Direktbank

Fondsanleger favorisieren den direkten Handel bei den Fondsgesellschaften aus gutem Grund.

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Günstigste Direktbanken im Vergleich

Preise und Leistungen der besten Direktbank von Experten geprüft. Unterschiede der Konditionen im Test.

Günstige Direktbanken im Vergleich

Wie sich die Konditionen für den Fondsanleger unterscheiden.

Das Kaufen und Verkaufen von Fonds und ETF ist in den vergangenen Jahren stetig günstiger geworden. Das liegt vor allem daran, dass zahlreiche Direktbanken und freie Fondsvermittler in Konkurrenz zu den Filialbanken getreten sind und den Wettbewerbsdruck deutlich erhöht haben. Die Preisspanne zwischen teuren und günstigen Anbietern ist dennoch recht groß und der Überblick über die unterschiedlichen Gebühren gar nicht so einfach. Insbesondere für Einsteiger ist die Suche nach einem passenden Anbieter eine Herausforderung, denn es herrscht vor allem bei den Banken ein regelrechter Wirrwarr aus Prozentsätzen, Pauschalgebühren, Mindest- und Höchstgrenzen. Unsere Experten haben für Sie die wesentlichsten Details der besten Fondsanbieter geprüft, damit Sie beim Vergleich der günstigsten Direktbanken stets den vollen Überblick über die Angebote behalten. Der Fondsguru24-Test für effektive und rentable Fonds-Investitionen! Vor allem durch den Vergleich von Kickbacks, Treueprämien und Fondsbonus.Die Gegenüberstellung wesentlicher Details soll Abhilfe schaffen.

Kondition ING-DiBa Logo der ING-DiBa DKB Logo der DKB 1822direkt Logo der 1822direkt
Depot/Kontoführung kostenlos kostenlos 3,90 € monatlich (entfällt, wenn das Depot jeweils am Ende des Quartals einen Bestand aufweist oder im Quartal mind. eine Order abgewickelt wurde)
Fondsangebot über Fondsgesellschaften Fonds insgesamt rund 8.380 rund 22.000 rund 27.900
Fonds mit 100 % Kaufrabatt rund 560 rund 22.000 rund 8.800
Fonds-Sparpläne über 190 über 1.800 rund 1.800
VL-Fonds keine keine keine
Fonds-Auszahlplan wird nicht angeboten wird nicht angeboten wird nicht angeboten
Ausgabeaufschlag Fonds-Einmalanlage JA, außerhalb rabattierter Fonds NEIN (grundsätzlich) JA, außerhalb rabattierter Fonds
Fonds-Sparplan JA, außerhalb rabattierter Fonds JA, außerhalb rabattierter Fonds JA, außerhalb rabattierter Fonds
Transaktionskosten Fonds-Einmalanlage kostenlos je Kauf/Verkauf 25 € je Kauf/Verkauf kostenlos je Kauf/Verkauf
Fonds-Sparplan kostenlos 1,50 € je Kauf, 25 € je Verkauf kostenlos je Kauf/Verkauf
Fondsangebot über Börse Fonds ohne Ausgabeaufschlag rund 4.500 rund 22.000 rund 8.800
Fonds-Sparpläne/VL nicht möglich nicht möglich nicht möglich
Fonds-Order-Kosten Kauf/Verkauf 0,25 % vom Kurswert
mind. 9,90 €, max. 59,90 €
zzgl. Handelsplatzgebühr (XETRA: 1,75 €, Inland: 2,50 €, Ausland 12,50 €)
10 € je Verkauf bis 10.000,00 €
25 € je Verkauf ab 10.000,01 €
zzgl. Handelsplatzgebühr
4,95 € Grundentgelt zzgl.
0,25 % vom Kurswert
mind. 9,90 €, max. 59,90 €
zzgl. Handelsplatzgebühr
(XETRA/Inland: 1,95 €, Ausland: 15 €)
ETF-Angebot über Börse ETF-Anzahl rund 1.790 über 1.400 rund 1.700
ETF-Sparpläne rund 60 über 150 rund 280
ETF-Auszahlplan wird nicht angeboten wird nicht angeboten wird nicht angeboten
ETF-Kosten ETF-Kauf/Verkauf 0,25 % vom Kurswert
mind. 9,90 €, max. 59,90 €
zzgl. Handelsplatzgebühr
(XETRA: 1,75 €, Inland: 2,50 €,
Ausland 12,50 €)
10 € je Verkauf bis 10.000,00 €
25 € je Verkauf ab 10.000,01 €
zzgl. Handelsplatzgebühr
4,95 € Grundentgelt zzgl.
0,25 % vom Kurswert
mind. 9,90 €, max. 59,90 €
zzgl. Handelsplatzgebühr
(XETRA/Inland: 1,95 €, Ausland: 15 €)
Ordergebühr telefonisch/schriftlich 9,90 € 12,90 € 12,90 €

Der Fondshandel heute Fondsgesellschaft oder Börse? Ein Vergleich.

Um es gleich vorweg zu nehmen: der gesamte Handel mit Fonds (alle Fondskäufe und -verkäufe) wird heute größtenteils direkt bei den Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) abgewickelt, umgangssprachlich auch "Fondsgesellschaft" bzw. "Investmentgesellschaft" genannt. Wobei die KVG zuvor KAG (Kapitalanlagegesellschaft) hieß. Beim Kauf von Fondsanteilen über die jeweils depotführende Bank des Anlegers fallen seitens der KVG in der Regel keine Ordergebühren an. Stattdessen verlangen sie für den Fondskauf einen Ausgabeaufschlag, der je nach Fonds bis zu 6 Prozent betragen kann. Online-Fondsvermittler und Direktbanken verzichten auf die Zahlung dieser Gebühr jedoch bestenfalls komplett.

Was außerdem für den Fondshandel über Kapitalverwaltungsgesellschaften spricht: Im Gegensatz zur Börse ermöglichen die KVG die Einrichtung von Fondssparplänen, die Wiederanlage von Ausschüttungen sowie den Handel von Fondsbruchstücken (an der Börse können nur ganze Fondsanteile gehandelt werden). Der wesentliche Grund für Anleger, ihr Fondsgeschäft an der Börse abzuwickeln, ist der, dass die Fondskurse dort fortlaufend festgestellt werden. Der Anleger handelt sozusagen in Echtzeit, sollte aber die unterschiedlichen Preise an den verschiedenen Börsenplätzen im Auge behalten. Beim Fondshandel über die Fondsgesellschaft erfolgt die Preisfeststellung der Fondsanteile einmal täglich. Dazu sammeln die depotführenden Banken alle Transaktionen, die bis zur Orderschlusszeit (Cut-Off-Zeit) eingehen, und geben diese dann bei der Fondsgesellschaft in Auftrag. Die Transaktionen werden zu dem Preis ausgeführt, der nach der Orderschlusszeit ermittelt wurde.

Letztendlich verwundert es nicht, dass sich die meisten Fondsanleger für den direkten Fondshandel bei den Fondsgesellschaften entscheiden. Zum einen ist das Fondsangebot insbesondere über Online-Fondsvermittler und Direktbanken deutlich größer als an den verschiedenen Börsenplätzen. Zum anderen ist der Fondshandel dort günstiger.