind das Depotbanken oder Investmentgesellschaften. Diese Stellen sind unter anderem dafür verantwortlich, dass Geld aus Ausschüttungen oder Verkäufen von Wertpapieren auf dem Girokonto des Anlegers gutgeschrieben werden. Natürlich können diese Erträge auch erneut angelegt werden, man spricht dann von einer Reinvestition. Die Depotstelle schickt dem Anleger regelmäßig eine Abrechnung aller Buchungen und einen Depotauszug. Dafür fallen, abhängig von den Vertragsbedingungen, Depotgebühren an.

Depotbank

Als Depotbank (engl. custodian) bezeichnet man Kreditinstitute, bei denen die Sondervermögen (z. B. Wertpapiere) von Investmentfonds in Wertpapierdepots hinterlegt werden. Zuweilen werden auch allgemein Kreditinstitute in ihrer Funktion als depotführende Stelle als Depotbank bezeichnet.

Depotbankgebühr

Für die Verwaltung bzw. die Kontrolle und Durchführung der Depotbank werden für diese Leistung Kosten fällig, welche direkt aus dem Fondsvermögen an die Depotbank bezahlt werden. Anleger werden also nicht direkt belastet. Die Wertentwicklung des Fonds wird dennoch von den Depotbankgebühren beeinflusst - das kann sich negativ auf die Rentabilität der Anlage auswirken. Depotbankgebühren sind also jene Kosten, welche die Depotbank für die Verwahrung und Verwaltung der Fondsanteile erhebt.

Derivat

Ein Wertpapier, dessen Wertentwicklung von der Wertentwicklung eines anderen Wertpapiers abhängig ist, nenn man Derivat. Die Werte der Basis-Wertpapiere, wie Aktien oder Anleihen, nennt man auch Basiswerte. Die Derivate beziehen sich also auf die Basiswerte. Bekannte Beispiele für Derivate sind Zertifikate, Optionen, Futures oder Swaps.

Devisenabsicherung

Mittels Devisentermingeschäften und Derivaten können Währungsrisiken eines Fonds abgesichert werden.

Differential Return

Der Differential Return ist eine Kennzahl zur Beurteilung der Fonds- Performance. Mit dem Differential Return lässt sich eine Aussage treffen, ob ein bestimmter Fonds mit Einberechnung der Risiken eine Outperformance gegenüber dem Referenzindex erzielt hat.

Direktbank

Diese Kreditinstitute bieten ihre Finanz- und Anlage-Produkte nur mehr online, also direkt, an. Die Direktbanken beraten Sie als Kunden vorzüglich über E-Mail, Telefon oder Chat. Sie haben die Möglichkeit, Ihre bevorzugte Anlage zum Ausgabepreis zu kaufen. Der Ausgabepreis berücksichtigt den Rücknahmepreis und einen Ausgabeaufschlag. Abhängig von der Kundenfreundlichkeit der Direktbank, gibt es mittlerweile Fonds, bei welchen der Ausgabeaufschlag für den Kunden entfällt. In der Regel gewährt die Direktbank allerdings 50 Prozent Rabatt auf den Aufschlag. Meistens verlangen Direktbanken für die Depotführung keine oder zumindest nur geringe Kosten.

Disagio

Das Abgeld bei einem Wertpapier nennt man Disagio. Unterschreitet der Ausgabepreis des Papiers seinen Nennbetrag, nennt man dieses Differenz Disagio. Auch jene Differenz, die entsteht, wenn der Ausgabepreis unter dem inneren Wert über dem Börsenkurs liegt, nennt man Disagio. Das Gegenteil des Disagio ist das Agio (Aufgeld).

Discount-Strategie

Wird schwerpunktmäßig das Ziel verfolgt, bei leicht fallenden Märkten oder zumindest seitwärts gerichteten Märkten, eine (relativ) konstante Rendite zu erwirtschaften, spricht man von einer Discount-Strategie. Diese Struktur wird vorwiegend in Zertifikaten verbrieft.

Diversifikation

Um das Risiko für den Anleger zu reduzieren, werden Geldanlagen oft auf verschiedene Anlageklassen, wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien gestreut. Diese Streuung nennt man Diversifikation.

Dividende

An den Aktionär, beziehungsweise Anleger, wird in der Regel ein Anteil am Gewinn der Aktiengesellschaft (AG) ausgeschüttet. Diesen Gewinnanteil nennt man Dividende. In der jährlichen Hauptversammlung der Aktiengesellschaft wird die Höhe der Dividende festgelegt.

Dividendenrendite

Auch Aktien werden regelmäßig bewertet. Dafür nutzt man die Dividendenrendite als Kennzahl. Dividieren Sie die Höhe der Dividende durch den aktuellen Aktienkurs, haben Sie die Dividendenrendite berechnet.

Dow Jones Industrial Average

Der Dow Jones Industrial Average ist der älteste noch bestehende Aktienindex der USA und im Speziellen am New York Stock Exchange (NYSE). Er fasst die aktuell 30 größten US-Unternehmen zusammen. In Europa wird dieser Index auch Dow-Jones-Index genannt.

Drawdown

Der maximale Verlust wird als Drawdown bezeichnet. Der Wertverlust bis zur Wiederherstellung des Ursprungswertes wird in einer Prozentzahl dargestellt. In einer bestimmten Periode. Der Maximalverlust wird als Maximal Drawdown abgebildet.

Due Diligence

Übersetzt man Due Diligence ins Deutsche, würde man damit die gebührende Sorgfalt meinen. Man versteht darunter eine Überprüfung der Ertrags- und Geschäftslage und der letzten Jahresabschlüsse des Ausgebers von Wertpapieren. Vertreten wird die Prüfung durch einen Konsortialführer oder Fondsmanager. Zusätzlich überprüfen institutionelle Anleger per quantitativer und qualitativer Fondsanalyse insbesondere Alternative Investments wie zum Beispiel Hedgefonds oder Private Equity-Fonds.

Duration

Übersetzt man das Wort „Dauer“ ins Englische, kommt dabei die „Duration“ raus. In der Finanzwelt beschreibt die Duration, wie lange das Geld eines Rentenfonds oder einer Anleihe durchschnittlich gebunden ist. Die Restlaufzeit einer Anleihe ist in der Regel länger als die Duration, denn der Anleger bekommt schon während der Laufzeit Zinsen. Die Duration bestimmt die Empfindlichkeit von Rentenfonds oder Anleihen auf Zinsänderungen. Je länger die Duration, desto sensibler reagieren die Anlagen.

Durchschnittliche Restlaufzeit

Der durchschnittliche Zeitraum der Anleihen, welche sich im Fondsvermögen befinden, vom Zeitpunkt der Bewertung bis zur frühestmöglichen Rückzahlung, nennt man die durchschnittliche Restlaufzeit.